Beck

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Inhaltsverzeichnis

Beck (Deutsch) [Bearbeiten]

Substantiv, m [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Beck die Becke
Genitiv des Becks
des Beckes
der Becke
Dativ dem Beck den Becken
Akkusativ den Beck die Becke

Worttrennung:

Beck, Plural: Be·cke

Aussprache:

IPA: [bɛk], Plural: [ˈbɛkə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɛk

Bedeutungen:

[1] Jägersprache: Schnabel des Beizvogels

Herkunft:

Beck ist seit dem 18. Jahrhundert in Deutschland gebräuchlich.[1] Es gelangte durch niederländische Falkner hierher, die das Wort bek → nlSchnabel, Maul, Fresse, Schnauze[2]‘ für alle Arten von Schnäbeln benutzten[1]. Zugrunde liegt das französische bec → fr[1]Schnabel[3]‘.

Beispiele:

[1] Der Falke hat eine Verletzung am Beck.

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Beck
[1] Carl Zeiß, Fritz Dobschova: Lexikon der Waidmannssprache und weiterer Sachgebiete der Jagd. Hubertusverlag H.H. Hitschmann Ges.m.b.H., Wien 1992, ISBN 3-7039-0011-3, „Beck“, Seite 29.

Quellen:

  1. 1,0 1,1 1,2 Kurt Lindner (Hrsg.): Ein Ansbacher Beizbüchlein aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Walter de Gruyter GmbH, 1967, ISBN 9783111014739, Seite 189 (Google Books).
  2. uitmuntend Wörterbuch Niederländisch-Deutsch: „Beck“.
  3. PONS Französisch-Deutsch, Stichwort: „bec“.


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Nachname [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ Beck (die) Becks
Genitiv Becks (der) Becks
Dativ Beck (den) Becks
Akkusativ Beck (die) Becks
[1] geografische Verteilung des Nachnamens Beck in Deutschland
[1] geografische Verteilung des Nachnamens Beck in Österreich

Worttrennung:

Beck, Plural: Becks

Aussprache:

IPA: [bɛk], Plural: [bɛks]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɛk

Bedeutungen:

[1] deutscher Nachname, Familienname

Herkunft:

oberdeutsch: Berufsname von mittelhochdeutsch becke "Bäcker"
niederdeutsch: Wohnstättenname von mittelniederdeutsch beke "Bach"

Namensvarianten:

[1] Becke, Böck
[2] Beek, Becks

Synonyme:

[1] Becker, Pfister

Unterbegriffe:

[1] Flader, Hipper, Kuchler, Mutschler, Semmler, Zeltner

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

[1] Kurt Beck

Wortbildungen:

[1] Beckenbauer, Brodbeck, Dürrbeck, Griesbeck, Hofbeck, Sauerbeck, Semmelbeck, Weitzenbeck
[2] Beckmann, Biederbeck, Overbeck, Schlotterbeck

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Beck
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, Seite 57
[1] Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 2000, ISBN 3-423-03234-0, Seite 107,109
[2] Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 2000, ISBN 3-423-03234-0, Seite 99
[1, 2] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4, Seite 112
[1] Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4, Seite 106
[1] Kaspar Linnartz: Unsere Familiennamen. Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 1. Auflage. Band 1, Ferdinand Dümmler Verlag, Bonn und Berlin 1936, Seite 23
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBeck

Ähnliche Wörter:

Deck, Heck, peck