Kollege

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Kollege (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Kollege die Kollegen
Genitiv des Kollegen der Kollegen
Dativ dem Kollegen den Kollegen
Akkusativ den Kollegen die Kollegen

Veraltete Schreibweisen:

College

Worttrennung:

Kol·le·ge, Plural: Kol·le·gen

Aussprache:

IPA: [kɔˈleːɡə], Plural: [kɔˈleːɡn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kollege (Info), Plural: Lautsprecherbild Kollegen (Info)
Reime: -eːɡə

Bedeutungen:

[1] Person, die mit anderen zusammen im gleichen Unternehmen oder im gleichen Beruf tätig ist

Herkunft:

von lateinisch collega → laAmtsgenosse“, eigentlich: „Mitabgeordneter“ im 16. Jahrhundert entlehnt; aus dem Präfix con- → la (com- → la) „mit, zusammen“ und dem Substantiv lex → laGesetz“; der Kollege ist also ursprünglich diejenige Person, die unter dem selben Recht steht wie man selbst.[1][2]

Synonyme:

[1] Arbeitskollege, Mitarbeiter

Sinnverwandte Wörter:

[1] Amtsbruder, Berufsgenosse, Betriebsgenosse, Fachgenosse, Genosse

Weibliche Wortformen:

[1] Kollegin

Beispiele:

[1] Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich begrüße euch alle herzlich zu unserer Betriebsversammlung.
[1] Frag doch mal deine Kollegen, ob sie zum Grillabend kommen wollen.
[1] Kollege Bleibein hat mal wieder kein Papier in den Drucker eingelegt.
[1] Die Kollegen haben zu meinem Geburtstag alle zusammengeschmissen und mir einen Porsche geschenkt.
[1] „Die Archäologen arbeiteten bei der Erforschung und Interpretation der Funde mit zahlreichen Kollegen aus Nachbardisziplinen zusammen.“[3]

Wortbildungen:

Kollegenkreis, Kollegenrabatt, Kollegenschaft, Kollegenschwein, kollegial, Studienkollege, Zimmerkollege

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kollege
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kollege
[1] canoo.net „Kollege
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKollege
[1] The Free Dictionary „Kollege

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 427.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 511.
  3. Gerald Kräft: Römerlager bietet noch „aufregendes“ Potenzial. In: Eichsfelder Tageblatt. Nummer Heft 252, 2012, 27.10., Seite 15.

Ähnliche Wörter:

Collage, College