Emma

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Emma (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f, Vorname[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (die) Emma die Emmas
Genitiv (der Emma)
Emmas
der Emmas
Dativ (der) Emma den Emmas
Akkusativ (die) Emma die Emmas
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Worttrennung:

Em·ma, Plural: Em·mas

Aussprache:

IPA: [ˈɛma], Plural 1: [ˈɛmas]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Emma (Info), Lautsprecherbild Emma (Österreich) (Info)
Reime: -ɛma

Bedeutungen:

[1] weiblicher Vorname

Abkürzungen:

[1] E.

Herkunft:

Emma ist eine Kurzform von Namen, die mit Erm(en)-, Arm-, Herm- oder Irm(in)- anfangen (zum Beispiel Armgard, Ermengard, Irmgard oder Hermine)[1][2]. Diese Anfänge sind vom germanischen *ermen/*ermana/*irmina (ganz, allumfassend, universell) abgeleitet.[3][4]
Ursprünglich lautete der Name Erma. Das r wurde in der Folge zu einem m assimiliert.[5]
Der Vorname war im Mittelalter zunächst außer Gebrauch geraten, kam aber Anfang des 19. Jahrhunderts durch Ritterdichtung wieder häufiger vor, so dass dies sogar zu einer Abwertung ähnlich wie bei Minna führte. Christian Morgenstern nahm auf die Häufung in den ersten Zeilen seines Möwenliedes Bezug:
„Die Möwen sehen alle aus,
als ob sie Emma hießen.“[6]

Koseformen:

[1] Emmalie, Emmi, Emmy

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

[1] Emma Cotta, Emma Eckstein, Emma Bunton

Beispiele:

[1] Die kleine Emma möchte im Kinderparadies abgeholt werden.
[1] Emma Mustermann ist ein schönes Mädchen.
[1] Emma ist 20 Jahre alt.
[1] Grüß bitte Emma Mustermann herzlich von mir.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Tante Emma, Möwe Emma

Wortbildungen:

[1] Tante-Emma-Laden, Emmaladen, Emma-Laden

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Emma
[1] behindthename.com „Emma
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonEmma

Quellen:

  1. Walter Burkart: Neues Lexikon der Vornamen. Lübbe, Bergisch Gladbach 1993, ISBN 3-404-60343-5 (Lizenzausgabe), „Emma“, Seite 116
  2. Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden, Das große Vornamenlexikon. 3. Auflage. Dudenverlag, Mannheim u.a. 2007, ISBN 978-3-411-06083-2, „Emma“, Seite 141
  3. behindthename.com „Emma
  4. Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden, Das große Vornamenlexikon. 3. Auflage. Dudenverlag, Mannheim u.a. 2007, ISBN 978-3-411-06083-2, „Emma“, Seite 141
  5. Günther Drosdowski: Duden, Lexikon der Vornamen. In: Duden-Taschenbücher. 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Band 4, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1974, ISBN 3-411-01333-8, DNB 770504329, „Emma“, Seite 72
  6. Günther Drosdowski: Duden, Lexikon der Vornamen. In: Duden-Taschenbücher. 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Band 4, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1974, ISBN 3-411-01333-8, DNB 770504329, „Emma“, Seite 72


Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Emma
(Emma)
die Emma
(Emma)
die Emmas
Genitiv des Emma
des Emmas
Emmas
der Emma
(Emma)
der Emmas
Dativ dem Emma
(Emma)
der Emma
(Emma)
den Emmas
Akkusativ den Emma
(Emma)
die Emma
(Emma)
die Emmas
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Emma“ – für männliche Einzelpersonen, die „Emma“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Emma“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Emma“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Em·ma, Plural: Em·mas

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Familienname, Nachname

Beispiele:

[1] Frau Emma ist ein Genie im Verkauf.
[1] Herr Emma wollte uns kein Interview geben.
[1] Die Emmas kommen heute aus Saarbrücken.
[1] Der Emma trägt nie die Schals, die die Emma ihm strickt.
[1] Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Emma kommt, geht der Herr Emma.“
[1] Emma kommt und geht.
[1] Emmas kamen, sahen und siegten.
[1] An verregneten Herbsttagen ist Familie Emmas liebste Beschäftigung das Bemalen von Hühnereiern.
[1] An verschneiten Wintertagen ist die liebste Beschäftigung von Familie Emma das Schmücken von Weihnachtsbäumen.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Emma
[1] „Emma“ bei Geogen Onlinedienst
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonEmma
[1] Verein für Computergenealogie: MetasucheEmma
[1] „Emma“ bei Geogen Onlinedienst (V. 4.0) - (Namen bitte eintragen; mit Ähnlichkeitssuche)
[1] „Emma“ bei forebears.io (weltweite Übersicht mit Ähnlichkeitssuche)
[1] „Emma“ bei verwandt.de (dort mit Links zu schweizerischen Verteilungs-Karten)
[1] Namensverteilung in der Schweiz (Namen bitte eintragen)
[1] „Emma“ bei whitepages.com (USA und Kanada; englisch)

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Amme, Imme, Omme, umami