nächtlich

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nächtlich (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
nächtlich nächtlicher am nächtlichsten
Alle weiteren Formen: nächtlich (Deklination)

Worttrennung:

nächt·lich, Komparativ: nächt·li·cher, Superlativ: am nächt·lichs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈnɛçtlɪç], Komparativ: [ˈnɛçtlɪçɐ], Superlativ: [ˈnɛçtlɪçstn̩]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛçtlɪç

Bedeutungen:

[1] die Nacht betreffend, während der/jeder Nacht stattfindend

Herkunft:

spätmittelhochdeutsch nehteclich, althochdeutsch nahtlīh, belegt seit der Zeit um 800.[1] Strukturell: Ableitung zu Nacht mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -lich (und zusätzlichem Umlaut)

Gegenwörter:

[1] täglich

Beispiele:

[1] Die Lichter im Dorf gingen aus und die nächtliche Stille machte sich breit.
[1] Seine nächtlichen Ausflüge sind allen bekannt.
[1] „Nach nächtlicher Bahnfahrt wurden die stets sorgfältig ausgewählten Passagiere in Genua eingeschifft.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] nächtliche Ausgangssperre, nächtliche Dunkelheit, nächtlicher Nebel, nächtliche Razzia, nächtliche Ruhe, nächtliche Stille

Wortbildungen:

allnächtlich, mitternächtlich

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „nächtlich
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „nächtlich
[1] canoo.net „nächtlich
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonnächtlich
[1] The Free Dictionary „nächtlich
[1] Duden online „nächtlich

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Nacht“.
  2. Günter Grass: Im Krebsgang. Eine Novelle. Steidl, Göttingen 2002, ISBN 3-88243-800-2, Seite 70.

Ähnliche Wörter:

verächtlich