Neid

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[Bearbeiten] Neid (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Neid
Genitiv des Neides
Dativ dem Neid
Akkusativ den Neid

Silbentrennung:

Neid , kein Plural

Aussprache:

IPA: [naɪ̯t]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1, 2] der intensive negative Gefühlszustand von Menschen, wenn sie den Besitz, Erfolg, den körperlichen Vorzug oder das Glück eines anderen beobachten können, das sie nicht haben, aber ihm missgönnen.

Herkunft:

[1, 2] althochdeutsch nîd (auch nîdh, nîth), mittelhochdeutsch nît; noch mit der Bedeutung einer Gesinnung, dem Feind im Kampf zu schaden; allgemeiner einer feindseligen Gesinnung

Gegenwörter:

[1] Gönnen
[2] Neidlosigkeit

Synonyme:

[1] soziale Missgunst
[2] sündhafte Missgunst

Oberbegriffe:

[1] Gefühl
[2] Laster

Beispiele:

[1] Sein verhohlener Neid machte ihn zu einem unausstehlichen und tückischen Zeitgenossen.
[1] Ihr Neid ließ sie wünschen, dass jemand ihrer Klassenkameradin einmal einen Schuss Säure in ihre hübsche Larve schütten möge.

Redewendungen:

grün vor Neid sein = sehr neidisch sein; „Gelb“ ist der Neid [als Symbolfarbe]

Abgeleitete Begriffe:

beneiden, beneidenswert, neiden, Neider, neiderfüllt, neiderregend, Neidgefühl, Neidhammel, neidisch, neidlos, neidvoll, Penisneid, Sozialneid

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Neid
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Neid
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Neid
[1] canoo.net „Neid
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonNeid
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