Migrant

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Migrant (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Migrant die Migranten
Genitiv des Migranten der Migranten
Dativ dem Migranten den Migranten
Akkusativ den Migranten die Migranten

Worttrennung:

Mi·grant, Plural: Mi·gran·ten

Aussprache:

IPA: [miˈɡʀant], Plural: [miˈɡʀantn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ant

Bedeutungen:

[1] Person, die ihren Wohnsitz aus ihrem Heimatland in ein anderes Land verlagert

Weibliche Wortformen:

[1] Migrantin

Unterbegriffe:

[1] Emigrant, Immigrant

Beispiele:

[1] Ein Boot mit Migranten aus Afrika war bei starkem Wind gesunken.
[1] In manchen Stadtteilen leben überwiegend Migranten.
[1] „Migranten hießen in den sechziger Jahren Gastarbeiter, in den Siebzigern Ausländer, in den Achtzigern ausländische Mitbürger, in den Neunzigern Asylanten oder Flüchtlinge.“[1]
[1] „Ich war naiv genug zu glauben, allein die westliche Lebensweise reiche aus, um in Deutschland als Migrant akzeptiert zu werden.“[2]
[1] „Eine zweite Quelle für Sprachveränderungen liegt in den Herkunftssprachen der Migranten.[3]
[1] „Sie verändern das Bild von den Migranten und das von den Deutschen.“[4]

Wortbildungen:

Migrantensprache

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Migrant
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Migrant
[1] canoo.net „Migrant
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMigrant
[1] The Free Dictionary „Migrant

Quellen:

  1. Christoph Scheuermann: Negerprinzessin. In: DER SPIEGEL 51, 2010, Seite 71.
  2. Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims Deutschland. Knaur Taschenbuch Verlag, München 2010, ISBN 978-3-426-78408-2, Seite 215.
  3. Uwe Hinrichs: Hab isch gesehen mein Kumpel. Wie die Migration die deutsche Sprache verändert hat. In: DER SPIEGEL 7, 2012, Seite 104-105, Zitat Seite 105.
  4. Alice Bota, Khuê Pham, Özlem Topçu: Wir neuen Deutschen. Wer wir sind, was wir wollen. Rowohlt Verlag, Reinbek 2012, ISBN 978-3-498-00673-0, Seite 18.