ac

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ac (Latein)[Bearbeiten]

Konjunktion[Bearbeiten]

Worttrennung:

ac

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Kurzform für atque

Alle weiteren Informationen zu diesem Wort befinden sich im Eintrag atque.
Ergänzungen sollten daher auch nur dort vorgenommen werden.

ac (Niedersorbisch)[Bearbeiten]

Konjunktion[Bearbeiten]

Worttrennung:

ac

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] archaisch: leitet eine indirekte Frage ein; ob
[2] archaisch, konzessiv: obwohl, obschon, obgleich, wenn auch
[3] archaisch: bei Vergleichen; als

Herkunft:

Erbwort aus dem urslawischen *ače ‚und dies; schau‘, das seinerseits eine Verstärkung der Partikel/Konjunktion *a (niedersorbisch a → dsb) ‚und‘ mit der enklitischen Partikel *če (bulgarisch че (če) → bg und in einigen Adverbien und Konjunktionen wie niedersorbisch lěc → dsb) ist, die sich auf die indogermanische Partikel *ke (lateinisch -que → la, altgriechisch τε (te) → grc, sanskritisch  (ca) → sa) ‚und‘ zurückführen lässt; gemeinslawisches Wort, das etymologisch verwandt ist mit obersorbisch hač → hsb, polnisch acz → pl, tschechisch  → cs, slowakisch (dialektal) ači → sk, russisch (dialektal) аче (áče) → ru und ач (ač) → ru, ukrainisch ачей (ačéj) → uk sowie slowenisch ače → sl[1][2][3]

Synonyme:

[1] lěc
[2] lěcrownož, rownož

Beispiele:

[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

 

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Prof. Dr. Ernst Muka/Prof. Dr. Ernst Mucke: Słownik dolnoserbskeje rěcy a jeje narěcow/Wörterbuch der nieder-wendischen Sprache und ihrer Dialekte. 3 Bände, Verlag der russischen und čechischen Akademie der Wissenschaften/Verlag der böhmischen Akademie für Wissenschaft und Kunst, St. Petersburg/Prag 1911–1928 (Fotomechanischer Neudruck, Bautzen: Domowina-Verlag 2008), Stichwort »ac«.

Quellen:

  1. Wiesław Boryś: Słownik etymologiczny języka polskiego. 1. Auflage. Wydawnictwo Literackie, Kraków 2005, ISBN 83-08-03648-1, „acz“ Seite 17.
  2. О. Н. Трубачева (Herausgeber): Этимологический словарь славянских языков. Праславянский лексический фонд. Band 1 (*A–*besědьlivъ), Издельство « Наука », Москва 1974 (PDF), „*a če/*a či“ Seite 35–36.
  3. Max Vasmer: Russisches etymologisches Wörterbuch. Этимологический словарь русского языка, Перевод с немецкого и дополнения члена-корреспондента АН СССР О. Н. Трубачева. Под редакцией и с предисловием проф. Б. А. Ларина. 2 Auflage. 1 А-Д, Прогресс, Moskau 1986, „аче“ Seite 98.