Pieper

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Pieper (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Pieper die Pieper
Genitiv des Piepers der Pieper
Dativ dem Pieper den Piepern
Akkusativ den Pieper die Pieper
[1] der Pieper, Anthus petrosus
[2] ein kleiner Pieper
[3] Pieper der Feuerwehr

Worttrennung:

Pie·per, Plural: Pie·per

Aussprache:

IPA: [ˈpiːpɐ]
Hörbeispiele:
Reime: -iːpɐ

Bedeutungen:

[1] Ornithologie: bodenbrütender Singvogel (Gattung Anthus) aus der Familie der Stelzen
[2] umgangssprachlichKindersprache: Vogel
[3] umgangssprachlich: Funkmeldeempfänger

Herkunft:

Ableitung zu piepen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er, [1] nach dem einsilbigen Ruf

Synonyme:

[2] Piepmatz, Piepvogel
[3] Funkmeldeempfänger, Pager, Piepser

Oberbegriffe:

[1] Singvogel, Vogel

Unterbegriffe:

[1] Baumpieper, Bergpieper, Brachpieper, Spornpieper, Strandpieper, Wiesenpieper

Beispiele:

[1] Die Pieper sind schwer zu unterscheiden.
[2] Der guckt wieder nach seinen Piepern.
[2] Guck mal, was für ein niedlicher Pieper!
[3] Ich nehm' vorsichtshalber meinen Pieper mit.


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikispecies-Eintrag „Anthus
[1] Wikipedia-Artikel „Stelzen und Pieper
[3] Wikipedia-Artikel „Funkmeldeempfänger
[1] canoo.net „Pieper
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPieper
[3] Duden online „Pieper

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Pieper
(Pieper)
die Pieper
(Pieper)
die Piepers die Pieper
Genitiv des Pieper
des Piepers
(Piepers)
der Pieper
(Pieper)
der Piepers der Pieper
Dativ dem Pieper
(Pieper)
der Pieper
(Pieper)
den Piepers den Pieper
Akkusativ den Pieper
(Pieper)
die Pieper
(Pieper)
die Piepers die Pieper
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Pieper“ – für männliche Einzelpersonen, die „Pieper“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Pieper“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Pieper“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Pie·per, Plural: Pie·pers

Aussprache:

IPA: [ˈpiːpɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] deutschsprachiger Familienname, Nachname, niederdeutsche, norddeutsche Form von Pfeifer

Herkunft:

abgeleitet von althochdeutsch pipa (Hirtenflöte) über althochdeutsch piper, selbiges durch Lautverschiebung (Tenuesverschiebung) zu Pfeifer geworden[1], [2]
  1. Berufsname zum Musiker, der das Musikinstrument Pfeife spielte[3]
  2. Übername zu Personen, die Pfeife spielen, herausragend oder bekannt durch ihr Pfeifen waren
  3. Übername zu Personen, die Pfeife rauchten
  4. Berufsname zu Personen, die Pfeifen herstellten[4]

Sinnverwandte Wörter:

Fleuter, Flöter, Flötemann, Flötner, Schwegel, Schwegler, Spielmann, Spellmann

Namensvarianten:

Peifer, Peiffer, Peiper, Pfeifer, Pfeiffer, Pfeiffert, Pfeifle, Pfeufer, Pfeuffer, Pfiffer, Pfyffer, Piefer, Piepereit, Piper

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

[1] Person, Ronald Pieper

Beispiele:

[1] Frau Pieper ist ein Genie im Verkauf.
[1] Herr Pieper wollte uns kein Interview geben.
[1] Die Piepers kommen heute aus Neuss.
[1] Der Pieper trägt nie die Schals, die die Pieper ihm strickt.
[1] Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Pieper kommt, geht der Herr Pieper.“
[1] Pieper kommt und geht.
[1] Piepers kamen, sahen und siegten.
[1] An verregneten Herbsttagen ist Familie Piepers liebste Beschäftigung das Bemalen von Hühnereiern.
[1] An verschneiten Wintertagen ist die liebste Beschäftigung von Familie Pieper das Schmücken von Weihnachtsbäumen.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Pieper
[1] „Pieper“ bei Geogen Onlinedienst
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPieper
[1] Verein für Computergenealogie: MetasuchePieper
[1] „Pieper“ bei Geogen Onlinedienst (V. 4.0) - (Namen bitte eintragen; mit Ähnlichkeitssuche)
[1] „Pieper“ bei forebears.io (weltweite Übersicht mit Ähnlichkeitssuche)
[1] „Pieper“ bei verwandt.de (dort mit Links zu schweizerischen und polnischen Verteilungs-Karten)
[1] Namensverteilung in Österreich (Namen bitte eintragen)
[1] Namensverteilung in der Schweiz (Namen bitte eintragen)
[1] „Pieper“ bei whitepages.com (USA und Kanada; englisch)

Quellen:

  1. Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Deutsche Vor- und Familiennamen. Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg 2005, ISBN 3-8289-4159-1, Seite 162 f.
  2. Jürgen Udolph/Sebastian Fitzek: Professor Udolphs Buch der Namen. 3. Auflage. C. Bertelsmann, München 2005, ISBN 978-3-570-00879-9, Seite 62, 278
  3. Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Deutsche Vor- und Familiennamen. Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg 2005, ISBN 3-8289-4159-1, Seite 135
  4. Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Deutsche Vor- und Familiennamen. Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Augsburg 2005, ISBN 3-8289-4159-1, Seite 109


Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: :Biber