Bauernhof

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bauernhof (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Bauernhof die Bauernhöfe
Genitiv des Bauernhofs
des Bauernhofes
der Bauernhöfe
Dativ dem Bauernhof
dem Bauernhofe
den Bauernhöfen
Akkusativ den Bauernhof die Bauernhöfe
[1] Bauernhof

Worttrennung:

Bau·ern·hof, Plural: Bau·ern·hö·fe

Aussprache:

IPA: [ˈbaʊ̯ɐnˌhoːf], Plural: [ˈbaʊ̯ɐnˌhøːfə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Landwirtschaft: Wohnhaus, Stallungen, Wirtschaftsgelände und Felder, die zusammengenommen einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb darstellen

Abkürzungen:

[1] volkstümlich: Hof

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus Bauer, Fugenelement -n und Hof

Synonyme:

[1] Anwesen, Aussiedlerhof, Bauerngut, Farm, Gehöft, Gut, Gutshof, Hazienda, Hof, Landwirtschaft, landwirtschaftlicher Betrieb, Plantage, Ranch, Wirtschaftshof
(schweizerisch) Gewerbe, Heimen, Heimet, Heimwesen, Hofstatt
(umgangssprachlich) Klitsche
süddeutsch und schweizerisch veraltend: Hofreite
österreichisch, sonst veraltet: Ökonomie

Unterbegriffe:

[1] Eindachhof, Zweiseithof, Dreiseithof, Vierseithof

Beispiele:

[1] Sie verbringt ihre Ferien jedes Jahr auf dem Bauernhof ihres Onkels.
[1] Ein Bauernhof ohne Land ist, ist bloß noch eine Hofreite.
[1] „Zehn Jahre nach der Flucht der Deutschen sind das Gut und die benachbarten Bauernhöfe rund um Tollmingkehmen komplett heruntergewirtschaftet.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Ferien auf dem Bauernhof, Tiere des Bauernhofs


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Bauernhof
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854-1961 „Bauernhof
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bauernhof
[1] canoo.net „Bauernhof
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBauernhof
[1] The Free Dictionary „Bauernhof
[1] Duden online „Bauernhof

Quellen:

  1. Christian Schulz: Ein Klavier für das Gebietskomitee. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 221-282, Zitat Seite 269.