damalig

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damalig (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
damalig
Alle weiteren Formen: damalig (Deklination)

Worttrennung:

da·ma·lig, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈdaːˌmaːlɪç], [ˈdaːˌmaːlɪɡə]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit vorhanden oder stattgefunden

Herkunft:

Anfang des 17. Jahrhunderts vom Stamm des Adverbs damals abgeleitet mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ig[1]

Synonyme:

[1] früher, einstig, ehemalig

Gegenwörter:

[1] heutig, aktuell

Beispiele:

[1] Er hat mit seiner damaligen Frau nicht viel unternommen.
[1] „Sie projizierten Bilder der damaligen Demonstrationen auf Hauswände, dazu liefen die Geräusche des Aufbruchs vom Band.“[2]
[1] „Um die norddeutsche Tiefebene aber machten die schönen Dinge der damaligen Zeit einen großen Bogen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „damalig
[*] canoo.net „damalig
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikondamalig
[1] The Free Dictionary „damalig

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „damals“.
  2. Wladimir Kaminer: Meine kaukasische Schwiegermutter. Goldmann, Berlin 2012, ISBN 978-3-442-47366-3, Seite 94.
  3. Dietmar Pieper: Das Rätsel von Jastorf. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Hrsg.): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 66-75, Zitat Seite 75.