Maulbeerbaum

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Maulbeerbaum (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Maulbeerbaum

die Maulbeerbäume

Genitiv des Maulbeerbaums
des Maulbeerbaumes

der Maulbeerbäume

Dativ dem Maulbeerbaum

den Maulbeerbäumen

Akkusativ den Maulbeerbaum

die Maulbeerbäume

[1] Maulbeerbaum (Morus alba) im Kloster Gandsassar, Bergkarabach;
Aufnahme von Benutzer Marcin Konsek am 18. Juni 2014

Worttrennung:

Maul·beer·baum, Plural: Maul·beer·bäu·me

Aussprache:

IPA: [ˈmaʊ̯lbeːɐ̯ˌbaʊ̯m]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Maulbeerbaum (Info)

Bedeutungen:

[1] Botanik: als Baum oder Strauch wachsende, sommergrüne Kulturpflanze (Morus) mit Kätzchen, Maulbeeren als Früchte und herzförmigen Blättern, die der Seidenraupe als Nahrung dienen

Herkunft:

Erbwort des spätmittelhochdeutschen mulberboum → gmh, einer Ableitung zu mittelhochdeutschem mūlber → gmhMaulbeere[1]

Synonyme:

[1] Maulbeere

Oberbegriffe:

[1] Kulturpflanze, Pflanze
[1] Baum, Strauch

Beispiele:

[1] „Die Ausstellung möchte aber nicht nur auf die Geschichte des Seidenbaus in Brandenburg, sondern insbesondere auch die Faszination der Seide als Naturprodukt und die enge Beziehung von Maulbeerbaum, Seidenraupe und Seide darstellen.“[2]
[1] „Ich kotzte an den Baum, und es tat mir so leid um das ganze teure Essen, dass ich kotzte und weinte. Dann lag alles da am Maulbeerbaum und glitzerte.“[3]
[1] „Hassan hat versprochen, unter dem alten Maulbeerbaum auf mich zu warten.“[4]
[1] „Am Ende unserer Straße in Eden Park, direkt in einer Kurve, wo die Straße den höchsten Punkt erreicht, stand ein riesiger Maulbeerbaum, der aus einem Vorgarten herausgewachsen war.“[5]
[1] „Durch Haine mit wilden Oliven, Maulbeerbäumen und Myrte gelangt man in alte Eichenwälder und schließlich über die Baumgrenze hinaus auf schneebedeckte Gipfel.“[6]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] einen Maulbeerbaum anpflanzen, pflanzen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Maulbeerbaum
[*] canoonet „Maulbeerbaum
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Maulbeerbaum
[1] The Free Dictionary „Maulbeerbaum
[1] Duden online „Maulbeerbaum
[1] wissen.de – Wörterbuch „Maulbeerbaum
[1] wissen.de – Lexikon „Maulbeerbaum
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Maulbeerbaum
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMaulbeerbaum
[1] Meyers Lexikonredaktion (Herausgeber): Duden, Das Neue Lexikon in zehn Bänden, mit rund 100 000 Stichwörtern und über 7 500 meist farbigen Abbildungen, Spezialkarten, Tabellen und Übersichten im Text. 3. Auflage. Band 6: Lav – Neus, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1996, ISBN 3-411-04363-6, Stichwort »Maulbeerbaum«, Seite 2170.
[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, Stichwort »Maulbeerbaum«, Seite 720.

Quellen:

  1. Duden online „Maulbeerbaum
  2. Ausstellung „Vom Maulbeerbaum zur Seide – Seidenbau in Brandenburg“. Initiative Zernikow e.V., nach April 2009, abgerufen am 24. Dezember 2013.
  3. Herta Müller: Atemschaukel. 1. Auflage. Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 978-3-446-23391-1, Seite 142.
  4. Niroz Malek: Man erzählte sich … In: Der Spaziergänger von Aleppo. Miniaturen. 2. Auflage. Weidle Verlag, Bonn 2017 (Originaltitel: تحت سماء الحرب, übersetzt von Larissa Bender aus dem Arabischen), ISBN 978-3-938803-83-7, Seite 48.
  5. Trevor Noah: Farbenblind. 2. Auflage. Karl Blessing Verlag, München 2017 (Originaltitel: Born a Crime: Stories from a South African Childhood, übersetzt von Heike Schlatterer aus dem Englischen), ISBN 978-3-89667-590-3, Seite 141.
  6. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (Originaltitel: Landene som forsvant, übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber aus dem Norwegischen), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 13 (Norwegische Originalausgabe erschien 2016).
  7. 7,0 7,1 Nach Federico Corriente: A Dictionary of Andalusi Arabic. Brill, Leiden/New York/Köln 1997 (Handbuch der Orientalistik. Erste Abteilung, der Nahe und Mittlere Osten; Band 29, ISSN 0169-9423), ISBN 978-90-04-09846-6, Stichwort »*{TWT}«, Seite 81.
  8. 8,0 8,1 Nach D.R. Woodhead, Wayne Beene (Hrsg.); under the technical direction of Karl Stowasser, with the assistance of Majid Damah, Faisal Al-Khalaf, Husain Mustafa, Darrel Smith, Ronald G. Wolfe: A Dictionary of Iraqi Arabic. Arabic–English. Georgetown University Press, Washington, D.C. 1967, ISBN 0-87840-281-0, Stichwort »t-k-k-y, tukkiyya«, Seite 58.
  9. 9,0 9,1 Nach Beverly E. Clarity, Karl Stowasser, Ronald G. Wolfe, D.R. Woodhead, Wayne Beene (Herausgeber): A Dictionary of Iraqi Arabic. English–Arabic Arabic–English. Georgetown University Press, Washington, D.C. 2003, ISBN 0-87840-136-9, Stichwort »t-k-k-y, tukki, tukkiyya«, Seite 58 (arabisch-englischer Teil).
  10. 10,0 10,1 Nach D.R. Woodhead, Wayne Beene (Hrsg.); under the technical direction of Karl Stowasser, with the assistance of Majid Damah, Faisal Al-Khalaf, Husain Mustafa, Darrel Smith, Ronald G. Wolfe: A Dictionary of Iraqi Arabic. Arabic–English. Georgetown University Press, Washington, D.C. 1967, ISBN 0-87840-281-0, Stichwort »t-w-θ, tuuθ, tuuθa«, Seite 60.
  11. 11,0 11,1 Nach Beverly E. Clarity, Karl Stowasser, Ronald G. Wolfe, D.R. Woodhead, Wayne Beene (Herausgeber): A Dictionary of Iraqi Arabic. English–Arabic Arabic–English. Georgetown University Press, Washington, D.C. 2003, ISBN 0-87840-136-9, Stichwort »t-w-θ, tuuθ, tuuθa«, Seite 60 (arabisch-englischer Teil).