Grauen

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[Bearbeiten] Grauen (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, n

Kasus Singular Plural
Nominativ das Grauen
Genitiv des Grauens
Dativ dem Grauen
Akkusativ das Grauen

Worttrennung:

Grau·en, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈɡʀaʊ̯ən]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Gefühl der Furcht, des Entsetzens aufgrund von etwas Bedrohlichem
[2] Gefühl des Schauderns in einer unheimlichen Situation
[3] furchtbares Geschehen

Herkunft:

Ableitung des Substantivs zum Verb grauen („es graut jemandem“) durch Konversion

Sinnverwandte Wörter:

[1] Schrecken, Furcht, Entsetzen, Bestürzung, Panik, Angst, Heidenangst
[2] Schaudern, Bangen, Gruseln, Angstzustand, Grausen
[3] Entsetzlichkeit, Gräuel, Schrecken, Abscheulichkeit, Unmenschlichkeit, Grausamkeit

Gegenwörter:

[2] Behaglichkeit

Oberbegriffe:

[1, 2] Gefühl
[3] Geschehen

Beispiele:

[1] Ich habe ein Grauen vor Spinnen.
[1] „Deshalb nützen wir jede Gelegenheit dazu, und unmittelbar, hart, ohne Übergang steht neben dem Grauen der Blödsinn.[1]
[2] Allein in der Dunkelheit wurde er von Grauen überfallen.
[3] Das Grauen des Bürgerkriegs geht weiter.

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] vom (kalten) Grauen überfallen / überkommen / überrascht werden

Abgeleitete Begriffe:

Gräuel, grauenerregend, grauenhaft, grauenvoll, grausam, grausen (→Grausen), grausig, grauslich, gräulich

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Grauen
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Grauen
[1] canoo.net „Grauen
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGrauen
[1, 3] The Free Dictionary „Grauen

Quellen:

  1. Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993, Seite 210. ISBN 3-462-01844-2. Erstveröffentlichung 1928, als Buch 1929.

Ähnliche Wörter: Grau, Morgengrauen

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