Libido

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Libido (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Libido
Genitiv der Libido
Dativ der Libido
Akkusativ die Libido

Worttrennung:

Li·bi·do, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈliːbido], [liˈbiːdo]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Libido (Info), —
Reime: -iːdo

Bedeutungen:

[1] sexuelle Begierde
[2] fachsprachlich: Geschlechtstrieb

Herkunft:

von lateinisch libīdō → laLust, Trieb, Begierde[1]

Synonyme:

[1] umgangssprachlich: Geilheit
[2] Geschlechtslust, Geschlechtstrieb

Oberbegriffe:

[1] Begierde, Verlangen
[2] Trieb

Beispiele:

[1] Diese Lebensmittel sollen die Libido steigern.
[1] „Ihre verwundete Libido habe sie getrieben, sexuelle Abenteuer zu suchen; zur Entspannung, auch als Nervenreiz.“[2]
[1] Einige Antidepressiva dämpfen die Libido des Patienten.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] groß, klein, viel, wenig, steigern, mindern, vermindern
[2] stark, schwach, verstärken, schwächen, abschwächen

Wortbildungen:

libidinös

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Libido
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLibido

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0
  2. Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 332.