Mensa

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Mensa (Deutsch)[Bearbeiten]

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Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ die Mensa die Mensen die Mensas
Genitiv der Mensa der Mensen der Mensas
Dativ der Mensa den Mensen den Mensas
Akkusativ die Mensa die Mensen die Mensas
[1] Ein ehemaliger Speisesaal der Alten Mensa Dresden.
[2] Die Mensa des Altars in der Loschwitzer Kirche.
[3] Mensa

Worttrennung:

Men·sa, Plural 1: Men·sen, Plural 2: Men·sas

Aussprache:

IPA: [ˈmɛnza], Plural 1: [ˈmɛnzn̩], [-zən], Plural 2: [ˈmɛnzaˑs]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɛnza

Bedeutungen:

[1] Einrichtung nach Art einer Kantine an Universitäten und Hochschulen, in der die Universitäts- und Hochschulangehörigen preiswert speisen können
[2] Religion: die Deckplatte des katholischen Altars, die nach Möglichkeit aus einem einzigen, beschädigungsfreien Naturstein bestehen soll
[3] Astronomie, kein Plural: ein Sternbild am südlichen Sternhimmel
[4] kirchliche Rechtsgeschichte: Kirchenvermögen, das dem Unterhalt des Bischofs (Mensa episcopalis) oder des Kapitels (Mensa capitularis) zu dienen bestimmt war
[5] Verein für intellektuell hochbegabte Menschen

Herkunft:

[1] In dieser Bedeutung stellt Mensa die Kurzform von Mensa academica dar.[1]
[2] Mensa als Bezeichnung der Altardeckplatte ist die Kurzform des lateinischen mensa domini → la ‚Tisch des Herrn‘.[1]
[3] Das südlich der Großen Magellanschen Wolke liegende Sternbild Mensa wurde vom französischen Astronomen Nicolas-Louis de Lacaille als Mons Mensae benannt, weil es ihn an den oft wolkenverhangenen Tafelberg in Südafrika erinnerte.[2]

Synonyme:

[1] Kantine, Mensa academica, Messe, Speisesaal; siehe auch: Thesaurus:Restaurant
[2] mensa domini
[3] Tafelberg
[4] Mensalgut, Tafelgut

Gegenwörter:

[1] Hörsaal

Unterbegriffe:

[1] Professorenmensa
[4] Mensa episcopalis, Mensa capitularis

Beispiele:

[1] Das Essen in der Mensa war heute leider versalzen.
[1] Wer in die Mensa geht, braucht einen gesunden Körper.[3]
[1] „Anderntags fing mich Katja in der Mensa ab.“[4]
[2] In die Mensa ist meist eine Reliquie eingeschlossen.
[3] Das Sternbild Mensa befindet sich am südlichen Sternenhimmel und ist daher von Deutschland aus nicht zu sehen.
[4] „Bereits am 13. Dezember 1285 hatte er der Kapelle des Lorenzhospitals in Naumburg 30 Denare Naumburger Münze, die der Priester Hermann des Lorenzhospitals jährlich an die bischöfliche Mensa zu entrichten hatte, geschenkt […].“[5]
[5] Es ist eine Ehre, in Mensa aufgenommen zu werden.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] in der Mensa essen, in die Mensa gehen

Wortbildungen:

[1] Mensaessen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Mensa
[2] Wikipedia-Artikel „Mensa (Altar)
[5] Wikipedia-Artikel „Mensa International
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Mensa
[*] canoo.net „Mensa
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMensa
[1, 2] Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5, „Mensa“, Seite 863.
[1, 2] Duden online „Mensa
[3] Wikipedia-Artikel „Tafelberg (Sternbild)
[1–4] Brockhaus-Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Vierzehnter Band: Mag–Mod, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1991, ISBN 3-7653-1114-6, DNB 910057974, „Mensa“, Seite 460.

Quellen:

  1. 1,0 1,1 Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5, „Mensa“, Seite 863.
  2. Richard Hinckley Allen: Star Names. Their Lore and Meaning. Dover Publications, ISBN 0-486-21079-0, Seite 291 (Google Books).
  3. scherzhafte Abwandlung von "Ein gesunder Geist soll in einem gesunden Körper wohnen".
  4. Ulla Hahn: Spiel der Zeit. Roman. 1. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2014, ISBN 978-3-421-04585-0, Seite 46.
  5. Max-Planck-Institut für Geschichte (Herausgeber): Das Bistum Naumburg. In: Germania Sacra. Historisch-statistische Beschreibung der Kirche des alten Reiches. Neue Folge 35,2: Die Bistümer der Kirchenprovinz Magdeburg, de Gruyter, Berlin/New York 1998, ISBN 3-11-015570-2, Seite 822 (Google Books).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Samen