Seide
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[Bearbeiten] Seide (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | die Seide | die Seiden | |||||||
| Genitiv | der Seide | der Seiden | |||||||
| Dativ | der Seide | den Seiden | |||||||
| Akkusativ | die Seide | die Seiden | |||||||
Worttrennung:
- Sei·de, Plural: Sei·den
Aussprache:
- IPA: [ˈzaɪ̯də], Plural: [ˈzaɪ̯dn̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] kein Plural: feine Textilfaser, die aus den Kokons der Seidenraupe gewonnen wird
- [2] Botanik: parasitische Kletterpflanze aus der Gattung Cuscuta
Herkunft:
- mittelhochdeutsch sīde < althochdeutsch sīda, dem wohl letztlich < lateinisch seta „Borste, Haar“ zugrunde liegt. Das Wort ist seit dem 11. Jahrhundert belegt.[1]
Synonyme:
- [2] Teufelszwirn
Oberbegriffe:
- [1] Textilfaser, Naturfaser
- [2] Kraut, Pflanze, Parasit, Schmarotzer
Unterbegriffe:
- [1] Maulbeerseide, Wildseide (=Tussahseide)
- [2] Flachs-Seide, Nessel-Seide, Quendel-Seide, Pappel-Seide
Beispiele:
- [1] Seide kommt ursprünglich wohl aus China und war eine wichtige Handelsware, die über die Seidenstraße nach Europa transportiert wurde.
- [2] Die Brennnesseln waren vollständig mit Seide übersponnen.
Charakteristische Wortkombinationen:
Abgeleitete Begriffe:
- halbseiden, Qualitätsseide, seiden, Seidenfaden, Seidenkleid, Seidenraupe, Seidenreiher, Seidenschal, Seidenschwanz, Seidenspinner, Seidenstraße, Seidentuch, seidenweich, seidig, Spinnenseide
[Bearbeiten] Übersetzungen
Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Seide“
- [2] Wikipedia-Artikel „Seide (Gattung)“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Seide“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Seide“
- [1] canoo.net „Seide“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Seide“
- [1] The Free Dictionary „Seide“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Seide“, Seite 838.
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