Korona

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[Bearbeiten] Korona (Deutsch)

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[Bearbeiten] Substantiv, f

[1] Mond mit Korona
[3] Heilige Dreifaltigkeit - Vater, Sohn und heiliger Geist jeweils mit Korona
Kasus Singular Plural
Nominativ die Korona die Koronen
Genitiv der Korona der Koronen
Dativ der Korona den Koronen
Akkusativ die Korona die Koronen

Alte Rechtschreibung:

Corona

Worttrennung:

Ko·ro·na, Plural: Ko·ro·nen

Aussprache:

IPA: [koˈʀoːna], Plural: [koˈʀoːnən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] allgemein: kreisförmiger Kranz
[2] Strahlenkranz der Sonne
[3] Heiligenschein
[4] Sprühentladung
[5] umgangssprachlich: frohe Runde, froher Kreis

Herkunft:

seit dem 19. Jahrhundert in der Fachsprache bezeugt; von lateinisch corona → la „Kranz“, dieses geht zurück auf das mit curvus (vergleiche Kurve) urverwandte altgriechische κορωνός (koronós) → grc „gekrümmt“, κορώνη (koróne) → grc „Ring, überhaupt alles Gekrümmte“ (vergleiche Krone, Kranz) [1][2][3]

Synonyme:

[2, 3] Aureole

Beispiele:

[1] Die Verstopfung der Koronargefäße (Herzkranzgefäße) durch Blutgerinsel ist eine häufige Ursache des Herzinfarkts.
[5] „Es sind ihrer ja so viel, und der »letzte Tisch« präsentiert eine täglich anders zusammengesetzte Korona.“[4]

Abgeleitete Begriffe:

koronal, koronar


[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Wikipedia-Artikel „Korona
[2, 5] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Korona
[?] canoo.net „Korona
[2, 3, 5] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKorona
[2-5] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Korona“

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 529.
  2. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 719.
  3. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 766.
  4. Joachim Ringelnatz: Simplicissimus Künstler-Kneipe und Kathi Kobus. In: Joachim Ringelnatz: Vermischte Schriften. Diogenes, Zürich 1994, S. 211-220, Zitat: S. 216. ISBN 3-257-06045-9. (Der Text erschien erstmals im Jahr 1909.)
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