Kummer
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[Bearbeiten] Kummer (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kummer |
|
| Genitiv | des Kummers |
|
| Dativ | dem Kummer |
|
| Akkusativ | den Kummer |
|
Silbentrennung:
- Kum·mer, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈkʊma]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Sorgegefühl bzw. Niedergeschlagenheit
Herkunft:
- seit dem 13. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: kumber, kummer = Schutt, Mühsal, Not, Beschlagnahme; aus mittellateinisch: cumbros, cumbrus = Verhau, Sperre entlehnt; aus vor-romanisch: comberos = „Zusammentragenes“ [1][2]
Synonyme:
- [1] Angst, Gram, Harm, Hoffnungslosigkeit, Melancholie, Niedergeschlagenheit, Schwermut, Sorge, Trauer
Gegenwörter:
- [1] Fröhlichkeit, Heiterkeit
Oberbegriffe:
- [1] Gefühl
Unterbegriffe:
- [1] Liebeskummer
Beispiele:
- [1] All der Kummer und all die Sorgen waren ihr zuviel geworden.
Redewendungen:
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] Kummer und Sorgen
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Kummer“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kummer“
- [1] canoo.net „Kummer“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kummer“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 459.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehende und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 546.
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