Motte

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[Bearbeiten] Motte (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Motte die Motten
Genitiv der Motte der Motten
Dativ der Motte den Motten
Akkusativ die Motte die Motten

Silbentrennung:

Mot·te, Plural: Mot·ten

Aussprache:

IPA: [ˈmɔtə], Plural: [ˈmɔtən], [ˈmɔtn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Zoologie: Kleinschmetterling mit etwa 1cm spannenden schmalen Flügeln, deren Raupen Wolle, Seide, Pelzwerk und Tapeten befallen.
[2] Burg: Turmhügelburg; frühe Burgform auf einem Erdhügel

Herkunft:

[1] mittelhochdeutsch und mitteniederdeutsch motte,altnordisch motti,verwandt mit Made = Nagende.
[2] aus französisch „Klumpen“

Synonyme:

[1] Nachtfalter ,Milbe
[2] Turmhügelburg, Erdhügelburg, Hausberg

Oberbegriffe:

[1] Kleinschmetterling, Schmetterling, Insekt, Tier

Unterbegriffe:

[1] Kleidermotte,Mehlmotte, Pelzmotte,Tapetenmotte, Miniermotte, Kornmotte, Sackträger, Lichtmotte, Zünsler

Beispiele:

[1] Leinen und Baumwollfasern werden von Mottenraupen nicht befallen.
[1] "Männer umschwirr'n mich wie Motten das Licht, und wenn sie verbrennen, ja dafür kann ich nichts! (aus dem von Marlene Dietrich: gesungenem Schlager: "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt")

Redewendungen:

umgangsspachlich: jemandem die Motten vertreiben (verprügeln),
eine tolle Motte (ein leichtlebiges Mädchen),
er hat die Motten (Tuberkulose)
du kriegst die Motten! (Ausdruck der Verwunderung)

Charakteristische Wortkombinationen:

Mottenkugeln, Mottenfraß, Mottenkiste, Mottenpulver
[2] Château à Motte

Abgeleitete Begriffe:

einmotten, mottenzerfressen

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch:
  • Bairisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Motte
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Motte
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Motte
[1] canoo.net „Motte
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMotte
[1] Wiktionary-Verzeichnis Tiere

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