Schäfer

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Schäfer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Schäfer die Schäfer
Genitiv des Schäfers der Schäfer
Dativ dem Schäfer den Schäfern
Akkusativ den Schäfer die Schäfer

Worttrennung:

Schä·fer, Plural: Schä·fer

Aussprache:

IPA: [ˈʃɛːfɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schäfer (Info)
Reime: -ɛːfɐ

Bedeutungen:

[1] Beruf, der sich mit dem Halten und Züchten von Schafen beschäftigt.

Herkunft:

Erbwort von mittelhochdeutsch schæfære → gmh, althochdeutsch scāphare → goh[1]

Synonyme:

[1] Schäfereiverwalter, Schafhüter, Schafhirte, Schafzüchter

Weibliche Wortformen:

Schäferin

Oberbegriffe:

[1] Hirte, Tierzüchter, Viehhüter

Unterbegriffe:

[1] Schäfergeselle, Schäfermeister

Beispiele:

[1] Der Schäfer hütet mit Hilfe seiner Hunde die Schafe.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Schafherde, Schafzucht

Wortbildungen:

Schäferdichtung, Schäferei, Schäferfest, Schäferflöte, Schäfergedicht, Schäferhund, Schäferkarren, Schäferlauf, Schäferroman, Schäferspiel, Schäferstab, Schäferstunde, Schäfertanz

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schäferei (Gewerbe)
[1] canoo.net „Schäfer
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schäfer
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Schäfer“.
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchäfer

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1442, Eintrag „Schäfer“.

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Schäfer
(Schäfer)
die Schäfer
(Schäfer)
die Schäfers die Schäfer
Genitiv des Schäfer
des Schäfers
(Schäfers)
der Schäfer
(Schäfer)
der Schäfers der Schäfer
Dativ dem Schäfer
(Schäfer)
der Schäfer
(Schäfer)
den Schäfers den Schäfer
Akkusativ den Schäfer
(Schäfer)
die Schäfer
(Schäfer)
die Schäfers die Schäfer
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
[1] Verteilung des Nachnamens Schäfer in Deutschland

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Schäfer“ – für männliche Einzelpersonen, die „Schäfer“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Schäfer“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Schäfer“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Aussprache:

IPA: [ˈʃɛːfɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schäfer (Info)
Reime: -ɛːfɐ

Bedeutungen:

[1] deutscher Familienname

Herkunft:

[1] Vom Berufsnamen Schäfer.

Namensvarianten:

Schaefer, Schäfermann, Schäfers, Schäfert, Schäfler, Schafner, Schaper, Schäper

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

Bärbel Schäfer, deutsche Fernsehmoderatorin
Winfried Schäfer, deutscher Fußballspieler und -trainer

Wortbildungen:

Bauerschäfer, Baumschäfer, Beckschäfer, Bickschäfer, Bohnenschäfer, Dieckschäfer, Dorfschäfer, Grafenschäfer, Heuschäfer, Horstschäfer, Hügelschäfer, Kampschäfer, Kaupschäfer, Kästingschäfer, Meinschäfer, Neuschäfer, Niederschäfer, Oberschäfer, Riedenschäfer, Rottschäfer, Schäferbarthold, Schäferdiek, Schäfergockel, Schäferhans, Schäferhenrich, Schäferjohann, Schäferkord, Schäferkordt, Schäferkötter, Schäferkunz, Schäfernolte, Schäfertomwasen, Schäfertöns, Sonderschäfer, Thieschäfer


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schäfer