beschneiden
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beschneiden (Deutsch) [Bearbeiten]
Verb [Bearbeiten]
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | beschneide |
| du | beschneidest | |
| er, sie, es | beschneidet | |
| Präteritum | ich | beschnitt |
| Partizip II | beschnitten | |
| Konjunktiv II | ich | beschnitte |
| Imperativ | Singular | beschneide! |
| Plural | beschneidet! | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: beschneiden (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- be·schnei·den, Präteritum: be·schnitt, Partizip II: be·schnit·ten
Aussprache:
- IPA: [bəˈʃnaɪ̯dn̩], Präteritum: [bəˈʃnɪt], Partizip II: [bəˈbəˈʃnɪtn̩]
- Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II: —
- Reime: -aɪ̯dn̩
Bedeutungen:
- [1] Pflanzenteile zu Zwecken der Gesundheit oder Ästhetik der Pflanze abtrennen
- [2] Körperteile (meist Schwanz) von Tieren abtrennen
- [3] eine (Geld-)Menge verringern
- [4] eine Verhaltensweise oder einen Rechtsanspruch einer Person einschränken
- [5] Religion: die Vorhaut des Penis durch einen Schnitt entfernen als Form einer Initiation; die Vorhaut des Penis abschneiden
Synonyme:
- [1] zurückschneiden, stutzen[1], zurechtstutzen[1], schneiden, abschneiden, ausschneiden, lichten, auslichten, kürzen, ausdünnen, absägen, ausholzen[1]
- [2] abtrennen, kupieren, wegschneiden, trimmen, scheren[1], amputieren, rasieren
- [3] verringern, kürzen, reduzieren
- [4] beschränken, einschränken, mindern, vermindern, kürzen, verkürzen, verringern
- [5] verstümmeln, abhacken, „absägen“[2]
Gegenwörter:
- [1] unverändert belassen; vergrößern, erweitern, ausweiten, ausdehnen (graduelle Antonymie)
- [2] wachsen lassen, im natürlichen Zustand belassen
- [3] bestehen lassen; erhöhen (graduelle Antonymie)
- [4] graduelle Antonymie: tolerieren, gewähren lassen // ausweiten
Oberbegriffe:
- [1] schneiden
Beispiele:
- [1] Der Apfelbaum muss dringend beschnitten werden.
- [2] Bei Airedale Terriern beschnitt man früher den Schwanz.
- [3] Die geplante Reform soll die Gehälter und Pensionen erheblich beschneiden.
- [4] Durch den Hausarrest fühlte er sich in seiner Freiheit beschnitten.
- [4] Sie war außer sich, da sie sich in ihren Hoffnungen stark beschnitten sah.
- [4] „Die jungen Gewerkschaftler wollten sich nicht von den alten Gewerkschaftsbossen ständig die Flügel beschneiden lassen.“ [3]
- [5] Der Junge wurde nach seiner Geburt als Zeichen des Bundes mit Gott beschnitten.
Redewendungen:
- [1] jemandem die Flügel beschneiden[4]
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 3–5] Duden online „beschneiden“
- [1–5] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „beschneiden“
- [2–4] canoo.net „beschneiden“
- [1–4] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „beschneiden“
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Quellen:
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 FRITZE, Marie-Elisabeth ; HERBERG, Dieter ; KRAMER, Günter ; KRAUS, Johannes ; LUDWIG, Klaus-Dieter ; WUNSCH, Karl:: Synonymwörterbuch. Sinnverwandte Ausdrücke der deutschen Sprache. Drei Lilien Verlag, Wiesbaden 1985, ISBN ?-???-?????-? (nicht vorhanden). -, Seite 643. (S. 122: „beschneiden“.)
- ↑ Bornemann, Ernest [Verf.]; Laade, Wolfgang [Collector]: Sex im Volksmund. Der obszöne Wortschatz der Deutschen. Parkland, Köln 2003, ISBN 3-89340-036-2, Seite 1.76. (Teil 1; Spalte 76)
- ↑ DROSDOWSKI, Günther ; SCHOLZE-STUBENKNECHT, Werner ; DROSDOWSKI, Günther [Hrsg.] ; SCHOLZE-STUBENKNECHT, Werner [Hrsg.]: Duden Redewendungen und sprichwörtliche Redensarten: Wörterbuch der deutschen Idiomatik. Mannheim: Dudenverlag, 1992, S. 213 f.: ISBN 3-411-04111-0
- ↑ Günther Drossowski, D. Berger, Annette Klosa [Redaktion]: Duden Stilwörterbuch der deutschen Sprache. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim [u.a.] [1971 im Vorwort], ISBN 3-411-00902-0, Seite 135
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