Mond
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[Bearbeiten] Mond (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m, Eigenname
| Kasus | Singular | Plural | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | der Mond | die Monde | |||||||
| Genitiv | des Monds des Mondes |
der Monde | |||||||
| Dativ | dem Mond dem Monde |
den Monden | |||||||
| Akkusativ | den Mond | die Monde | |||||||
Silbentrennung:
- Mond, Plural: Mon·de
Aussprache:
- IPA: [moːnt], Plural: [ˈmoːndə]
- Hörbeispiele: Mond (Österr.), Plural: Monde (Österr.)
Bedeutungen:
- [1] Astronomie: Himmelskörper, der einen Planeten umkreist
- [2] ursprünglich ausschließlich, umgangssprachlich: der die Erde umkreisende Mond, der Erdmond, natürlicher Satellit, Trabant der Erde
- [3] poetisch und veraltet: Monat
- [4] kindersprachlich, salopp, synonym: Gesäß, Hintern
- [5] kurz für den Halbmond, ein Symbol in Flaggen und Wappen
- [6] das Möndchen (Lunula), der sichtbare halbmondförmige Teil der Matrix von Finger- oder Zehennagel
Herkunft:
Synonyme:
- [1] Begleiter, Erdmond, Trabant
- [2] Erdtrabant, poetisch: Frau Luna, poetisch: Luna
- [6] Möndchen, Halbmond, Lunula
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
- [1] Astronomie, Himmelskörper, Sonnensystem
- [2] Erde
- [5] Flaggen, Wappen
Unterbegriffe:
- [1] Erdmond; Jupitermond, Marsmond, Neptunmond, Plutomond, Saturnmond, Uranusmond
- [2] Vollmond, Halbmond, Neumond, Viertelmond;
- [3] Brachmond; Eismond; Erntemond; Heilmond; Herbstmond; Heumond; Julmond; Lenzmond; Ostermond; Weinmond; Wintermond; Wonnemond;
Beispiele:
- [1] Phobos und Deimos sind die beiden Monde des Mars.
- [2] Der Mond umkreist die Erde in einem durchschnittlichen Abstand von rund 384.000 km.
- [3] Viele Monde gingen ins Land.
- [4] An Autobahnparkplätzen ohne Toiletten geht so manches Mal im Wald auch tagsüber der Mond auf.
- [5] Die Flagge zeigt einen Mond und einen Stern.
- [6] Beim Lackieren der Fingernägel den Mond freilassen - (nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache)
Redewendungen:
- jemanden auf den Mond schießen - übertragen, abmildernd: jemanden verfluchen, verwünschen, verdammen
- hinterm Mond leben - nicht mit dem technischen Fortschritt mitkommen, unmodern sein
- in den Mond gucken - das Nachsehen haben, leer ausgehen
- Mann im Mond - sagenhafte, sprichwörtliche, fiktive Gestalt, die sich auf das mit Fantasie auf der Mondoberfläche mit bloßem Auge und ohne Hilfsmittel zu erkennende Gesicht bezieht
- den Mond anbellen - vergeblich gegen etwas Unabänderliches schimpfen
Charakteristische Wortkombinationen:
- [2] abnehmender ~; zunehmender ~; Mann im Mond; der ~ geht auf; der ~ geht unter;
Abgeleitete Begriffe:
- Frühjahrsmond, Halbmond, Halbmondkeil, Halbmondring, Herbstmond, Monat, Mondaufgang, Mondbasis, Mondeinfluss, Mondfähre, Mondfinsternis, Mondfahrzeug, Mondfisch, mondfühlig, Mondgebirge, Mondgesicht, mondhell, Mondkalb, Mondkalender, Mondkonstellation, Mondkrater, Mondlandschaft, Mondlandung, Mondlicht, mondlos, Mondmonat, Mondoberfläche, Mondorbit, Mondphase, Mondprogramm, Mondrakete, Mondschein, Mondstation, Mondsichel, Mondstaub, Mondstein, Mondsucht, mondsüchtig, Mondtrichter, Mondumlaufbahn, Monduntergang, Mondzahl, Mondzyklus, Sommermond, Vollmond, Wintermond
[Bearbeiten] Übersetzungen
Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1–3] Wikipedia-Artikel „Mond (Begriffsklärung)“
- [1] Wikipedia-Artikel „Mond (Trabant)“
- [2] Wikipedia-Artikel „Mond“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Mond“
- [1] canoo.net „Mond“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Mond“
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