Leipziger

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Leipziger (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Leipziger

die Leipziger

Genitiv des Leipzigers

der Leipziger

Dativ dem Leipziger

den Leipzigern

Akkusativ den Leipziger

die Leipziger

Worttrennung:

Leip·zi·ger, Plural: Leip·zi·ger

Aussprache:

IPA: [ˈlaɪ̯pˌt͡sɪɡɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] ein Einwohner, Bewohner der Stadt Leipzig, eine in Leipzig geborene Person

Herkunft:

Ableitung vom Substantiv Leipzig und Derivatem (Ableitungsmorphem) -er

Gegenwörter:

[1] Beispiele für Antonymie im weiteren Sinne: Münchner

Weibliche Wortformen:

[1] Leipzigerin

Oberbegriffe:

[1] Sachse, Deutscher, Europäer, Städter

Unterbegriffe:

Stadtteilbewohner: Abtnaundorfer, Althener, Angerer, Baalsdorfer, Böhlitz-Ehrenberger, Bösdorfer, Breitenfelder, Burgaueer, Burghausener, Theklaer, Connewitzer, Crottendorfer, Dölitzer, Dösener, Engelsdorfer, Eutritzscher, Eythraer, Flickerter, Göbschelwitzer, Gohliser, Gottscheinaer, Großmiltitzer, Großwiederitzscher, Großzschocherer, Gundorfer, Hänichener, Hartmannsdorfer, Heiterblicker, Hirschfelder, Hohenheidaer, Holzhausener, Kleinmiltitzer, Kleinpösnaer, Kleinwiederitzscher, Kleinzschocherer,Knauthainer, Knautkleeberger, Knautnaundorfer, Lauerer, Lausener, Leutzscher, Liebertwolkwitzer, Lindenauer, Lindenthaler, Lößniger, Lusitzer, Lützschenaer, Meusdorfer, Mockauer, Möckerner, Mölkauer, Neureudnitzer, Neusellerhausener, Neuschönefelder, Neustadter, Neutzscher, Paunsdorfer, Pfaffendorfer, Plagwitzer, Plaußiger, Plösener, Portitzer, Probstheidaer, Quasnitzer, Rehbacher, Reudnitzer, Rückmarsdorfer, Schleußiger, Schönauer, Schönefelder, Seehausener, Sellerhausener, Sommerfelder, Stahmelner, Stötteritzer, Stünzer, Thonberger, Volkmarsdorfer, Wahrener, Windorfer, Zuckelhausener, Zweinaundorfer

Beispiele:

[1] Ich bin gebürtiger Leipziger.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLeipziger
[1] canoonet „Leipziger

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
Leipziger

Worttrennung:

Leip·zi·ger, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈlaɪ̯pˌt͡sɪɡɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] sich auf die Stadt Leipzig beziehend, in der Art und Weise dieses Ortes, aus Leipzig kommend, stammend, Leipzig betreffend, zu Leipzig gehörend

Herkunft:

Ableitung vom Substantiv Leipzig und Derivatem (Ableitungsmorphem) -er

Beispiele:

[1] Die Leipziger Universität wurde 1409 gegründet.
[1] „Die Leipziger Oberpostmeister forderten immer wieder, auch für die Oberlausitz die Verantwortung übertragen zu bekommen.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Leipziger Allerlei, Leipziger Buchmesse, Leipziger Bürger, Leipziger Frühjahrsmesse, Leipziger Herbstmesse,Leipziger Land, Leipziger Messe, Leipziger Platz, Leipziger Straße, Leipziger Tieflandsbucht, Leipziger Universität, Leipziger Zoo

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] canoonet „Leipziger
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLeipziger

Quellen:

  1. Renate Springer: Christian Karl Brescius (1756–1839). Ein Oberpostmeister der Oberlausitz. In: philatelie. Das Magazin des Bundes Deutscher Philatelisten. Nummer 492, Juni 2018, ISSN 1619-5892, Seite 30, DNB 012758477.

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Leipziger
(Leipziger)
die Leipziger
(Leipziger)
die Leipzigers die Leipziger
Genitiv des Leipziger
des Leipzigers
Leipzigers
der Leipziger
(Leipziger)
der Leipzigers der Leipziger
Dativ dem Leipziger
(Leipziger)
der Leipziger
(Leipziger)
den Leipzigers den Leipziger
Akkusativ den Leipziger
(Leipziger)
die Leipziger
(Leipziger)
die Leipzigers die Leipziger
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Leipziger“ – für männliche Einzelpersonen, die „Leipziger“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Leipziger“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Leipziger“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Leip·zi·ger, Plural: Leip·zi·gers

Aussprache:

IPA: [ˈlaɪ̯pˌt͡sɪɡɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] deutschsprachiger Nachname, Familienname

Herkunft:

Ableitung vom Substantiv Leipzig und Derivatem (Ableitungsmorphem) -er

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

[1] Moritz von Leipziger und weitere

Beispiele:

[1] Frau Leipziger ist ein Genie im Verkauf.
[1] Herr Leipziger wollte uns kein Interview geben.
[1] Die Leipzigers fliegen heute nach Bali.
[1] Der Leipziger trägt nie die Pullover, die die Leipzigerihm strickt.
[1] Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Leipziger kommt, geht der Herr Leipziger.“
[1] Leipziger kommt und geht.
[1] Leipzigers kamen, sahen und siegten.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] von Leipziger

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Leipziger
[1] „Leipziger“ bei Geogen Onlinedienst
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLeipziger
[1] canoonet „Leipziger