Leningrad
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Leningrad (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, n, Toponym [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | (das) Leningrad |
|
| Genitiv | (des) Leningrads |
|
| Dativ | (dem) Leningrad |
|
| Akkusativ | (das) Leningrad |
|
Anmerkung zum Artikelgebrauch:
- Der Artikel wird gebraucht, wenn „Leningrad“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht.
Worttrennung:
- Le·nin·grad, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈleːninˌɡʀaːt], [ˈleːniŋˌɡʀaːt]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] von 1924 bis 1991 der Name der russischen Stadt Sankt Petersburg
Herkunft:
- russisch: Ленинград → ru [lʲɪnʲinˈɡrat], aus dem Namen des Revolutionsführers Lenin und dem Grundwort -град (-grad) → ru (verwandt mit город (górod) → ru „Stadt“, entspricht in etwa dem deutschen -burg) zusammengesetzt – die zehn Jahre davor hieß die Stadt Petrograd (Петроград → ru [pʲɪtrʌˈɡrat]), eine Lehnübersetzung von Petersburg
Beispiele:
- [1] Die Front hatte die Aufgabe, den Zugang zu Leningrad zu decken und die Wegnahme der Stadt durch den Gegner zu verhindern.[1]
- [1] Das Leningrad und Moskau der 1930er Jahre – wenn man das als die Geburt der sozialistischen Zivilisation gelten lässt – sind nur von oben betrachtet übersichtliche, wohlgeordnete Städte[2]
Charakteristische Wortkombinationen:
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Leningrad“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Leningrad“
- [1] canoo.net „Leningrad“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Leningrad“
Quellen:
- ↑ Wikipedia-Artikel „Leningrader Front“
- ↑ Karl Schlögel: Die kulturelle Geographie des östlichen Europa in: Timm Beichelt: Europa-Studien: eine Einführung. VS-Verlag, 2006, Seite 134 ISBN: 978-3-531-14900-4
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