Sachse

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Sachse (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Sachse die Sachsen
Genitiv des Sachsen der Sachsen
Dativ dem Sachsen den Sachsen
Akkusativ den Sachsen die Sachsen

Worttrennung:

Sach·se, Plural: Sach·sen

Aussprache:

IPA: [ˈzaksə]
Hörbeispiele: —
Reime: -aksə

Bedeutungen:

[1] ein in Sachsen (Deutschland) geborener oder dort auf Dauer lebender Mensch
[2] ein Angehöriger des germanischen Stamms der Sachsen

Synonyme:

[1] Sachs

Gegenwörter:

[1] Baden-Württemberger, Bayer, Berliner, Brandenburger, Bremer, Hamburger, Hesse, Mecklenburg-Vorpommer, Nordrhein-Westfale, Rheinland-Pfälzer, Saarländer, Sachsen-Anhalter, Schleswig-Holsteiner, Thüringer

Weibliche Wortformen:

[1, 2] Sächsin

Oberbegriffe:

[1] Deutscher, Europäer
[2] Germane

Unterbegriffe:

[1] Chemnitzer, Dresdener, Dresdner, Leipziger; Erzgebirger, Erzgebirgler, Vogtländer, Oberlauzitzer
[1] Angelsachse, Mittelsachse, Niedersachse, Nordsachse, Ostsachse. Westsachse

Beispiele:

[1] Was, du bist Sachse?
[1] Seit 1989 ist Gerald ein Sachse.
[1] Im Urlaub haben wir eine Familie aus waschechten Sachsen getroffen.
[2] Die Sachsen haben sich gegen Karl den Großen zur Wehr gesetzt.
[2] „Ein Rachefeldzug im folgenden Jahre 811 führte das aus Franken und Sachsen bestehende Heer abermals über die Elbe.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] Siebenbürger Sachse, Zipser Sachse

Wortbildungen:

Sachsenkönig, Sachsenkrieg, sächseln, Sachsenspiegel, sächsisch

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Sachse
[1] canoo.net „Sachse
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSachse
[1] The Free Dictionary „Sachse
[1] Duden online „Sachse
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sachse

Quellen:

  1. Johannes Schultze: Die Prignitz. Aus der Geschichte einer märkischen Landschaft. In: Reinhold Olesch/Walter Schlesinger/Ludwig Erich Schmitt (Herausgeber): Mitteldeutsche Forschungen. 1. Auflage. Bd. 8, Böhlau Verlag, Köln/Graz 1956, Seite 28.