Heidelbeere

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Heidelbeere (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Heidelbeere

die Heidelbeeren

Genitiv der Heidelbeere

der Heidelbeeren

Dativ der Heidelbeere

den Heidelbeeren

Akkusativ die Heidelbeere

die Heidelbeeren

[2] Heidelbeere (Blaubeere)

Worttrennung:

Hei·del·bee·re Plural: Hei·del·bee·ren

Aussprache:

IPA: [ˈhaɪ̯dl̩ˌbeːʀə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Heidelbeere (Info)

Bedeutungen:

[1] Botanik, Plural: die Gattung Vaccinium aus der Familie der Heidekrautgewächse mit etwa 100–150 Arten.
[2] Botanik: die Blaubeere (V. myrtillus)

Herkunft:

mittelhochdeutsch heitber, althochdeutsch heid(i)beri, aus Heide und Beere, belegt seit dem 10. Jahrhundert, heutige Form 15. Jahrhundert[1]

Synonyme:

[1] Beerkraut, wissenschaftlich: Vaccinium
[2] Blaubeere, Schwarzbeere, Bickbeere, Worbel, wissenschaftlich: Vaccinium myrtillus

Oberbegriffe:

[1] Heidekrautgewächs, Pflanze
[2] Beere, Frucht, Obst, Speise, Nahrung, Lebensmittel

Unterbegriffe:

[1] Blaubeere, Rauschbeere (V. uliginosum), Preiselbeere (V. vitis-idaea), Moosbeere (V. oxycoccos)

Beispiele:

[1]
[2] Heidelbeeren sind süß.
[2] Wenn man viele Heidelbeeren isst, bekommt man eine blaue Zunge.

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] süße, reife Heidelbeeren

Wortbildungen:

[2] Heidelbeersirup, Heidelbeerkuchen


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Heidelbeeren
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Blaubeere
[1, 2] Duden online „Heidelbeere
[*]Wikipedia-Artikel „Kulturheidelbeere

Ähnliche Wörter:

Heidelberg
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Heidelbeere“, Seite 401.