Deck

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Deck (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ das Deck die Decks
Genitiv des Decks der Decks
Dativ dem Deck den Decks
Akkusativ das Deck die Decks
[1] Deck eines Segelschiffs

Worttrennung:

Deck, Plural: Decks

Aussprache:

IPA: [dɛk], Plural: [dɛks]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɛk

Bedeutungen:

[1] Plattform über einem Schiffsraum, auch der Raum zwischen zwei Decks

Herkunft:

im 17. Jahrhundert von niederdeutsch „Deck“, mittelniederländisch dec → nl, niederländisch dek → nl „Bedeckung, Dach“ übernommen[1]

Oberbegriffe:

[1] Schiffsteil, Schiff

Unterbegriffe:

[1] Achterdeck, Aufbaudeck, Hauptdeck, Mitteldeck, Oberdeck, Schandeck, Sklavendeck, Unterdeck, Vorderdeck, Zwischendeck

Beispiele:

[1] Lass uns doch mal an Deck gehen!
[1] „Ein Teil von ihnen drängte die ächzende Gangway empor und bevölkerte in lauter, fröhlicher Geschwätzigkeit das Deck, während sich der Rest der Leute wartend auf der Pier verteilte.“[2]
[1] „Der Abstand zwischen den Decks betrug etwa zweieinhalb Meter.“[3]

Redewendungen:

Alle Mann an Deck!

Wortbildungen:

[1] Deckoffizier


Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Deck
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Deck
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Deck
[1] canoo.net „Deck
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDeck

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Deck“.
  2. Claus D. Wagner: An der Kette in Puerto Limon. Das dramatische Schicksal einer deutschen Schiffsbesatzung. Kabel, Hamburg 1996, ISBN 3-8225-0361-4, Seite 73
  3. Siân Rees: Das Freudenschiff. Die wahre Geschichte von einem Schiff und seiner weiblichen Fracht im 18. Jahrhundert. Piper, München/Zürich 2003, ISBN 3-492-23999-4, Seite 78.

Ähnliche Wörter:

Dreck