melancholisch

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melancholisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
melancholisch melancholischer am melancholischsten
Alle weiteren Formen: Flexion:melancholisch
[1] Der Maler Van Gogh sah im abgebildeten Dr. Cachet einen melancholischen Doppelgänger.

Worttrennung:

me·lan·cho·lisch, Komparativ: me·lan·cho·li·scher, Superlativ: am me·lan·cho·lischs·ten

Aussprache:

IPA: [melaŋˈkoːlɪʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild melancholisch (Info)
Reime: -oːlɪʃ

Bedeutungen:

[1] schwermütig, Melancholie habend

Herkunft:

über das lateinische melancholicus → la von dem altgriechischen μελανχολικὀς (melankholikos) „schwarzgallig“[1]; vergleiche Melancholie

Synonyme:

[1] schwermütig, trübsinnig

Beispiele:

[1] Er war in melancholischer Stimmung und konnte durch nichts aufgeheitert werden.
[1] Melancholisch, mit dunkler Stimme trägt sie [Tanita Tikaram] ihre Lieder vor.[2]


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „melancholisch
[1] canoo.net „melancholisch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonmelancholisch
[1] Duden online „melancholisch

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 864.
  2. Silke Wünsch: Musik - Tanita Tikaram - mit Jazz zum Comeback?. Mit 19 Jahren hatte sie ihren einzigen Hit: Die düstere Ballade "Twist In My Sobriety" machte Tanita Tikaram 1988 berühmt. Wir stellen ihr neues Album vor und erinnern an musikalische Weggefährtinnen der 80er Jahre. In: Deutsche Welle. 11. März 2016 (URL, abgerufen am 25. Februar 2017).