Kehle
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Kehle (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Kehle | die Kehlen |
| Genitiv | der Kehle | der Kehlen |
| Dativ | der Kehle | den Kehlen |
| Akkusativ | die Kehle | die Kehlen |
Worttrennung:
- Keh·le, Plural: Keh·len
Aussprache:
- IPA: [ˈkeːlə], Plural: [ˈkeːlən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
- Reime: -eːlə
Bedeutungen:
- [1] Anatomie: Teil des Halses vor der Wirbelsäule
- [2] Bauwesen: Kante am Dach, an der zwei Dachflächen aufeinander treffen, die zusammen eine Innenecke bilden
- [3] Bauwesen: Verschneidung von Flächen eines Gewölbes
- [4] Bauwesen: rückseitiger Teil eines Festungswerkes
- [5] negative Ausrundung einer Kante (Hohlkehle)
Herkunft:
- mittelhochdeutsch: kel, kele; althochdeutsch: kela; weitere Herkunft unsicher; eventuell mit Kiel verwandt [1] [2]
Beispiele:
- [1] Und dann ging er ihm an die Kehle.
Redewendungen:
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1–5] Wikipedia-Artikel „Kehle (Begriffsklärung)“
- [1, 2, 4, 5] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kehle“
- [1, 4, 5] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kehle“
- [*] canoo.net „Kehle“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kehle“
- [1] The Free Dictionary „Kehle“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 400.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 481.
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