gell

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gell (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
gell geller am gellsten
Alle weiteren Formen: gell (Deklination)

Anmerkung:

Das Beispiel aus Duden. Deutsches Universalwörterbuch ist ein Beleg dafür, dass das Wort gesteigert verwendet wird.

Worttrennung:

gell, Komparativ: gel·ler, Superlativ: gells·ten

Aussprache:

IPA: [ɡɛl], Komparativ: [ˈɡɛlɐ], Superlativ: [ˈɡɛlstən], [ˈɡɛlstn̩]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛl

Bedeutungen:

[1] gellend, schrill

Herkunft:

Adjektiv zu gellen[1]

Synonyme:

[1] gellend, schrill

Gegenwörter:

[1] leise

Beispiele:

[1] „Das Lachen wurde immer geller.“[2]
[1] Ein geller Schrei tönt durch den Raum.

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „gell
[1] canoo.net „gell
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikongell

Quellen:

  1. Duden. Deutsches Universalwörterbuch. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007. ISBN 3-411-05506-5
  2. Quelle des Beispiels: Duden. Deutsches Universalwörterbuch.


Partikel[Bearbeiten]

Worttrennung:

gell

Aussprache:

IPA: [ˈɡɛl]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛl

Bedeutungen:

[1] süddeutsch, österreichisch, schweizerdeutsch, auch elsässisch (umgangssprachlich): nicht wahr? Eine die Satzaussage verstärkende Partikel, die sowohl in Aussage- als auch in Frage- oder Aufforderungssätzen verwendet werden kann; mitunter auch für Sachverhalte verwendet, die für den Sprecher oder den Angesprochenen überraschend sind. Es entspricht in der Bedeutung in etwa wirklich/tatsächlich, jedoch kann »gell« auch diese Wörter verstärken.

Herkunft:

Kurzform zur mittelhochdeutschen 3. Person Konjunktiv Präsens gelte „es möge gelten“[1]

Synonyme:

[1] standardsprachlich: Gilt es?; Habe ich recht?; Nicht wahr?; Stimmt es?
[1] gelle, gelt

Beispiele:

[1] „Schönes Wetter heute, gell?“ „Draußen, gell?“
[1] „Die Thüringer sagen immer ‚gell‘. Gell?“ „Gell!“

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „gell

Quellen:

  1. Bei dieser Deutung sind sich mehrere etymologische Wörterbücher einig, darunter: Duden. Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001. ISBN 3-411-04073-4

Ähnliche Wörter:

gelb, Gelb, Geld, grell, Groll