Wiktionary:Teestube/Archiv/2012/02

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200.000 Einträge — Herzlichen Glückwunsch

Wir haben heute die 200.000er Marke geknackt. Welcher Beitrag es genau war, weiß ich leider nicht. Zugegeben, ich war überrascht, als ich die ganzen neuerstellten Einträge sah, aber nun gut. Dort muss übrigens noch nachgesichtet werden. Viele Einträge davon sind noch (fast) unbelegt, weswegen es einige Löschanträge geben wird.

Den 100.000sten Beitrag schrieb übrigens Crux am 31. Dezember 2009 um 00:51 Uhr (vgl. Einstieg).

Auf die nächsten Hunderttausend Einträge. :) --Yoursmile (Diskussion) 14:10, 9. Feb 2012 (MEZ)

Einen Hinweis auf der Startseite der Wikipedia gibt es inzwischen auch. Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 14:17, 9. Feb 2012 (MEZ)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Yoursmile (Diskussion) 17:21, 12. Feb 2012 (MEZ)

MediaWiki 1.19

(Apologies if this message isn't in your language.) The Wikimedia Foundation is planning to upgrade MediaWiki (the software powering this wiki) to its latest version this month. You can help to test it before it is enabled, to avoid disruption and breakage. More information is available in the full announcement. Thank you for your understanding.

Guillaume Paumier, via the Global message delivery system (wrong page? You can fix it.). 15:56, 12. Feb 2012 (MEZ)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Yoursmile (Diskussion) 10:20, 18. Feb 2012 (MEZ)

Nachgefragt: abgeleitet von

Hier wurde von Dr. Karl-Heinz Best bereits einmal das Fehlen einer Möglichkeit der Angabe "abgeleitet von" erwähnt. Hat sich da etwas getan? Man kann ja bei ableiten unter "Abgeleitete Begriffe" zum Beispiel Ableitung angeben. Bei Ableitung fehlt dann offenbar eine Vorlage "abgeleitet von" bei der man dann "ableiten" angeben kann - oder gibt es da etwas entsprechendes? -- Formatierer (Diskussion) 16:40, 17. Feb 2012 (MEZ)

Da antworte ich mir mal selbst: Es steht ja eigentlich bereits unter dem Abschnitt "Herkunft" wie ein Begriff abgeleitet wurde. Ich hatte wohl gerade zufällig nur Wörter betrachtet, bei denen der Herkunftsabschnitt fehlte und hatte einen "Rücklink" vermisst. Da erübrigt es sich wohl eine eigene Vorlage zu diesem Zweck zu schaffen. -- Formatierer (Diskussion) 16:57, 17. Feb 2012 (MEZ)
An sich genügt Ableitung. Als Linguist störe ich mich daran, dass unter "Ableitung" jede Form der Wortvergrößerung aufgelistet wird, also auch die verschiedenen Komposita-Formen und manche anderen Formen der Wortbildung. Für Linguisten sind das verschiedene Dinge. Unter "Herkunft" kann man auch die Wortbildungen angeben, was besonders dann sinnvoll ist, wenn man keine historischen Quellen/keine Etymologie angeben kann. Bei Neubildungen ("Wutbürger"...) kann man die Wortbildung zugleich als die Herkunft ansehen. Linguistisch angemessener wäre es, die beiden Kategorien zu trennen. Aber vermutlich darf man in einem Projekt wie diesem hier seine Ansprüche auch nicht zu hoch schrauben. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 18:29, 17. Feb 2012 (MEZ)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Formatierer (Diskussion) 09:27, 18. Feb 2012 (MEZ)

Fehlerhafte Bezeichnung in der Literaturliste/neu Buchstabe W?

Hallo allerseits!, Ich glaube, dass das Werk: „Wahrig-Redaktion (Hrsg.): Wahrig, Die deutsche Rechtschreibung. 8. Auflage. inmedia ONE GmbH, Gütersloh/München 2011, ISBN 978-3-577-07590-9“ fehlerhaft eingetragen wurde
Hiernach amazon.de, brockhaus.de sollte es wohl besser „Brockhaus - Wahrig Die deutsche Rechtschreibung“ o. ä. heißen. Als Verlag wird „Brockhaus in der Wissenmedia“ angegeben, aber das ist vielleicht nicht so wichtig.
Wer kann helfen, wer kann zeigen wie der Eintrag verbessert wird? Vor allem die Änderung der Kopiervorlage (von {{Lit-Wahrig: Deutsche Rechtschreibung|A=}} auf möglicherweise {{Lit-Brockhaus-Wahrig: Deutsche Rechtschreibung|A=}} erscheint mir schwierig. Wie wird die Vorlage in den Einträgen geändert? MfG --Orangina (Diskussion) 21:05, 22. Feb 2012 (MEZ)

Bei Zweifeln zum Titel oder dem Verlag sollte stets versucht werden, den entsprechenden Eintrag im Online-Katalog der Deutschen Nationalbank zu ermitteln. In diesem Falle führt ja ein Klick auf ISBN 978-3-577-07590-9 auf die Webseite „ISBN-Suche“ und ein Klick auf „Suche“ links von „Deutsche Nationalbank“ zum entsprechenden Eintrag in der DNB. Die dort gefundenen Angaben wurden in die Vorlage {{Lit-Wahrig: Deutsche Rechtschreibung}} eingearbeitet. Eine Änderung des Vorlagennamens scheint mir nicht erforderlich zu sein, da der Herausgeber (in Ermangelung eines Autors) „Wahrig-Redaktion“ lautet. LG --Alexander Gamauf (Diskussion) 11:29, 24. Feb 2012 (MEZ)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Yoursmile (Diskussion) 19:23, 1. Mär. 2012 (MEZ)

Neue Seiten

Was ist jetzt mit „Neue Seiten“ geschehen? Da funktioniert nicht „vorherige 50“ mehr. Die andere „vorherige 20, 100, 250 und 500“ funktionieren doch noch. /Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 11:41, 24. Feb 2012 (MEZ))

Stimmt. Die Seiten "letzte Änderungen" und "neue Seiten" sehen auch farblich anders aus:


Sieht so aus, als ob die Seiten "ungesichtet" wären, was aber nicht der Fall ist... --Yoursmile (Diskussion) 12:55, 24. Feb 2012 (MEZ)
Ja, jemand hat offenbar mit der Gestaltung der Seite "gespielt". /Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 13:03, 24. Feb 2012 (MEZ))
Nur eine neue Version der Mediawiki Software 1.19 wurde installiert. -- Formatierer (Diskussion) 13:28, 24. Feb 2012 (MEZ)
Also haben wir gar keinen Einfluss darauf? Ist auf jeden Fall eine sehr unschöne Änderung. Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 14:24, 25. Feb 2012 (MEZ)
...und wer hat es installiert? Hier steht ja „ Full testing of MediaWiki 1.19. Planned "All Wikipedia" deployment: March 1 “ /Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 15:12, 25. Feb 2012 (MEZ))

Es scheint wieder alles zu funktionieren. Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 19:09, 1. Mär. 2012 (MEZ)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Yoursmile (Diskussion) 19:09, 1. Mär. 2012 (MEZ)

"Bearbeitungszähler" und "Angelegte Artikel"

Hallo. Wenn ich auf die Seite Spezial:Beiträge/Tlustulimu gehe, ist dort ja ganz unten eine Linkliste zu sehen. Leider funktionieren die dortigen Links Bearbeitungszähler und Angelegte Artikel nicht mehr. D.h. es kommt bei beiden nur noch eine 403-Fehlermeldung. Könnte das bitte mal einer der Admins korrigieren? In der deutschen Wikipedia steht ein passender Link für Bearbeitunszähler, und zwar in wikipedia:de:MediaWiki:Sp-contributions-footer. Statt Angelegte Artikel heißt es dort Neue Artikel, was ich auch besser finde. Es geht also um die Seite MediaWiki:Sp-contributions-footer. Gruß --Tlustulimu (Diskussion) 17:58, 28. Feb 2012 (MEZ)

Schön, dass du das ansprichst, mein Bearbeitungszähler + angelegte Artikel gehen auch nicht mehr. Toolserver User soxred93 ist nicht mehr dabei, steht als Grund in der 403-er Meldung. Ich habe soxred93 bisher auch nicht mehr auftreiben können, weder über den toolserver noch über seine mail-Adresse. Wenn jemand helfen kann, dann bitte auch auf meinen Seiten. Danke! ---Susann Schweden (Diskussion) 20:31, 28. Feb 2012 (MEZ)
Ich habe die Links aktualisiert und auch den detaillierten Bearbeitungszähler ergänzt. Die Bezeichnung "angelegt Artikel" habe ich vorerst so gelassen. Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 19:21, 1. Mär. 2012 (MEZ)
Danke! sieht wieder gut aus. - --Susann Schweden (Diskussion) 19:24, 1. Mär. 2012 (MEZ)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Yoursmile (Diskussion) 19:21, 1. Mär. 2012 (MEZ)

Ende des Meinungsbildes

Nicht vergessen! Das Meinungsbild zur "Angabe von Wortarten und der Position von Genusangaben, von kein Plural, kein Singular und keine Steigerung sowie von Angaben anderer Art" endet morgen, Sonntag 12. Feb., 23:59 Uhr! Alle hier regelmäßig Aktiven, die noch nicht abgestimmt haben, seien sehr gebeten, dies noch zu tun! Bisher 10 Stimmen ist nur mäßig erfreulich. 79.239.221.9 20:18, 11. Feb 2012 (MEZ)

Schade, dass die Fristen so kurz sind, bei so schwierigen und wichtigen Fragen. --Kronf (Diskussion) 02:07, 12. Feb 2012 (MEZ)

Versuch, um etwas Überblick zu verschaffen: 79.239.208.93 17:14, 13. Feb 2012 (MEZ)

Auswertung

Die Möglichkeiten bei Adverbien
Was in der Überschrift alles enthalten sein soll Anzahl Stimmen
1. Möglichkeit Sofern man das Adverb weiter spezifizieren kann, soll dies neben der Angabe Adverb getan werden; sonst steht nur Adverb.
Adverb, Interrogativadverb
Adverb, Konjunktionaladverb
Adverb, Pronominaladverb
3
2. Möglichkeit Wenn man das Adverb näher bestimmen kann, steht diese Angabe allein, sonst steht Adverb.
Interrogativadverb
Konjunktionaladverb
Pronominaladverb
6
3. Möglichkeit Es soll bei allen Adverbien immer nur Adverb in der Überschrift stehen.
Adverb
2
Pronomina Anzahl Stimmen
1. Möglichkeit Pronomen, Demonstrativpronomen
Pronomen, Indefinitpronomen
Pronomen, Interrogativpronomen
4
2. Möglichkeit Demonstrativpronomen
Indefinitpronomen
Interrogativpronomen
7
3. Möglichkeit Pronomen 0
Substantive
Was in der Überschrift alles enthalten sein soll Stimmen
1. Möglichkeit Substantiv, Eigenname, Toponym, Singularetantum
Substantiv, Eigenname, Toponym, Pluraletantum
Substantiv, Eigenname, Vorname, Singularetantum
Substantiv, Eigenname, Nachname, Singularetantum
2. Möglichkeit Substantiv, Eigenname, Toponym
Substantiv, Eigenname, Vorname
Substantiv, Eigenname, Nachname
2
3. Möglichkeit Substantiv, Eigenname 1
4. Möglichkeit Substantiv, Toponym
Substantiv, Vorname
Substantiv, Nachname
8
5. Möglichkeit Substantiv, Singulareoderpluraletantum
6. Möglichkeit Eigenname, Toponym
Eigenname, Vorname
Eigenname, Nachname
7. Möglichkeit Toponym
Vorname
Nachname
8. Möglichkeit Singularetantum oder Pluraletantum
9. Möglichkeit Eigenname
10. Möglichkeit Substantiv

Also das wären Mehrheiten:

  • Pronomen/Adverbien: keine Dopplung und immer genaue (Unter-) Angabe
  • Eigennamen klare Mehrheit für Substantiv, Toponym oder Substantiv, VorNachname
Platzierung von {{kPl.}}, {{kSg.}} und {{kSt.}}
1. Möglichkeit nur in der Ebene-3-Überschrift (Die genaue Position [...]):
=== Wortart(en), {{kPl.}}/{{kSg.}} ===
0
2. Möglichkeit nur bei der Silbentrennung:
{{Silbentrennung}}
:Singular/Positiv, {{kSt.}}/{{kPl.}}/{{kSg.}}
6
3. Möglichkeit sowohl in der Ebene-3-Überschrift als auch bei der Silbentrennung: 1
4. Möglichkeit nur vor den Bedeutungsangaben:
{{Bedeutungen}}
:[1] {{kPl.|:}} ......
:[2] {{kPl.|:}} ......
4

Die einzelne Stimme für die 3. Mglkt. steht ja auch dafür, dass diese Angaben zur Silbentrennung kommen, demnach 7+:4-Mehrheit.

Hinweise zur Flexion
Starke Verben Anz.Stimmen
1.M immer in der Überschrift der Ebene 3: === Verb, ''unregelmäßig'' === 2
2.M nur dann === Verb, ''unregelmäßig'' ===, wenn es ein Verb ist, das sowohl stark als auch schwach ist 4
3.M vor den Bedeutungsangaben:
{{Bedeutungen}}
:[1] ''unregelmäßig:'' ......
:[2] ''unregelmäßig:'' ......
4
Schwache Verben
1.M immer in der Überschrift der Ebene 3: === Verb, ''regelmäßig'' === 1
2.M nur dann === Verb, ''regelmäßig'' ===, wenn es ein Verb ist, das sowohl stark als auch schwach ist 6
3.M vor den Bedeutungsangaben:
{{Bedeutungen}}
:[1] ''regelmäßig:'' ......
:[2] ''regelmäßig:'' ......
4
Trennbare Verben
1.M immer in der Überschrift der Ebene 3: === Verb, ''trennbar'' === 3
2.M nur dann === Verb, ''trennbar'' ===, wenn es ein Verb ist, das sowohl trennbar als auch untrennbar ist 4
3.M vor den Bedeutungsangaben:
{{Bedeutungen}}
:[1] ''trennbar:'' ......
:[2] ''trennbar:'' ......
4
Untrennbare Verben
1.M immer in der Überschrift der Ebene 3: === Verb, ''untrennbar'' === 1
2.M nur dann === Verb, ''untrennbar'' ===, wenn es ein Verb ist, das sowohl trennbar als auch untrennbar ist 6
3.M vor den Bedeutungsangaben:
{{Bedeutungen}}
:[1] ''untrennbar:'' ......
:[2] ''untrennbar:'' ......
4
Unpersönliche Verben
1.M immer in der Überschrift der Ebene 3: === Verb, ''unpersönlich'' === 5
2.M nur dann in der Überschrift der Ebene 3, wenn es noch mind. einen weiteren Verbabschnitt derselben Sprache gibt, in dem das Verb nicht nur unpersönliche Formen bildet:
=== Verb, ''unpersönlich'' ===
2
3.M vor den Bedeutungsangaben:
{{Bedeutungen}}
:[1] ''unpersönlich:'' ......
:[2] ''unpersönlich:'' ......
4
Indeklinable Adjektive
1.M immer in der Überschrift der Ebene 3: === Adjektiv, ''indeklinabel'' === 5
2.M nur dann in der Überschrift der Ebene 3, wenn es noch mind. einen weiteren Adjektivabschnitt derselben Sprache gibt, in dem das Adjektiv deklinabel ist:
=== Adjektiv, ''indeklinabel'' ===
2
3.M vor den Bedeutungsangaben:
{{Bedeutungen}}
:[1] ''indeklinabel:'' ......
:[2] ''indeklinabel:'' ......
4
Adjektivisch deklinierte Substantive
1.M in der Überschrift der Ebene 3: === Substantiv, ''adjektivische Deklination'' === 5
2.M keine Angabe:
=== Substantiv ===
4
3.M vor den Bedeutungsangaben:
{{Bedeutungen}}
:[1] ''adjektivische Deklination:'' ......
:[2] ''adjektivische Deklination:'' ......
3

Hier scheint eine gewisse Uneinigkeit.

Angaben in Verbeinträgen, die sich nur auf bestimmte Bedeutungen beziehen
1. Möglichkeit: Nennung in der Überschrift und vor den Bedeutungen === Verb, ''intransitiv, transitiv'' ===
{{Bedeutungen}}
* ''intransitiv:''
:[1] ...
:[2] ...

* ''transitiv:''
:[4] ...
:[5] ...

0
2. Möglichkeit: Nennung nur vor den Bedeutungsangaben {{Bedeutungen}}
* ''intransitiv:''
:[1] ...
:[2] ...

* ''transitiv:''
:[4] ...
:[5] ...

11

Das ist eindeutig.

Ergebnisse

Die meisten Fragen wurden gemäß den Abstimmungsmodalitäten mit Mehrheit entschieden. Ergebnisse unter Wiktionary:Meinungsbild/Archiv 2012-1/Überschriften-Ergebnisse. Bezüglich der Angaben bei den starken und den trennbaren Verben werde ich in den nächsten Tagen eine Stichwahl jeweils zwischen der 2. und der 3. Möglichkeit vorbereiten. Wie lange sollte die eurer Meinung nach dauern? Zwei Wochen, eine Woche?
Elleff Groom ➜ Коллоквиум 22:36, 13. Feb 2012 (MEZ).

Ergebnisse von MB und Stichwahl unter Wiktionary:Meinungsbild/Archiv 2012-1/Überschriften-Ergebnisse
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Flexionstabelle

Ich bin sehr dafür die Artikel in den Flexionstabellen automatisch generieren zu lassen, dann muss ich man nicht so viel korrigieren. -- Formatierer (Diskussion) 14:14, 16. Feb 2012 (MEZ)

Ich denke das macht Sinn. Ich würde mich dann auch dafür bereit erklären mit einem Bot die Vorlage überall anzupassen - Aufgabe: Zusätzlicher Parameter rein und alle Artikel raus! --TheIgel69 (Diskussion) 18:09, 16. Feb 2012 (MEZ)
Meint ihr nicht, dass das unter neuen Benutzern bzw. Benutzern, die nicht technikaffin sind, Verwirrung stiften würde? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass das allgemein verständlich wäre. Außerdem sind wir doch gerade von dem Trend abgekommen und haben solche Vorlagen ersetzt. Oder verstehe ich etwas falsch? Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 10:20, 18. Feb 2012 (MEZ)
Für englische Substantive gibt es die automatisch generierende Vorlage:Englisch Substantiv, die (i) einfacher ist, (ii) Platz spart, weil kürzer ist, (iii) die Einträge kleiner macht, (iv) Tipparbeit spart, und die allerdings, wenn sie eingestzt wird, von gewissen Benutzern aus mit nie erklärten und mit daher völlig unerklärlichen Gründen durch die Vorlage:Englisch Substantiv Übersicht (schrecklich längerer Titel, gilt für alle - vorlagennamen sollten möglichst kurz sein!) ersetzt wird. 79.239.242.133 10:31, 18. Feb 2012 (MEZ)
Ich bin auch ein bisschen unsicher was hier gemeint ist. Müssen wir denn wieder spezielle Vorlagen für m, n, und f haben, oder soll man die Artikel nach der Genusangabe generieren, oder was? Ausführliches Beispiel bitte.
Ich habe auch schon zu viele Beispiele gesehen, wo der Autor sich zu viel auf automatisch generierten Angaben verlassen hat. Da ist Englisch kein gutes Beispiel, weil die englische Flexionstabelle so einfach (banal) ist.
Ich korrigiere gern auch solche Fehler, wenn ich nur weiß wo.
/Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 10:56, 18. Feb 2012 (MEZ))
Mir gings ja nur ums Prinzip. Für engl.Verben wäre eine analoge Vorlage wünschenswert. Lateinische Flexboxen werden bspw. auch automatisch generiert. Gab es nicht bis vor einiger Zeit diverse solcher dt. Vorlagen, die extra (zwecks Übersichtlichkeit) durch diese eine ersetzt wurde? Ich weiß nicht, ob das im Dt. wirklich eine Vereinfachung brächte (ggf. sollte man nur eine neue Vorlage basteln mit Parameter für Genus); vom Prinzip her bin ich natütlich dafür. 79.239.242.133 11:47, 18. Feb 2012 (MEZ)
Im Dt. hat das wirklich eine große Vereinfachung der Handhabung gebracht. So bitte keine alten Vorlagen. /Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 11:58, 18. Feb 2012 (MEZ))
Also ich habe in den letzen Wochen fast 1000 Flexionstabellen korrigiert, bei denen meist die Artikel und oft auch die Kasuszuordnungen falsch waren. Ich finde die Reihenfolge bei der Erfassung auch total unübersichtlich. Warum wird das nicht in der Reihenfolge erfasst in der es auch angezeigt wird? Also erst alle Singular-, dann alle Pluralfälle. Fehler korrigieren ist ja gut und schön, aber besser wäre es Fehler gleich bei der Eingabe zu vermeiden. Wörter die ich nicht eingeben muss, kann ich nicht falsch eingeben. Zwar müsste ein zusätzlicher Parameter Genus angegeben werden, im Gegenzug spart man aber die Artikeleingabe. Dabei kann man auch die Wörter berücksichtigen die mehrere Genera besitzen. Etwa Genus 1=m Genus 2=n. Mir geht es hier nur um eine Erleichterung bei der Erfassung und eine Fehlervermeidung, natürlich kann man sich immer noch bei der Genusangabe irren. -- Formatierer (Diskussion) 20:31, 18. Feb 2012 (MEZ)
Nachdem alle (deutschen) Spezialvorlagen abgeschafft worden sind, erscheint ein Totalumbau praktisch nicht zu machen. Mein Unverständnis bezüglich der englischen Flexionsvorlagen bleibt. 79.239.208.205 15:25, 9. Mai 2012 (MESZ)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: 79.239.208.205 15:25, 9. Mai 2012 (MESZ)

Belege/Zitate von Internetseiten

Ich weiß nicht, ob es bereits eine Diskussion darüber gab. Aber in letzter Zeit fällt mir immer wieder auf, dass manche Benutzer versuchen, bestimmte Internetseite mithilfe von Zitaten als Beleg in einen Eintrag zu bekommen (vgl. Vorfinanzierungsparty). Mir stößt das auf, weil mir das nicht als neutral und seriös genug für ein Wörterbuch erscheint. Außerdem vermute ich, dass der Grundgedanke dahintersteckt einen Link vom Wiktionary zu erhalten. Inwiefern sollten solche Links geduldet werden? Wann ist eine Seite seriös genug? (vgl. auch externen Weblink bei Vorglühen. Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 07:13, 24. Feb 2012 (MEZ)

Da auch ich Internetseiten als Zitatquelle benutze, möchte ich ein paar Anmerkungen machen: Im Prinzip sollten die gleichen Regeln gelten wie auch sonst; also: seriöse Quellen werden akzeptiert. Dazu gehören in diesem speziellen Fall die Online-Versionen/-Editionen der Medien sowie die Online-Publikationen aus der Wissenschaft, Literatur (Gutenberg-Projekt...), aber auch sonstiger öffentlicher Verfasser (Gemeinden, Behörden, gemeinnützige Organisationen, Gesellschaften...). Problematisch wird es bei Veröffentlichungen, die offenbar neben anderen auch oder gar vorwiegend Werbezwecke verfolgen. An sich sollten solche Publikationen grundsätzlich ausgeschlossen werden. Leider gibt es Wörter, die ziemlich verbreitet sind, aber kaum anders zu belegen sind. Die Grenze ist schwer zu ziehen und erfordert Fingerspitzengefühl. Solange es vorwiegend oder ausschließlich um Werbung geht, sollte man sie meiden; soweit in Werbeseiten Information geboten wird (z.B. manchmal eine Liste von Fachlexik, Inhaltsangaben in Waschzetteln,...), kann man sie berücksichtigen. Eine scharfe Grenze ist leider kaum zu benennen. Grüße! Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 10:32, 24. Feb 2012 (MEZ)
Und wie siehst du das bei Vorfinanzierungsparty? In meinen Augen ist es reine Werbung. Denn sonst könnte ich theoretisch selbst solche Seiten erstellen und neue Wortschöpfungen propagieren. Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 14:23, 25. Feb 2012 (MEZ)
Bin spät dran, weil ich die Frage nicht bemerkt hatte. Pardon also! Kurz: Ich würde die beiden Belege akzeptieren. Ich erkenne keinen ausschließliche Werbeaktion. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 11:12, 29. Mär. 2012 (MESZ)
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Neupreussische Neopaganismen

Die einen findens ustig, andere nicht:

  • Dēiwas :Der ranghöchste prußische heidnische Gott zusammen mit der ranghöchsten Sonnengöttin Saule. Deiwas stand derart respekteinflössend hoch, dass er faktisch nicht anrufbar war, weshalb die Umschreibung Ukapirmas gewählt wurde. "Mit Deiwas lässt sich nicht rechten." Gott des leuchtenden Himmels, Beschützer geschlossener Verträge, Gott des Friedens und der Freundschaft. Seine Entscheidungen sind in Stein geschrieben, und vor ihnen gibt es keine Flucht. Versinnbildlichung des Jahreszyklus: Zur Wintersonnenwende erwacht er als Hirsch mit 9 Geweihsprossen, zur Sommersonnenwende triumphiert er und erscheint als Birke. Er symbolisiert das Gestern, das Heute und das Morgen. In christlicher Zeit übertragen auf den christlichen Gott
  • Ukapirmas: Umschreibung für Dēiwas, höchster prußischer Gott, weil Deiwas faktisch nicht anrufbar war.
  • Mīniks : Schöner Himmelsfürst, der in Hengstgestalt mit einem sternenübersäten Mantel das Nachthimmelsmeer durchschwimmt, Gewährer und Beschützer der Gesundheit, Schönheit, Zufriedenheit, Wohlhabenheit. Einer der Ehemänner der Sonnengöttin Saule. Weil sich Sonne und Mond so selten treffen konnten, betrog der Mond sie mit der gemeinsamen Tochter Ausca (Venus, Morgen- und Abendstern). Saule ließ daraufhin den Mond vom Donnergott Perkūns in zwei Teile hauen, so dass sich sich nie mehr begegnen können und er nur noch als Sichel und lediglich einmal im Monat voll scheinen kann. Vater der Erdgöttin Zemē (Mēnulis, Menulis (Zärtlichkeitsform: Mondchen)
  • Saule: Die ranghöchste prußische heidnische Göttin zusammen mit dem ranghöchsten Gott Dēiwas. Ehefrau des Deīwas sowie des Donnergottes Perkūns und des Mondgottes Mīniks. Mutter von Waiwora (Merkur), Ausca (Venus), Zemē (Erdgöttin), Ziezdre (Mars), Indraja (Jupiter), Selija (Saturn) sowie der göttlichen Zwillingssöhne Ašviniai.
  • same: Erdgöttin, Erdmutter, Blutspenderin, Göttin der Erde, des Lebens, der Fruchtbarkeit. Dritte Tochter der Sonnengöttin Saule und des Mondgottes Mīniks.

Dies sind einige Einträge im Wiktionary! Alles was hier steht ist hübsch zusammenphantasiert (wohlgemerkt nach litauischen, lettischen und sogar indischen (Indraja, Ašviniai) Vorbildern!!! Leider gibt es auch sonst noch versteckte kleine Tempelchen, so wird im Eintrag jūrin eine angebliche Meresgöttin Jurate verehrt. Hier sollten sich mal einige klar machen, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem überlieferten Altpreussischen (und der erforschten Altpreussischen Religion/Mythologie die keinen Deiwas, keinen Miniks, keine Saule, keine Jurate kennt) und dem "rekonstruiertem Neoprussisch" (samt deren nationalromantischen Träumereien), von dem es gleich mehrere Dialekte gibt (und dies in einer nur 30 Jahre alten Kunstsprache!). Es ist alles so furchtbar peinlich. Bitte sorgt dafür, dass diese frei erfundenen Einträge glöscht werden. --Al-qamar (Diskussion) 12:43, 21. Feb 2012 (MEZ)

Danke für den Hinweis. Für Dēiwas, Ukapirmas und same habe ich LA gestellt wg. mangelnder Referenzen/Quellen. In den andern Fällen sind Quellen angegeben, die ich aber nicht beurteilen kann. Hier wäre eine ausführlichere Begründung nötig; nicht jeder der Mitarbeiter hier ist ein Spezialist, der sich mit Prußisch/Altpreussisch auskennt. Inwiefern handelt es sich um "freierfundene Einträge"? Wenn sie zu einer neu entwickelten Sprache "Prußisch" gehören, können sie - als Wörter dieser Sprache gekennzeichnet - bleiben. Gruß! Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 16:52, 21. Feb 2012 (MEZ)
Zur Sprache: das Altpreussische ist eine im 17.Jh. ausgestorbene Sprache, die eine kleine Überlieferung hat (Lutherischer Kathechismus, Wörterbuch mit über 800 Vokabeln und Kleinigkeiten) und die relativ gut untersucht ist. Von ihr können zwei Dialekte unterschieden werden, Spuren anderer Dialekte mögen vorliegen. Ein Standardwerk, wenn auch leicht veraltet, ist immer noch Reinhold Trautmann: Die altpreußischen Sprachdenkmäler, 1910. Ab den 1980er Jahren begannen verschiedene Personen anhand überlieferter Texte ein "Neo-Preussisch" zu rekonstruieren. Richtungen und Vorgehensweisen sind verschieden (was auch zu gegenseitigen Animositäten führt), es werden auch diverse Dialekte rekonstruiert. Es gibt offensichtlich auch schon einige wenige kleinere Werke in diesen rekonstruierten neupreussischen Sprachformen. Ob Ihr hier das überlieferte Altpreussisch (15.-17.Jh.) und die rekonstruierten Formen des Neo-Preussische (ab ca. 1983) unterscheiden wollt, ist Eure Sache. Die beanstandeten Götternamen sind neopreussische Appellativa: mīniks »Mond«, saũlē »Sonne«, dēiwas »Gott« etc. und auch Appellativa im Altpreussischen: minig, saule, deywis etc.
Zu den Gottheiten: Hier geht es um Religionswissenschaft. Von den genannten Namen hier sind lediglich für die Preussen Ockopirmus (neoprussisch (*)Ukapirmas - die Neoprussen verzichten auf ein Sternchen bei rekonstruierten Formen) überliefert, er wird im Sudauerbüchlein (16.Jh.) als "Gott des Himmels und der Gestirne" bezeichnet, mehr nicht! Im Lettischen und Litauischen gibt es die genannten Gottheiten (Dievs/Dievas, Meness/Menuo/Menulis, Saule etc.). Die eindeutig neuheidnische Beschreibung von Deiwas ist ein Mischmasch aus christlicher (!) und litauischer Religion und modernen Märchen, eigenwilliger Phantasie oder weiss nicht was, Indra ist der indische(!) Donnergott, und die Ashvins indische (!) Zwillingsgötter, aber sicher nicht baltische. Soll ich beweisen können, woher Phantasten ihre (z.T. absurden) Ideen her haben? Das wäre allerdings eine höchst unwissenschaftlich Vorgehensweise. Beweisen soll derjenige, der dies ersonnen hat. Mannharts Mythologie schreibt nichts dergleichen! Er gibt die alten Quellen wieder und kommentiert sie kritisch. Die Gimbutas beschreibt vor allem litauisches Heidentum, wie sie in den tradierten Dainas (ab 17.Jh.) hervortritt, allerdings sind ihre Forschungsresultate nicht unwidersprochen. Der Autor hat sicherlich aus Gimbutas Werk geschöpft, aber alles mit anderen Ideen und offensichtlich auch eigenen Schöpfungen verquickt. Die Neoprussischen Wörterbücher sind höchst wortkarg, ohne genauere Beschreibung - deren Hauptanliegen ist das Prussische zu reanimieren.
Noch etwas zum Neuheidentum. Seit den 1970ern Jahren begannen im "Westen" und nach dem Zerfall der Sowjetunion auch in Osteuropa zahlreiche neuheidnische bzw. neoethnische religiöse Gruppierungen zu entstehen, eine Bewegung die um 1900 erstmals deutlich in Erscheinung trat. In Litauen ist die Romuva-Kirche und in Lettland die Dievturi staatlich anerkannt. Ein neoprussisches Neuheidentum ist mir nicht bekannt, aber in der heutigen Zeit sehr wohl denkbar. Es gibt mittlerweilen kaum noch eine alte Religion, die nicht reanimiert wird. Zu beachten ist allerdings, dass solche neuen Religionen keine zentrale ordnende Kraft haben, das heisst, jeder kann seine Gottheiten so ausmalen, wie er oder sie es möchte. Es gibt natürlich einen gewissen Konsenz im Grundwesen, aber die Einzelheiten entsprechen dem persönlichen Geschmack, weshalb es problematisch ist, die Gottheiten so genau zu beschreiben, wie dies hier geschieht. Mit anderen Worten, die Einträge sind eine Einzelmeinung unter möglicherweise vielen dutzenden persönlichen Vorstellungen. Würdet ihr hier beginnen, alle Bilder von Wotan zu beschreiben, von Wagner über nationalistische Wotanreligion bis zu den modernen universalistischen Neugermanen inklusive den von germanischen Neuheiden verspotteten "Wiccatru" zu beschreiben, dann wärt ihr bald kein Wörtebuch mehr. --Al-qamar (Diskussion) 19:02, 21. Feb 2012 (MEZ)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: --Ыруатук (Diskussion) 09:40, 12. Jun 2012 (MESZ)

Altpreußisch/Prußisch vs. Neopreußisch

Der obige vorletzte Abschnitt "Neupreussische Neopaganismen" legt nahe, dass wir hier ein Problem haben. In den entsprechenden Artikeln im Wiktionary werden die Sprachbezeichnungen "Altpreußisch" und "Prußisch" als synonym bezeichnet; es handelt sich dabei um eine längst ausgestorbene Sprache. Nun treten unter der Sprachbezeichnung "Prußisch" mehrere Lemmata auf, die in dieser Form und Bedeutung offenbar nicht altpreußisch sind, sondern zu einer wiederbelebten neupreußischen Sprache gehören. Eine Listung der betreffenden Lemmata unter "Prußisch" dürfte damit irreführend sein. Ich verweise dazu ausdrücklich auf die Ausführungen von Al-qamar im vorletzten Abschnitt. Ich persönlich wäre geneigt, seiner Argumentation zu folgen und die angeführten Ausdrücke zu löschen, da zumindest ihre Sprachzuweisung falsch ist. Ich weiß auch nicht, ob wir überhaupt eine Liste zum "Neupreußischen" (evt. unter einer noch anderen Bezeichnung?) führen, wo sie ggfs. unterkommen könnten. Unter "Altpreußisch/Prußisch" haben sie jedoch offenbar nichts zu suchen.Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 19:47, 21. Feb 2012 (MEZ)

Ich finde auch die Existenz solche "erfundene" Sprachen in einem Wörterbuch wie Wiktionary sehr fragwürdig. /Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 20:01, 21. Feb 2012 (MEZ))

Vielleicht sollten wir solche wiederbelebten Sprachen hier nicht zulassen, sondern nur deren dokumentierten alten Vorgänger, bei denen kein Zweifel besteht, dass sie mal als Sprachen existiert haben? Wir laufen sonst Gefahr, individuellen Sprachschöpfungen auf den Leim zu gehen. Natürlich gilt diese (Lösch-)Idee nicht Sprachen, die zwischenzeitlich so etabliert wie Ivrit (Heuhebräisch) und mit wissenschaftlich erarbeiteten Wörterbüchern und Grammatiken greifbar sind. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 20:33, 21. Feb 2012 (MEZ)

Ja, auch wenn es nicht so "lustig" ist, glaube ich dass wir entscheiden müssen, welche Sprachen wir hier zulassen können, siehe auch die Diskussion über westflämisch oben. /Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 20:46, 21. Feb 2012 (MEZ))
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: --Ыруатук (Diskussion) 09:41, 12. Jun 2012 (MESZ)

Werkzeug zur Qualitätssicherung

Hallo zusammen,

ich habe mal etwas gebastelt, um dem einzelnen Autor ein Werkzeug in die Hand zu geben, das es ermöglicht typische Tippfehler bereits bei der Erfassung zu vermeiden, anstatt sie später suchen und reparieren zu müssen. Dazu habe ich kleinen Teil meines Prüfprogramms nach JavaScript portiert und unter "Formatierer/checkpage.js" gespeichert. Da es sich um eine JavaScript-Funktion handelt, muss sie von jedem einzelnen Autor aktiviert werden. Dazu muss in der eigenen Benutzerseite "common.js" (kleingeschrieben!) folgender Aufruf eingetragen werden:

importScript("Benutzer:Formatierer/checkpage.js"); // [[Benutzer:Formatierer/checkpage.js]]

Die Prüfung findet nur während der Vorschau, nach dem Drücken des Vorschaubuttons statt. Sie ist nur in den Namensräumen "Einträge" und "Vorlagen" aktiv. Geprüft wird zur Zeit die korrekte Schachtelung der eckigen [ ] und der geschweiften Klammern { }. Auf Seiten des Namensraums "Einträge", die im Titel nicht die Texte "(Deklination)" oder "(Konjugation)" enthalten, wird zusätzlich die Kapitelstruktur (==, ===, 2x----, etc.) und bei deutschen Kapiteln zusätzlich die Abschnittsreihenfolge (Silbentrennung, Aussprache, Herkunft, etc. ) gemäß der Formatvorlage geprüft (siehe: Kapitelstruktur bzw. Textbausteine). Bei Unregelmäßigkeiten erfolgt eine entsprechende Meldung im Vorschaufenster. Viel Spaß damit wünscht der -- Formatierer (Diskussion) 19:33, 21. Feb 2012 (MEZ)

Dieses Werkzeug sollte jeder Autor in seine common.js oder vector.js aufnehmen. Es trägt dazu bei, Fehler zu vermeiden. Danke Formatierer. --Betterknower (Diskussion) 21:14, 22. Feb 2012 (MEZ)
Scheint bei mir nicht zu funktionieren. Auch wenn ich ein falsches Genus angebe, die Artikel in der Flexionsbox und die Reihenfolge der Bausteine verändere, passiert bei mir nichts in der Vorschau. Oder mache ich etwas falsch? (Opera, WinXP) Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 19:43, 23. Feb 2012 (MEZ)
Die Reihenfolge der Abschnitte funktioniert bei mir auch nicht, weder mit FF noch mit Opera. Der Klammertest funktioniert mit beiden Browsern und die Kapitelstruktur nur mit FF. -Betterknower (Diskussion) 22:09, 23. Feb 2012 (MEZ)
Das Problem mit Opera ist nun beseitigt. Einige aktuelle Beispiele bei denen vom Werkzeug Unregelmäßigkeiten gemeldet werden sollten: Klammerung: Wachkoma, Sprachveränderung, Weihnachtsessen; Kapitelstruktur: reprimieren; Abschnittsreihenfolge: Wägung, Frühjahrsputz. Artikel und Genus in Flexionsboxen werden (noch) nicht geprüft! -- Formatierer (Diskussion) 11:28, 25. Feb 2012 (MEZ)
Da ich manchmal vergesse {{Quellen}} anzugeben, könnte man so eine Prüfung zukünftig vielleicht auch noch einbauen. :) Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 14:13, 25. Feb 2012 (MEZ)
Diese Prüfung macht das ref-tag doch bereits selbst. Allerdings erscheint diese Fehlermeldung erst am unteren Rand der Vorschauseite. Stattdessen habe ich mal die Prüfung der Übersetzungsreihenfolge und die Prüfung der Sprachkürzel eingebaut. Dies jedoch auch erstmal nur in deutschen Einträgen. -- Formatierer (Diskussion) 19:06, 27. Feb 2012 (MEZ)
Insbesondere bei kleinen Änderungen ist es etwas umständlich zuerst die Vorschau anzusehen und dann im zweiten Schritt die Änderungen zu speichern. Zur Abkürzung gibt es in der neuesten Version nun einen Button "Check & Save". Beim Betätigen dieses Buttons wird zuerst checkpage() aufgerufen und dann wird abhängig vom Ergebnis entweder die Seite gespeichert oder bei aufgetretenen Warungen wird ohne zu speichern direkt in die Vorschau verzweigt und man erhält die Möglichkeit die Änderungen noch einmal zu überpüfen. -- Formatierer (Diskussion) 14:01, 11. Apr. 2012 (MESZ)
Die neueste Version prüft nun auch ref-tag und {{Quellen}}. -- Formatierer (Diskussion) 20:23, 19. Apr. 2012 (MESZ)
Die neueste Version vom 24.4.2012 enthält nun einen Sort-Button, der zum Sortieren der Übersetzungstabelle dient. Der Button ist nur im Bearbeiten-Modus und dort nur in der Vorschau rechts vom "Check & Save"-Button vorhanden. Ergibt eine Analyse, dass die Übersetzungstabelle bereits sortiert ist oder nicht automatisch sortiert werden kann, was schon bei einem fehlenden oder falsch platzierten Doppelpunkt der Fall sein kann, wird der Button nicht eingeblendet. Sind mehrere Übersetzungstabellen vorhanden, werden sofern möglich und nötig alle sortiert. Wird eine ursprünglich sortierbare Tabelle durch das Editieren unsortierbar, erfolgt eine Meldung beim Betätigen des Buttons, bei mehreren Tabellen gegebenenfalls mehrfach. -- Formatierer (Diskussion) 20:20, 24. Apr. 2012 (MESZ)

Flektierte Formen erzeugen

Nach längerer Pause gibt es wieder eine neue Funktion im checkpage-Skript. Per Mausklick lassen sich nun neue Einträge flektierter Formen erzeugen, wenn die entsprechenden Seiten noch fehlen. Einige Einschränkungen gibt es allerdings. Bisher funktioniert es nur bei Substantiven, wenn dort die Vorlage "Deutsch Substantiv Übersicht" und nur eine Singular- und Pluralform vorhanden ist. Im Falle des Nominativ Plural wird dann - sofern vorhanden und automatisch ermittelbar - Worttrennung, IPA und Hörbeispiel aus dem Grundformeintrag in die flektierte Form übernommen. Da die Gestaltung der Einträge manchmal von der Formatvorlage abweicht, können dabei Fehler auftreten. Der neue Eintrag muss deshalb vor dem Speichern geprüft werden. Schreibungen mit Klammern in der Flexbox wie "Brot(e)s" werden zur Zeit nicht berücksichtigt! Es wird immer nur die erste Vorlage "Deutsch Substantiv Übersicht" eines Eintrags verarbeitet. Zur korrekten Funktionsweise muss noch das autoedit-Skript des Users Lupin aus der englischen Wikipedia importiert werden (siehe auch Autoedit). Der Einfachheit halber habe ich das Skript ins Wiktionary kopiert, sodass folgende Zeile genügt:

importScript("Benutzer:Formatierer/autoedit.js"); // [[Benutzer:Formatierer/autoedit.js]]

Wenn eine flektierte Form nicht als Eintrag existiert, erscheint unterhalb der von checkpage erzeugten Warnungen ein grüner Link "Flektierte Form anlegen: Eintrag", dem man dann einfach folgt. -- Formatierer (Diskussion) 16:41, 10. Aug. 2012 (MESZ)

Wow! Super Sache hast du da entwickelt! Eine Frage noch: wird ggf. auch die IPA oder das Hörbeispiel übernommen? Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 17:07, 10. Aug. 2012 (MESZ)
So sollte es sein. Bei mehreren Varianten jedoch nur die erste gefundene. -- Formatierer (Diskussion) 18:06, 10. Aug. 2012 (MESZ)
Eine Anmerkung: das Skript scheint noch mit Umlauten im Plural Probleme zu haben (vgl. Zeitraum). Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 21:21, 10. Aug. 2012 (MESZ)
Nein, es funktioniert korrekt. Die Einträge Zeiträume und Zeiträumen gibt es ja bereits. Es fehlen noch die Genitivformen Zeitraums und Zeitraumes und die Dativform Zeitraume. -- Formatierer (Diskussion) 09:08, 11. Aug. 2012 (MESZ)
Ich gratuliere.
-Betterknower (Diskussion) 22:20, 10. Aug. 2012 (MESZ)
Feines Teilchen, danke - //--Susann Schweden (Diskussion) 00:18, 11. Aug. 2012 (MESZ)
Nun sollte es auch für Adjektive funktionieren, wenn dort die Vorlage "Deutsch Adjektiv Übersicht" eingebunden ist. Wie immer gilt jedoch: Automatisch generierte Seiten vor dem Speichern prüfen! -- Formatierer (Diskussion) 20:35, 14. Aug. 2012 (MESZ)

Substantivtabelle erzeugen

Bei deutschen Substantivkomposita ist das Erzeugen der Substantivtabelle oft automatisierbar, wenn der letzte Bestandteil bereits ein Substantiv ist. Deshalb habe ich eine kleine Erweiterung für checkpage.js erstellt, die das übernimmt. Zum Ausprobieren kann man eine fiktive Seite wie Bürstenbuch oder Gerstentor öffnen und diese natürlich nicht speichern. Dort trägt man dann nur den Mittelteil des Eintrags von {{Bedeutungen}} bis {{Abgeleitete Begriffe}} ein. Mindestens wird jedoch der verlinkte Herkunftabschnitt benötigt, damit die Wortbestandteile ausgelesen werden können. Also:

{{Herkunft}}
:[[Kompositum]] aus [[Bürste]] und [[Buch]].

Nach dem Klick auf "Vorschau zeigen" erscheint dann über dem Editfenster ein Menü, über das fehlende Abschnitte hinzugefügt werden können.

Ergänze: | Ü2 | Ü3 | Substantivtabelle | Worttrennung | Aussprache | Übersetzungen | Referenzen | Alles |

Kann die Substantivtabelle nicht automatisch erstellt werden, weil zum Beispiel der Eintrag des letzten Bestandteils nicht "{{Deutsch Substantiv Übersicht" enthält, so erscheint das Menü erst gar nicht. -- Formatierer (Diskussion) 19:33, 14. Okt. 2012 (MESZ)

checkpage im Vorschaumodus

Mir ist erst heute aufgefallen, dass checkpage im Vorschaumodus nicht mehr funktioniert. Mit einer der letzten Mediawiki Softwareversionsänderungen wurde das Verhalten beim Editieren derart geändert, dass die bearbeitete Seite bei der Vorschau nicht mehr neu geladen wird. Stattdessen erscheint ein sich drehendes "Objekt" und die Vorschau wird danach eingeblendet. Dadurch wird auch checkpage nicht mehr aufgerufen. Vielleicht finde ich ja bald eine Lösung für dieses Problem. Der Check-Button funktioniert jedoch noch. -- Formatierer (Diskussion) 20:35, 3. Nov. 2012 (MEZ)

Falscher Alarm: Unter "Einstellungen/Bearbeiten/Erweiterte Optionen" befindet sich eine Checkbox: "Vorschau sofort anzeigen (benötigt JavaScript) (experimentell)". Dort hatte ich wohl beim Testen versehentlich ein Häkchen gesetzt. Nun habe ich es wieder entfernt und alles funktioniert wieder. Diese Option ist auch nicht so neu, die gibts schon länger. :) -- Formatierer (Diskussion) 20:49, 3. Nov. 2012 (MEZ)

Danke!

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Schweizerdeutsch als neue Sprache, um nichtdeutsche Worte entsprechend handhaben zu können: Beispielwort: Chuchichäschtli

Beispiel: Das Wort Chuchichäschtli wird in der Überschrift des Artikels zum Wort als "Deutsch" ausgewiesen: "Chuchichäschtli (Deutsch)".

Es ist aber in keinster Weise ein deutsches Wort. Zum Wort selbst wird unter "Bedeutungen" angegeben: schweizerisch: Küchenschränkchen

Ich halte es für grob falsch, rein schweitzerdeutsche Worte als deutsch zu deklarieren.

Schweitzerdeutsch ist eine eigene Sprachebene. Es mag Überschneidungen mit dem Deutschen geben, in diesen Fällen kann ja die Sprache "Deutsch" gesetzt werden, ansonsten aber nicht.

(Beitrag von Benutzer:Drdas; hierher verschoben durch Benutzer:Yoursmile)

Schweizerdeutsch ist nichts weiter als eine Sammelbezeichnung für die in der Schweiz gesprochenen alemannischen Dialekte (Hoch- und Höchstalemannisch). Teilweise wird auch im Süden Baden-Württembergs Hochalemannisch gesprochen.
Deutsch ist der Oberbegriff für alle deutschen Dialekte und Varietäten und darf nicht mit Neuhochdeutsch, Schriftdeutsch oder der deutschen Standardsprache gleichgesetzt werden. Das Chuchichäschtli ist eben die alemannische Aussprache von schriftdeutsch "Küchenkästchen" und damit keinesfalls ein rein schweizerdeutsches Wort. Wenn Schweizerdeutsch als eigene Sprache behandelt würde, müsste dies auch bei allen anderen Dialekten so gehandhabt werden. Ein Unterschied ist, dass die Schweizer, auch durch die politische Eigenständigkeit, ihren Dialekt besser pflegen und damit selbstbewusster umgehen als die deutschen Dialektsprecher. Siehe auch hier und hier. --Tragopogon (Diskussion) 18:33, 8. Feb 2012 (MEZ)
Um dem Leser aber diese Sprachinformation nicht vorzuenthalten, könnte man auch einfach die Vorlage Sprache um einen optionalen Parameter erweitern, über den der Dialekt oder die Sprachvariante angegeben werden kann. Zum Beispiel: {{Sprache|Deutsch|Alemannisch}} wird in der Anzeige zu (Deutsch, Alemannisch). Bei standardsprachlichen Einträgen lässt man den zusätzlichen Parameter einfach weg. -- Formatierer (Diskussion) 10:44, 9. Feb 2012 (MEZ)
Aber am liebsten denn nur für Deutsch, ich finde Vorlagen wie {{Sprache|Schwedisch|ångermanländska}} noch nicht angemessen. /Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 11:08, 9. Feb 2012 (MEZ))

Allgemeinere Diskussion dazu im Abschnitt Dialekte. --Kronf (Diskussion) 16:25, 27. Jul 2013 (MESZ)

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Was ist für Wiktionary eine Sprache?

Liebe Leute!
Wir haben offenbar ein Problem, das wir klären sollten. Ich verweise dazu auf die beiden vorhergehenden Abschnitte "Neupreussische Neopaganismen" (vorvorletzter) und "Altpreußisch/Prußisch vs. Neopreußisch" (voriger). Es handelt sich dabei aber nur um einen speziellen Fall, an dem sich ein generelles Problem zeigt. Vorweg: Natürlich werden weder lebende noch ausgestorbene Sprachen in Frage gestellt. Problematisch sind aber die Fälle, in denen Interessenten versuchen, eine ausgestorbene Sprache wiederzubeleben. Ein Beispiel ist dafür der Wiederbelebungsversuch zum Altpreussischen; soweit ich mich erinnere - meine Handbücher geben dazu leider nichts her - gibt es solche Versuche aber auch z.B. zum Kornischen, einer in Cornwall ausgestorbenen Sprache, und weitere Fälle mehr. Problem nun: Sollen wir solche Wiederbelebungen als Sprachen akzeptieren, auch wenn sie bisher nur von relativ kleinen Personengruppen getragen werden, aber keinen darüber hinausgehenden offiziellen Status haben?
Speziell zum Preußischen: Ist "Prußisch" eine anerkannte Bezeichung für "Altpreußisch"? Ich finde in meinen Handbüchern nur "Altpreußisch". Oder steht "Prußisch" für den Wiederbelebungsversuch, also für ein "Neupreußisch"?
Ich kann nur hoffen, dass unter uns jemand ist, der sich in der Baltologie etwas auskennt. Das angesprochene allgemeine Problem geht uns aber alle an. Schöne Grüße! Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 11:41, 22. Feb 2012 (MEZ)

Ich stimme völlig zu. Ich habe bis jetzt vier Typen hier in Wiktionary gesehen:
1. Wiederbelebungsversuchen, wie Neopreußisch oben
2. wissenschaftlich konstruierte Sprachen, siehe z. B. *wai (Protogermanisch). In dieser Gruppe haben wir ja auch Sprachen wie z. B. Indogermanisch, Amerind, Niger-Kordofanian, Na-Dene, Euroasiatisch u.s.w. Für alle diese Sprachen gibt es überhaupt keine schrifliche (oder andere) Belege. Sie sind zunächst eines Hilfsmittel des Wissenschaftlers um die sprachliche Entwicklung zu erklären.
3. Versuche ein Dialekt zur Sprache zu erheben, siehe z.B. westflämisch ounder, voun, menselyk u.s.w. Es gibt leider auch Sprachenkämpfe hier und da in der Welt. Die Frage „was ist eine Sprache“ ist nicht nur, in der Praxis, eine sprachwissenschaftliche Frage sondern auch eine politische Frage. Ich meine dass Wiktionary zu diesen Sprachenkämpfen nicht Stellung nehmen kann. Wir müssen irgendeine bürokratischen Regel folgen.
4. Plansprachen und andere "erfundene" Sprachen, wie Esperanto (die bedeutendsten Plansprache) und Klingonisch u. Ä.. Aber welche (auch sehr kleine) Plansprachen sollen wir zulassen?
Für diese Sprachen werden die Angaben sehr schwer zu prüfen und auch die elementarsten Qualität unmöglich zu aufrechterhalten.
Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 15:43, 22. Feb 2012 (MEZ))
Ich würde gerne zwischen 2 Fällen unterscheiden:
1. Sprachen, die als lebende oder auch ausgestorbene Sprachen existieren oder existiert haben; auch erschlossene (rekonstruierte) Vorstufen solcher Sprachen gehören für mich dazu. Von den Weltkunstsprachen gehört m.E. auf jeden Fall auch Esperanto (viele Sprecher, viele Publikationen) dazu; bei anderen (Volapük u.a.) bin ich im Zweifel.
2. Sprachen, die aus privaten, literarischen oder sonstigen Gründen entstanden oder im Entstehen begriffen sind, aber noch keinerlei offiziellen Status - etwa als anerkannte Minderheitensprache - erreicht haben. Solche Sprachen sollten m.E. im Wiktionary nicht berücksichtigt werden, bis sie evt. wie Ivrit (Neuhebräisch) durch Anerkennung/Verbreitung in die Kategorie der erstgenannten Sprachen übergegangen sind. Beispiel Westflämisch: Wenn es in der europäischen Sprachencharta als Minderheitensprache oder sonstwie akzeptiert ist, sollten wir es aufnehmen, sonst nicht.
Kurz: Sprachen, die als solche durch zuständige Wissenschaftler oder Gremien anerkannt sind, sollten akzeptiert werden; andere nicht. Wir wollen uns ja auf zuverlässige, zitierbare Quellen stützen. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 18:00, 22. Feb 2012 (MEZ)
Ich finde doch auch rekonstruierte Proto-Sprachen, in einem Wörterbuch wie Wiktionary sehr problematisch.
Ich könnte z. B. hier schreiben, dass es in Amerind (eine indianische Proto-Sprache, die mich besonders interessiert hat) zwei Wörter gab: *t'inaSohn“ und *pa-, *upa-zwei“, und ich könnte sogar wissenschaftliche Quellen zitieren. Diese Angaben wären doch sehr problematisch
Wenn wir normalerweise hier schriftliche Quellen behandeln, können wir mit Sicherheit sagen dass genau dieses Wort hat man z. B. im Jahre 1854, in diesem Buch oder dieser Zeitung geschrieben, oder in China etwa 2000 v.Chr. auf einem Bein eingeritzt, oder heute (25 Feb. 2012) 2673 Mal auf dem Internet geschrieben. Das will sich nie verändern, das ist immer wahr wenn wir schrifliche Belege haben.
Wenn es kommt zu den Proto-Sprachen ist die Situation ganz anderes. Dann haben wir keine schrifliche Quellen. Der Wissenschafler ist gewöhnlicherweise auch sehr unwillig zu sagen, genau wo und wenn man eine Proto-Sprache verwendet hat. Amerind war z. B. irgendwo und irgendwann auf dem amerikanischen Kontinent verwendet. Aber vielleicht hat man *t'ina etwa 1000 Jahre v. Chr. gesagt und *pa- etwa 1500 Jahre v. Chr. gesagt, aber nie gleichzeitig. Das können wir vermutlich nie wissen.
Die Wissenschaft entwickelt sich ja auch immer weiter. Vielleicht können wir in zehn Jahre lesen dass es vermutlich *d'ena und nicht *t'ina heißt. Das hat doch keine große Bedeutung für die sprachwissenschaftliche Forschung aber in einem Wörterbuch ist es problematisch.
Es gibt ja auch seriöse Wissenschaftler, die behaupten dass es überhaupt keine Proto-Sprachen wie Amerind oder Euroasiatisch gab (jedenfalls war es früher so). Solche Probleme haben wir nicht wenn es schriftliche Quellen gibt.
Ich meine dass es besser wäre wenn wir uns zu Sprachen, die schriftliche Quellen haben, begrenzen. Sie sind viel genug. (Natürlich kann man Proto-Sprachen im Herkunftsabschnitt verwenden.)
Wir haben trotz allem ein Problem zu entscheiden welche Sprachen wir zulassen können. Ich hatte gehofft das z. B. UNESCO eine Liste über anerkannte Sprachen hatte. Ich kann doch solch eine Liste nicht finden. Jedes Land hat vermutlich (ich bin doch nicht sicher) eine Liste über anerkannte Sprachen im Land, aber sie sind vermutlich schwer zu finden und zusammenstellen. Es gibt offenbar auch die Organisation SIL International aber sie ist in diesem Zusammenhang ein bisschen fragwürdig. Weißt jemand mehr?
/Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 15:00, 25. Feb 2012 (MEZ))
Hallo Lars!
Auch ich will keine Lemmata zu Protosprachen, sondern lediglich Hinweise unter "Herkunft". Aber die ganze Frage scheint ja hier sonst niemand zu interessieren.
Zu den Sprachen: Ich glaube, es gibt eine europäische Sprachencharta (oder so ähnlich), in der geschützte Minderheitensprachen aufgeführt werden. Ich habe aber keine Ahnung, wie ich die finden soll. Niederdeutsch hat diesen Status, wenn ich mich richtig erinnere. Über Vergleichbares außerhalb Europas weiß ich nichts. Man könnte natürlich sagen, was in einem Handbuch wie Voegelin + Voegelin: Classification and index of the world's languages oder Heinz F. Wendt: Fischer Lexikon Sprachen als Sprache aufgeführt wird, kann anerkannt werden. Das würde uns davor bewahren, Privatsprachen oder literarisch erfundene Sprachen zu akzeptieren.
Schöne Grüße! Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 11:27, 26. Feb 2012 (MEZ)
Anerkannte Regional- und Minderheiten des Europarates: [1] (vgl. Dokument unter "Für welche Sprachen gilt die Charta?")
Was soll dann aber mit den deutschen Dialekten passieren? Bleiben die außen vor? Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 12:21, 26. Feb 2012 (MEZ)
(BK) Hallo zusammen, viel kann ich zu dem Thema leider auch nicht beitragen. Ich denke, wir sollten Sprachen aufnehmen, die durch Fachliteratur als solche belegt werden (z.B. indem eine Grammatik vorliegt) und deren Wortschatz ebenfalls schriftlich belegt werden kann. Das muss Protosprachen und Kunstsprachen nicht unbedingt ausschließen, denke ich. Übrigens arbeiten wir beim Studium viel mit dem Ethnologue von SIL. Gruß, Kronf (Diskussion) 12:29, 26. Feb 2012 (MEZ)
Danke! Unser Anfangsproblem war "Prußisch"; ich stelle fest, dass diese "Sprache" nicht auf der Liste http://languagecharter.eokik.hu/byLanguage.htm steht. Da es sich um eine europäische Sprache handelt, müsste sie hier vorkommen. Solange sie nicht eingetragen ist, können wir sie als "Privatsprache" ohne Wörterbuchrelevanz betrachten und ausschließen. Allerdings: mit dem gleichen Argument könnte man "Esperanto" ausschließen, was ich für ausgesprochen unglücklich hielte. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 20:24, 26. Feb 2012 (MEZ)

Hallo!
Ich wollte nur an die letzte Diskussion zu diesem Thema erinnern, bei der vorgeschlagen wurde, alle Sprachen aufzunehmen, die einen ISO-Code haben. (Siehe Wiktionary:Teestube/Archiv/2010/04#Fiktionale Sprachen, Wiktionary:Meinungsbild_Dialekte#Dialekte_.28aus_TS_Nov._2010.29) Gruß --Trevas (Diskussion) 20:05, 27. Feb 2012 (MEZ)

Das gleiche Problem haben andere Wiktionaries ja auch. Da ich nicht alle Sprachen spreche, habe ich nur mal diese beiden Links aus dem englischen Wiktionary ausgegraben: aufgenommene Sprachen und Meinungsbild zur Sprachaufnahme. Vielleicht hilfts ja auch mal weitere Wiktionaries zu konsultieren. -- Formatierer (Diskussion) 20:11, 27. Feb 2012 (MEZ)
Unser aktuelles Problem ist "Prußisch" (= Neo-Preußisch). Ich sehe bisher in keinem der neu angegebenen Links einen Hinweis darauf, dass "Prußisch" als Sprache anerkannt ist. Also könnten wir die paar Stichwörter löschen. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 21:10, 27. Feb 2012 (MEZ)
Westflämisch, Antwerpener, Komi-Syrjänisch und Schweizerdeutsch, und sicherlich noch ein Paar, sind doch auch aktuell (siehe oben und Löschkandidaten).
Die oben erwähnte Liste ("Für welche Sprachen gilt die Charta?") ist natürlich sehr interessant aber deckt leider nur eine Minderheit aller Sprachen (84 von etwa 3000-5000).
Ich finde der ISO-Code als Auswahlskriterium problematisch, weil ich habe gesehen (und gehört) dass SIL International kritisiert wird, dass sie mit diesen Codes zu freigebig ist.
Ich kann, was man im englischen Wiktionary über dieses Thema geschrieben hat, zustimmen (sie haben ja auch z. B. die Protosprachen ausgeschlossen). Doch hat man das Problem mit den natürlichen Sprachen (wie z. B. Westflämisch) unter den Teppich gekehrt. Der Satz, „However, it is important to note that the question of whether a proposed language is considered a living language, or a dialect of or alternate name for another language is inherently subjective in some cases, and either designation may have political overtones.“ ist ein typisches englisches Understatement :)
Ich finde es doch sehr interessant dass es eine Seite wie „Criteria for inclusion“ im englischen Wiktionary gibt. Ich hoffe dass auch wir in de.Wiktionary solch eine Seite herstellen können.
/Lars G: (--Ыруатук (Diskussion) 22:21, 27. Feb 2012 (MEZ))

Ich weiß, ich melde mich sehr spät zu Wort, aber ich schaue hier auch nur sehr selten vorbei. Normalerweise administriere ich das englische Wiktionary, und bin dort viel häufiger aktiv. Insofern möchte ich mal hier aus meinem Standpunkt meinen Senf dazugeben:

  • Im englischen Wiktionary werden in der Regel alle natürlichen Sprachen aufgenommen, die einen ISO-Code haben. Diese Regel ist, auch wenn die ISO-Codes z. T. recht problematisch sind, sehr leicht zu befolgen. In bestimmten Sonderfällen kann man immer noch eine Diskussion anregen um Sprachen zu vereinigen (etwa Moldauisch und Rumänisch oder Filipino und Tagalog, beides ist bei uns in en.wikt geschehen), oder neue Sprachen zu schaffen die von den ISO-Codes nicht abgedeckt werden.
  • Die Frage "Dialekt oder Sprache?" ist, ich mag mal behaupten, so alt wie die Sprachwissenschaft selbst. Konsens wird man in dem Bereich nie erreichen können, egal, wie oft und wie lange man diskutiert. Die ISO-Codes sind in diesem Fall keine gute Vorlage, weil deren Kriterien recht merkwürdig sind. Dies müsste man jeweils in Einzelfällen besprechen.
  • Ob man rekonstruierte Sprachen erlaubt oder nicht ist Geschmackssache. Im englischen Wiktionary gibt es sie lediglich im Appendix-Namensraum (zu Deutsch „Anhang“), weil sie zum Verstehen intersprachlicher Verhältnisse doch sehr hilfreich sind. Auf jeden Fall sind, wie bereits erwähnt, Quellen in diesem Bereich unerlässlich.
  • Bei Plansprachen muss man wirklich schauen. Manche sind, entweder aktuell oder historisch, bedeutend genug um aufgenommen zu werden. Dazu zähle ich mal Esperanto, Volapük, Ido und Interlingua, mit ganz viel Bauchweh auch Occidental und Novial. Andere Sprachen hingegen, vor allem solche ohne ISO-Code (wobei die SIL da doch sehr großzügig ist), sind hier in meinen Augen fehl am Platz.
  • Die Causa Westflämisch wurde auch im englischen Projekt nie wirklich gelöst. Es gibt einige, die darauf beharren, dass man diesen Dialekt doch unter dem Niederländischen führen sollte, andere sehen es als eigene Sprache. So ist der Status Quo, dass der Status dieser Sprache völlig ungeklärt ist. Hier spielen natürlich politische Gründe eine ganz große Rolle.
  • Schweizerdeutsch vs. Standarddeutsch ist ein wunderschöner Fall. Ich würde mal sagen, der Status des Schweizerdeutschen ist nicht mit dem deutscher Dialekte wie Pfälzisch, Sächsisch und Bairisch vergleichbar, was jeder weiß, der jemals Schweizer Territorium betreten hat. Insofern würde ich das Schweizerdeutsche, vorausgesetzt man findet schriftliche Quellen, noch am ehesten als eigene Sprache aufnehmen, vor allem unter den Gesichtspunkt, dass eine gegenseitige Verständlichkeit häufig nicht gegeben ist (das Ko-Kriterium der Linguistik zur Unterscheidung von Sprache gegen Dialekt).
  • Antwerper würde ich auf jeden Fall als Dialekt des Niederländischen sehen, keine Frage.
  • Zu Komi ist die Situation ziemlich klar: auf dem Gebiet Russlands gibt es zwei Sprachen, die sich „Komi“ nennen: einmal das Komi-Syrjänische, die in der Republik Komi Amtssprache ist und dort gesprochen wird, und das Komi-Permjakische im Autonomen Kreis der Komi-Permjaken. Beide haben verschiedene Schriftsprachen und sind u. a. dadurch klar als eigenständige Sprachen zu identifizieren.
  • Zum Prußischen wurde ja schon alles gesagt, ich hab dementsprechend auch im englischen Wiktionary eine Diskussion angeregt: en:Wiktionary:Beer_parlour#Prussian.

-- Liliana-60 (Diskussion) 02:11, 14. Mär. 2012 (MEZ)

Danke! Schön mit ein bisschen Zusammenarbeit zwischen en.Wiktionary und de.Wiktionary! Liebe Grüße Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 10:00, 14. Mär. 2012 (MEZ))
Irgendwie kommen wir keinen Schritt weiter. Ich wollte heute einen Teil der noch nicht angelegten Kategorien erstellen (vgl. Spezial:Gewünschte_Kategorien), aber dort tauchen auch z.B. Pennsylvaniadeutsch, Antwerpener, Nordfriesisch auf. Es wird Zeit, dass wir eine Lösung für fragliche Fälle finden. Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 13:40, 25. Mär. 2012 (MESZ)
Mir fehlt hier irgendwie die Meinung anderer, aber es ist wohl so, dass sich hier nur die wenigsten auskennen. -- Liliana-60 (Diskussion) 20:53, 27. Mär. 2012 (MESZ)

Es ist doch eine sehr schwierige Frage. Besonders wenn es keine offizielle internationale unabhängige Quelle (wie z. B. UNESCO) gibt. Man könnte ja hoffen dass die ganze Wiktionary-Organisation sich dafür interessieren konnte. Es ist vermutlich eine die größte projektbezogene sprachliche Fragen Wiktionarys. Auch wenn die ganze Wiktionary-Organisation vielleicht keine Regeln stiften soll, könnte man ja Empfehlungen geben. Jetzt haben vermutlich nur die "große" Wiktionaries, wie en.Wiktionary und de.Wiktionary, dieses Problem, aber mit der Zeit will es sicherlich alle Wiktionaries plagen.
Wir müssen doch hier und jetzt jedenfalls eine Interimslösung finden. Es gibt ja auch viele Wörter unter den Löschkandidaten, die auf einer Entscheidung warten. Ich sehe jetzt nur zwei Alternativen: 1. Wir versuchen die Regeln in en.Wiktionary auch hier zu folgen. 2. Wir abstimmen wenn eine neue fragwürdige Sprache taucht auf.
/Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 22:28, 27. Mär. 2012 (MESZ))

Jede neue Sprache durch ein Komitee absegnen zu lassen halte ich doch für etwas viel Arbeit. Da macht es eher noch Sinn, den Weg des en.wiktionary zu folgen. -- Liliana-60 (Diskussion) 23:49, 27. Mär. 2012 (MESZ)
Ich stimme Liliana zu. Ich bin also offen für pragmatische Lösungen. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 11:12, 29. Mär. 2012 (MESZ)
Ich bin auch Symbol support vote.svg Pro dass wir vorläufig die Regeln des en.wiktionary folgen. Die einzige Ausnahmen sind wohl denn, dass man Protosprachen im Herkunfsabschnitt verwenden kann und dass die deutsche Dialekten in den Dialektausdrücken keine ISO-Codes haben müssen.
Wenn wir diese Regeln folgen sollen, könnte vielleicht jemand dieses Abschnitt ins Deutsch übersetzen und zu unseren Regeln hinzufügen. /Lars G. (--Ыруатук (Diskussion) 14:43, 3. Apr. 2012 (MESZ))
Ich schließe mich meinen beiden Vorrednern an und plädiere dafür, im Zweifel stets nach den Standardwerken (Bußmann, Glück) zu gehen, besonders in Sachen Dialekt/Dialektverband/Varietät/Variante.
Zum Schweizerdeutschen steht bei Glück Folgendes: „(a) Im Sinne einer plurizentrischen Auffassung des Deutschen eine nationale Varietät der Standardsprache (»Schweizerhochdeutsch«) mit eigenständigen Merkmalen auf allen linguistischen Beschreibungsebenen[…] (b) Im Sinne des traditionellen Verständnisses von »Schweizerdeutsch/Schwyzertütsch« Oberbegriff für alle deutschen Dialekte der Schweiz (→ Alemannisch). Wenngleich Staats- und Dialektgrenzen nicht kongruieren und höchst unterschiedliche Erscheinungsformen des Alem. darunter subsummiert werden, stellt das S. als Bezeichnung einer sprachlich eigenständigen, national gebundenen Varietät eine »Gefühlsrealität« dar, die hauptsächlich auf die »bewusste und bis heute unvermindert gültige Verwendung der Mundart als Umgangssprache aller Bevölkerungsschichten in allen Alltagssituationen« (HOTZENKÖCHERLE 1984: 25) zurückgeführt werden kann.“ Zitiert nach Helmut Glück (Herausgeber): Metzler-Lexikon Sprache. 4., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, ISBN 978-3-476-02335-3, DNB 1002407257, Seite 587. Es handelt sich hierbei also um eine Varietät, nicht um eine gesonderte Sprache!
Lieben Gruß, Caligari ƆɐƀïиϠ 03:23, 28. Apr. 2012 (MESZ)

Gibt es denn zu dieser Diskussion so etwas wie eine Ergebnistabelle, in der alle Sprachen, Dialekte, Proto- und Plansprachen mit ihrem Status im Wiktionary aufgelistet sind, evt. mit Angabe von Gründen?

--Frank C. Müller (Diskussion) 10:13, 7. Aug. 2013 (MESZ)

Meiner Meinung nach sollte man alle Sprachen aufnehmen, die belegbar sind und zu denen auch Wörterbücher existieren. Ich zähle dazu auch fiktionelle Sprachen wie Elbisch. Master of Contributions (Diskussion) 20:16, 26. Feb 2014 (MEZ)

Genau genommen ist Elbisch keine Sprache sondern eine Sprachfamilie. PοωερZDiskussion 20:49, 26. Feb 2014 (MEZ)
Das stimmt, es gibt Sindarin und Quenya. Master of Contributions (Diskussion) 20:58, 26. Feb 2014 (MEZ)
Ach, wenn's doch nur so einfach wäre. Es gibt Urelbisch, Eldarin, Enya, Quenya, Vanyarin, Noldorin, Telerin, Nandorin, Lindarin, Avarin, Laiquendin und schließlich das am besten ausgebaute Alt-, Mittel- und Neusindarin; alle natürlich noch mit mehreren Dialekten. PοωερZDiskussion 21:20, 26. Feb 2014 (MEZ)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: --Impériale (Diskussion) 21:27, 17. Dez. 2014 (MEZ)

Wiktionaryseiten/Unterseiten für rekonstruierte Wörter

Wäre es vielleicht eine Idee, auf der Infoseite einer Sprache (Wiktionary:Gotisch/…) oder in einer eigenen Seite (WT:Indogermanisch) die rekonstruierten Wörter oder Wortstämme glossarartig aufzulisten und zu erklären?
Darauf könnte dann in Herkunftsangaben gezeigt und Divergenzen verhindert werden. — Ivadon (SichterDiskussion · Beiträge) 13:21, 15. Sep 2013 (MESZ)

Den Vorschlag finde ich sehr gut. Allerdings nicht ganz leicht umzusetzen. --PaulaMeh (Diskussion) 12:51, 16. Nov. 2013 (MEZ)

In Wiktionary:Urgermanisch gibt es im Moment schon einige Seiten, die ein von der üblichen Formatvorlage abgewandeltes Layout verwenden. So ähnlich wird das meines Wissens auch im englischen Wiktionary gemacht, also eigene Einträge, aber in einem anderen Namensraum. Meine Meinung: Wir sollten grundsätzlich Wörder aus konstruierten Sprachen aufnehmen, egal wo, und dazu gehören gleichermaßen Esperanto und Urindogermanisch. — Ivadon (SichterDiskussion · Beiträge) 11:45, 18. Nov. 2013 (MEZ)
Gut belegte Einträge zu Protosprachen befürworte ich. Der Ort ist mir ebenfalls egal. Ist die Runenschreibweise eigentlich fundiert? Für mich suggeriert das, es gäbe schriftliche Funde, was bei rekonstuierten Formen ja nicht stimmt. --Kronf (Diskussion) 12:38, 22. Jul. 2014 (MESZ)