Lotse

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[Bearbeiten] Lotse (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

[1] Ablösung des Lotsen in der Wesermündung
Kasus Singular Plural
Nominativ der Lotse die Lotsen
Genitiv des Lotsen der Lotsen
Dativ dem Lotsen den Lotsen
Akkusativ den Lotsen die Lotsen

Silbentrennung:

Lot·se, Plural: Lot·sen

Aussprache:

IPA: [ˈloːʦə], Plural: [ˈloːʦn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Seemann, der berufsmäßig Schiffe durch schwierige Gewässer in den Hafen berät
[2] Führer durch unbekannte Stadtteile oder gefährliche Verkehrslagen

Herkunft:

seit dem 17. Jahrhundert bezeugt; gekürzt aus Lootsmann; von neuenglisch loadsman entlehnt; aus altenglisch lādWeg, Reise“ unter Beeinflussung von lǣdanleiten“ und manMann[1]

Synonyme:

[1] Gastkapitän, Pilot

Gegenwörter:

[1] Kapitän,Steuermann,Schiffer

Oberbegriffe:

[1] Seemann, Marineoffizier, Navigator

Unterbegriffe:

[1] Seelotse, Hafenlotse, Weserlotsen, Kanallotsen, Flusslotsen
[2] Schülerlotse, Stadtführer

Beispiele:

[1] Bis 1835 wurden die Lotsen in offenen Jollen versetzt.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Lotsengewerbe, Lotsenkutter,Lotsenjolle, Lotsenschoner,Lotsenbrüderschaft, Lotsenflagge,Oberlotse, Lotsenpass, Lotsenschild, Lotsknecht, Weserlotsen, Lotsenexamen

Abgeleitete Begriffe:

[1] lotsen (jemanden, etwas geleiten, führen)

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Lotse
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „lotse
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lotse
[1] canoo.net „Lotse
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLotse

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehende und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 583.
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