Kartell

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Kartell (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ das Kartell die Kartelle
Genitiv des Kartells der Kartelle
Dativ dem Kartell den Kartellen
Akkusativ das Kartell die Kartelle

Worttrennung:

Kar·tell, Plural: Kar·tel·le

Aussprache:

IPA: [kaʁˈtɛl], Plural: [kaʁˈtɛlə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɛl

Bedeutungen:

[1] gemäß Legaldefinition verbotene Vereinbarungen zwischen Unternehmern, Beschlüsse von Unternehmervereinigungen und aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken.[1][2]

Herkunft:

von französisch cartel → fr „schriftliche Vereinbarung“ im 17. Jahrhundert entlehnt; aus italienisch cartello → itVereinigung, eigentlich: Zettel“; zu carta → itKarte, Papier“ gebildet; aus lateinisch charta → laUrkunde[3] [4], vergleiche Karte

Unterbegriffe:

[1] Drogenkartell

Beispiele:

[1]

Wortbildungen:

Kartellabsprache, Kartellamt, Kartellgesetz, kartellieren, Kartellierung, Kartellrecht, Kartellverband, Kartellverbot, Kartellwesen

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kartell
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kartell
[1] canoo.net „Kartell
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKartell

Quellen:

  1. Deutsches Recht: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), § 1
  2. Österreichisches Recht: Kartellgesetz 2005, § 1 Abs. 1
  3. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 393.
  4. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 473.