Krug

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Krug (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Krug die Krüge
Genitiv des Kruges der Krüge
Dativ dem Krug den Krügen
Akkusativ den Krug die Krüge
[1] ein Krug aus Porzellan

Worttrennung:

Krug, Plural: Krü·ge

Aussprache:

IPA: [kʀuːk], Plural: [ˈkʀʏɡə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -uːk

Bedeutungen:

[1] zylindrisches Gefäß für Getränke mit einem Henkel, zuweilen mit einem Deckel
[2] ländliche Gaststätte

Herkunft:

[1] seit dem 8. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch kruoc; althochdeutsch: kruog; vergleiche altenglich: crōg, mittelniederländisch: croech; aus westgermanisch: *krōg-; weitere Herkunft dunkel[1][2]
[2] seit dem 16. Jahrhundert bezeugt; aus dem Niederdeutschen übernommen, mittelniederdeutsch: krōch, krūch; weitere Herkunft dunkel, eventuell mit Kragen in der alten Bedeutung Hals, Kehle verwandt[3]

Synonyme:

[1] Humpen, Maß, Kanne, Karaffe

Oberbegriffe:

[1] Gefäß
[2] Gaststätte

Unterbegriffe:

[1] Bierkrug, Bartmannskrug, Maßkrug, Mostkrug
[2] Dorfkrug

Beispiele:

[1] Er holt einen Krug Most aus dem Keller.
[2] Sie saßen die ganze Nacht im Krug.

Redewendungen:

[1] Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht

Wortbildungen:

[2] Krugrecht, Krüger


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Krug
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Krug
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Krug
[1] canoo.net „Krug
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKrug

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 542.
  2. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 738.
  3. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 456.