Ton
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| Siehe auch: ton |
Ton (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural 1 | Plural 2 |
|---|---|---|---|
| Nominativ | der Ton | die Tone | die Töne |
| Genitiv | des Tons | der Tone | der Töne |
| Dativ | dem Ton dem Tone |
den Tonen | den Tönen |
| Akkusativ | den Ton | die Tone | die Töne |
Worttrennung:
- [1] Ton Plural: To·ne
- [2, 3, 5, 6] Ton Plural: Tö·ne
- [4] Ton kein Plural
Aussprache:
- IPA:
- [1] [toːn] Plural: [ˈtoːnə]
- [2, 3, 5, 6] [toːn] Plural: [ˈtøːnə]
- [4] [toːn] Plural: -
- Hörbeispiele:
Ton (Info), Plural: — - Reime: -oːn
Bedeutungen:
- [1] feinkörniges Verwitterungsprodukt, Bodenart, Töpfermaterial
- [2] akustischer Begriff, Klang, Laut
- [3] Abstufung einer Farbe
- [4] Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen
- [5] Linguistik: Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen, zum Beispiel im Chinesischen, zur Unterscheidung von Wörtern
- [6] Phonetik: „Schwingung des Luftdrucks im hörbaren Frequenzbereich“[1] bei sprachlichen Äußerungen
Herkunft:
- [1] Verdumpfung von ā zu ō aus dem frühnordhochdeutschen tahen, than welches wiederum aus dem spätmittelhochdeutschen dāhe, tāhe Genus dāhen, tāhen) ‘Lehm’ und dem althochdeutsch thāha: Ton, Lehm, Töpfererde, irdenes Gefäß hervorgegangenen war. Verwandt sind das mittelniederdeutsche dā, das altenglische þō, þōhe, gotisch þāhō ‘Ton, Lehm’. Allen Zugrunde liegt des protogermanische germ. *þanhōn : beim Trocknen schrumpfende, dichter werdende Erde. Währen die frühen Formen noch feminin waren fand ein Genuswechsel zum maskulinen statt wohl in Anlehnung an Lehm. [Quellen fehlen]
- [2] von lat. tono, tonuī, tonāre, altind. tan yati, ahd. donar: ertönen, erschallen, donnern; über das lateinische tonus ‚Saitenton‘ aus dem griechischen tónos ‚Anspannung‘ [Quellen fehlen]
Synonyme:
- [1] Lehm, Mergel
- [2] Laut, Schall, Tonzeichen
- [3] Färbung, Akzent, Anstrich
- [4] Benehmen, Verhalten, Betragen, Manieren
Gegenwörter:
- [2] Widerton
Oberbegriffe:
- [1] Gestein
- [2] Akustik, Musik, Tontechnik
- [3] Farbe, Malerei
- [4] Gesellschaft
- [5] suprasegmentales Merkmal
Unterbegriffe:
- [4] Umgangston, Unterton
- [6] Hauptton, Nebenton
Beispiele:
- [1] Der Boden hier besteht zum größten Teil aus Ton.
- [2] Der Pianist spielte einen weiteren Ton.
- [3] Das Rot gefällt mir nicht, ich probiere einen anderen Ton aus.
- [4] Dein Ton ist ziemlich schroff, beruhige dich erstmal.
- [5] In Tonsprachen werden die Töne zur Unterscheidung von Wörtern verwendet.
- [5] „Das Chinesische kennt vier solcher Töne, einen hohen Ton, einen steigenden Ton, einen tiefen (genauer: leicht fallend-steigenden) Ton und einen fallenden Ton.“[2]
- [6] Die Junktur „fällt (wie die Phänomene Ton, Intonation, Akzent und Quantität) in den Bereich der prosodischen Merkmale.“[3]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [4] zum guten Ton gehören
Wortbildungen:
- [1] tönern, Tonerde, Tontaube
- [2] tönen, tonlich, tonal, Tonalität, vertonen, tonangebend, Tonband, Tondichtung, Tonem, Tongeschlecht, Tonleiter
- [3] abtönen, tönen
- [5] Tonsprache
- [6] Tonfall, Tongruppe, Tonhöhe, Tonsilbe
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1–5] Wikipedia-Artikel „Ton“
- [1, 2, 3, 6] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ton“
- [1, 2] canoo.net „Ton“
- [1, 2, 6] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Ton“
- [2, 5, 6] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Ton“. ISBN 3-520-45203-0.
- [2, 5, 6] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Ton“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
Quellen:
- ↑ Helmut Glück: Metzler Lexikon Sprache.Stichwort: „Ton“.
- ↑ Harald Haarmann: Universalgeschichte der Schrift. Campus Verlag, Frankfurt/New York 1990, Seite 176. ISBN 3-593-34346-0.
- ↑ Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, Seite 80. ISBN 3-406-39206-7.
Ähnliche Wörter:

