Schein

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[Bearbeiten] Schein (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Schein die Scheine
Genitiv des Schein(e)s der Scheine
Dativ dem Schein(e) den Scheinen
Akkusativ den Schein die Scheine

Silbentrennung:

Schein, Plural: Schei·ne (im allgemeinen nur von [2])

Aussprache:

IPA: [ˈʃaɪ̯n], Plural: [ˈʃaɪ̯nə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Schimmer, schwaches Leuchten
[2] Bescheinigung, Quittung, schriftlicher Nachweis, Geldnote
[3] äußeres Bild von einem Objekt, auch mit Zweifel bezüglich der Richtigkeit, auch bezogen auf das Verhalten einer Person möglich

Abkürzungen:

Herkunft:

[1] ahd. skīn, mhd. schīn (Strahl, Glanz)
[2] abgeleitet von [1] im Sinne sichtbarer Beweis, schriftlicher Beweis
[3] von [1] im Sinne von aussehen wie

Synonyme:

[1] Glanz
[2] Beleg, Note, Quittung
[3] Eindruck, Trugbild

Gegenwörter:

Oberbegriffe:

[1] Leuchten
[2] Dokument
[3] Zweifel

Unterbegriffe:

[1] Sonnenschein, Mondschein, Kerzenschein
[2] Angelschein, Führerschein, Jagdschein

Beispiele:

[1] Der Schein seiner Taschenlampe konnte die Dunkelheit kaum durchdringen.
[2] Zum Abschluss der Vorlesung bekam der Student seinen Schein.
[3] Er ging zum Schein auf das Angebot ein.

Redewendungen:

[3] der Schein trügt- von jemanden oder etwas sich einen falschen Eindruck machen

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Lichtschein
[2] Geldschein, Lottoschein
[3] scheinbar

Abgeleitete Begriffe:

[2] Bescheinigung
[3] Erscheinung, scheinbar, scheinheilig, Scheinehe, Scheinpartnerschaft, Scheintod

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schein
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Schein
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schein
[1] canoo.net „Schein
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchein

Ähnliche Wörter:

schein; Schwein; Schrein; Stein
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