Verzeichnis:Deutsch/Homosexualität

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Einleitung[Bearbeiten]

Die Begriffe sind aus verschiedenen Gründen entstanden und beinhalten oft ein Konzept und unterschiedliche Zuschreibungen. Von Homosexualitäten oder auch Bisexualitäten in der Mehrzahl spricht man immer dann, wenn man anerkennt, dass es verschiedene soziale Konzepte in verschiedenen Kulturen für gleichgeschlechtlich Empfindende gab und gibt und diese sich im Laufe der Geschichte verändern.[1] Dies trifft im besonderen Maß auf Bezeichnungen zu, die mit sozialen Rollen einhergehen. Ein Verhalten oder ein Zustand kann dabei ausgeschlossen oder als Grundlage einbezogen werden.

Während sich das schon um die Jahrhundertwende verwendete und zwischendurch weniger verwendete, übersetzte Triplet „gleichgeschlechtlich / Gleichgeschlechtlichkeit / Gleichgeschlechtlicher“ wieder vermehrt verwendet wird, da es den Vorteil hat, falsche Assoziationen des hybriden Wortes homosexuell zu verhindern und das gleiche Geschlecht der Personen hervorhebt (Homo- statt vom griechisch ὁμός, homós „gleich“ vom am meisten verwendeten Homonym lat. homo → la = „Mensch“ = „Mann“ sowie -sexualität [ursprünglich -sexual] statt vom lateinisch sexus → la „das männliche und das weibliche Geschlecht“ in der am meisten verwendeten engeren Bedeutung „triebbetontes Verhalten, das in der Regel auf die Befriedigung sexueller Bedürfnisse gerichtet ist“), wird Gleichgeschlechtlichkeiten nur vereinzelt verwendet.

Manche Begriffe existieren sowohl in der Szenesprache, als auch pejorativ. Der Ton macht dann die Musik.

Wikipedia-Artikel „Bezeichnungen für Homosexualitäten

Ländernamen[Bearbeiten]

Die Angewohnheit, anderen Ethnien, Nationen oder Völkern eine besondere Vorliebe für gleichgeschlechtliche Praktiken zuzuschreiben, existiert in vielen Gesellschaften, und bei der Homosexualität sind es ausschließlich die anderen. Am bekanntesten im Deutschen ist die griechische Liebe und die lesbische Liebe, der man verfallen war, aber man feierte auch eine welsche Hochzeit oder florenzte. Zumindest in der Halbwelt gibt es die Ausdrücke Araber, Levantiner oder Sidonier.

Die Griechen benannten die gleichgeschlechtliche Sexualität nach der Insel Kreta, die Florenzer sagten neapolitanische Liebe, und für die Rumänen waren Homosexuelle Türken. Die wiederum bezeichneten die gleichgeschlechtliche Liebe als persisch. Bei den Nordamerikanern schrieb man es den Chinesen, den Italienern oder den Arabern zu.[2]

Deutsch[Bearbeiten]

Personenbezeichnung[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten]

Eigenschaft[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten]

Zustand, Personen-Eigenschaft[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten]

Verben (meist Geschlechtspraktiken)[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Symbolik[Bearbeiten]

Umfeld[Bearbeiten]

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erwin J. Haeberle: Bisexualitäten - Geschichte und Dimensionen eines modernen wissenschaftlichen Problems, erschienen in:
    E. J. Haeberle und R. Gindorf: Bisexualitäten - Ideologie und Praxis des Sexualkontaktes mit beiden Geschlechtern, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1994, S. 1-39
  2. Jody Skinner: Warme Brüder, Kesse Väter. Bezeichnungen für das Homosexuelle im Deutschen, in: Ursula Ferdinand/Andreas Pretzel/Andreas Seeck (Hrsg.): Verqueere Wissenschaft?, 2. Auflage, Münster 1998, S. 114-115 Google Books
  3. Maximilian Harden: Die Zukunft, Band 40, G. Stilke, 1902, S. 425
    Magnus Hirschfeld (Hrsg.): Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen, Band 5, M. Spohr., 1903, S. 112, 984
  4. Freiherr v. Schrenck-Notzing (München): Ein Beitrag zur Aetiologie der conträren Sexualempfindung, in: Heinrich Paschkis (Hrsg.): Klinische Zeit- und Streitfragen, 9. Band, Alfred Hölder, Wien 1895, 1. Heft, S. 4, Google Books „Erwachen sexueller Dränge mit homosexueller Tendenz“
    Freiherr von Schrenk-Notzig (München): Literaturzusammenstellung über die Psychologie und Psychopathologie der vita sexualis, in: O. Vogt (Hrsg.): Zeitschrift für Hypnotismus, Psychotherapie so wie andere Psychophysiologische und psychopathologische Forschungen, Band 7, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1898, S. 123, Google Books „Verbreitung von Schriften homosexueller Tendenz“
    Freiherr von Schrenk-Notzig (München):
    Literaturzusammenstellung über die Psychologie und Psychopathologie der vita sexualis, in: O. Vogt (Hrsg.): Zeitschrift für Hypnotismus, Psychotherapie so wie andere Psychophysiologische und psychopathologische Forschungen, Band 7, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1898, S. 123, Google Books „Verbreitung von Schriften homosexueller Tendenz“
  5. van Straaten (Berlin): Rezension zu: Bechterew: Die suggestive Behandlung des conträren Geschlechtstriebes und der Masturbation, Centralblatt für Nervenheilhunde, Februar 1899, in: O. Vogt (Hrsg.): Zeitschrift für Hypnotismus, Psychotherapie sowie andere psychophysiologische und psychopathologische Forschungen, Band 8, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1899, S. 370 Google Books „theilt zwei casuaistische Fälle mit, welche homosexuelle Tendenzen verbunden mit Onanie bei Männern darstellen“
  6. Die Fackel, 7. Jahr, Nr. 187, 8. November 1905, S. 26 „homosexuelle Tendenz“
    Karl Kraus: Sittlichkeit und Kriminalität, L. Rosner, 1908 „homosexuelle Tendenz“
    Zentralblatt für Nervenheilkunde und Psychiatrie, Band 33, 1910, S. 55, 58 „homosexuelle Tendenz“
    Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen, Band 2, Deuticke, 1910, S. 236 „homosexuellen Tendenz“