Dschinn

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Dschinn (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural 1 Plural 2

Nominativ der Dschinn

die Dschinn die Dschinnen

Genitiv des Dschinns

der Dschinn der Dschinnen

Dativ dem Dschinn

den Dschinn den Dschinnen

Akkusativ den Dschinn

die Dschinn die Dschinnen

Worttrennung:

Dschinn, Plural 1: Dschinn, Plural 2: Dschin·nen

Aussprache:

IPA: [d͡ʒɪn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dschinn (Info)
Reime: -ɪn

Bedeutungen:

[1] böser Geist, Dämon, Naturgeist, Rachegeist

Herkunft:

von arabisch ? ? (ǧinn) → ar (Plural) „Geister“ entlehnt[1]

Beispiele:

[1] „Sein Attentat hatte Wellen geschlagen, aber Stern hatte keinen Helden erzeugt, sondern den Dschinn aus der Flasche gelassen.“[2]
[1] „So einen Ort gibt es in der Stadt nicht, aber außerhalb ihrer Mauern, vielleicht so 500 Meter von ihnen entfernt, steht eine uralte Ruine, in die niemand mehr geht, weil alle glauben, dass ein Dschinn in ihr wohnt.“[3]
[1] „Ein böser Dschinn hatte sie in ein liebloses arabisches Frühstück verhext, das allmorgendlich, wenn die Sonne die Dachterrasse erwärmte, in einem dort oben errichteten Häuschen hingestellt wurde.“[4]
[1] „Und die Hyänen dienen nicht nur als Orakel und kostenlose Müllabfuhr, sie säubern die Stadt auch noch von Dschinns.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Dschinn
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dschinn
[*] canoonet „Dschinn
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDschinn
[1] Duden online „Dschinn

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Dschinn“.
  2. Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther. Geschichten. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42404-9, Seite 175.
  3. Helge Timmerberg: Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich. Piper, München 2015, ISBN 978-3-492-40582-9, Zitat Seite 224.
  4. Wolfgang Büscher: Ein Frühling in Jerusalem. Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-87134-784-9, Seite 63.
  5. Philipp Hedemann: Der Mann, der den Tod auslacht. Begegnungen auf meinen Reisen durch Äthiopien. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2017, ISBN 978-3-7701-8286-2, Seite 10.