Kakophonie
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
[Bearbeiten] Kakophonie (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Kakophonie | die Kakophonien |
| Genitiv | der Kakophonie | der Kakophonien |
| Dativ | der Kakophonie | den Kakophonien |
| Akkusativ | die Kakophonie | die Kakophonien |
Silbentrennung:
- Ka·ko·pho·nie, Plural: Ka·ko·pho·ni·en
Aussprache:
- IPA: [kakofoˈniː], Plural: [kakofoˈniːən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Linguistik/Literaturwissenschaft: Laute und Lautverbindungen, die besonders hart, unangenehm oder unästhetisch klingen.
- [2] Musik: Töne/Klänge, die als besonders unangenehm empfunden werden
Herkunft:
Synonyme:
Gegenwörter:
- [1, 2] Euphonie
Oberbegriffe:
- [1, 2] Klang
Beispiele:
- [1] Kakophonie definiert Wilpert „...als häßlich empfundene Lautverbindung, Silben- oder Wortfolge, z.B. häufiger Gleichlaut: ‚Jetztzeit‘.“ [1]
- [2] „‚Kakophonie – Euphonie‘ versucht, zwei Extrembereiche der Musik, die Kakophonie alltäglicher Geräusche und die Euphonie kitschigen Schönklangs, zu ‚stimmen‘, wie man ein Instrument stimmt.“ [2]
- [2] „Westlichen Ohren tut diese Kakophonie zugegebenermaßen weh; ich konnte es den Deutschen am Gesicht ansehen.“[3]
Abgeleitete Begriffe:
- [1] kakophonisch
[Bearbeiten] Übersetzungen
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Wikipedia-Artikel „Kakophonie“
- [2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kakophonie “
- [?] canoo.net „Kakophonie“
- [2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kakophonie“
Quellen:
- ↑ Gero von Wilpert: Sachwörterbuch der Literatur. 8., verbesserte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2001. ISBN 3-520-23108-5
- ↑ http://www.musikforum.at/front_content.php?idart=347
- ↑ Harold Nebenzahn: Café Berlin. 3. Auflage. Haffmans Verlag, Zürich 1995, S. 287f. ISBN 3-251-00258-9.