Dunkelheit

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Dunkelheit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ die Dunkelheit die Dunkelheiten
Genitiv der Dunkelheit der Dunkelheiten
Dativ der Dunkelheit den Dunkelheiten
Akkusativ die Dunkelheit die Dunkelheiten
[1] Die Dunkelheit bricht herein

Worttrennung:

Dun·kel·heit, Plural (selten): Dun·kel·hei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈdʊŋkl̩haɪ̯t], Plural: [ˈdʊŋkl̩haɪ̯tn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dunkelheit (Info), Plural:

Bedeutungen:

[1] ein dunkler, lichtarmer Zustand oder Ort
[2] übertragenen: düsterer, unheimlicher, unklarer Zustand

Herkunft:

Ableitung eines Substantivs zum Adjektiv dunkel mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -heit

Synonyme:

[1] Dunkel, Düsternis, Finsternis, Schwärze
[2] Düsterkeit

Sinnverwandte Wörter:

[1] Nacht, Schatten

Gegenwörter:

[1] Helligkeit, Licht

Beispiele:

[1] Die in der Höhle herrschende Dunkelheit war absolut.
[1] Der unbekannte Mann verschwand wortlos in der Dunkelheit.
[1] „Als ich mich nach einigen Schritten noch einmal nach ihm umschaute, hatte ihn die Dunkelheit bereits verschluckt.“[1]
[2] Die mittelalterliche Welt war - obwohl oberflächlich von Dreck und Dunkelheit gefärbt - bunter, vielgestaltiger und intensiver.[2]

Redewendungen:

[1] bei Einbruch der Dunkelheit: wenn es dunkel wird

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] absolute, nächtliche, unheimliche, völlige Dunkelheit
[1] die Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit, Dunkelheit bricht herein, von der Dunkelheit verschluckt

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Dunkelheit
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Dunkelheit
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dunkelheit
[1] canoo.net „Dunkelheit
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDunkelheit
[1, 2] The Free Dictionary „Dunkelheit
[1] Duden online „Dunkelheit

Quellen:

  1. Claus D. Wagner: An der Kette in Puerto Limon. Das dramatische Schicksal einer deutschen Schiffsbesatzung. Kabel, Hamburg 1996, ISBN 3-8225-0361-4, Seite 89
  2. Welt Online: Warum wir immer noch gern im Mittelalter leben