Bergbau

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Bergbau (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Bergbau
Genitiv des Bergbaues
des Bergbaus
Dativ dem Bergbau
Akkusativ den Bergbau

Worttrennung:

Berg·bau, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈbɛʁkˌbaʊ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bergbau (Info)

Bedeutungen:

[1] die Gewinnung von mineralischen Rohstoffen aus einem Gesteinskörper der oberen Erdkruste

Abkürzungen:

[1] Bergb.

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Berg und Bau

Unterbegriffe:

[1] Kohlebergbau, Tiefseebergbau, Weltraumbergbau
[1] Erzabbau

Beispiele:

[1] Der Bergbau geht um.
[1] In Deutschland nimmt der Bergbau immer weiter ab.
[1] „Der Bergbau ist für die Shona Saisonarbeit: Nach Gold suchen sie nur in Zeiten, in denen ihre Felder und Herden sie nicht mehr so brauchen.“[1]
[1] „Assessor Henckels Untersuchung war mit dem größten Interesse aufgenommen worden, der Bergbau wurde allerdings dennoch nicht vorangetrieben – der Grund waren die Napoleonischen Kriege.“[2]

Wortbildungen:

Adjektiv: bergbaulich
Substantive: Bergbaubeflissener, Bergbauindustrie, Bergbauingenieur, Bergbaukonzern, Bergbausanierung, Bergbauunternehmen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Bergbau
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bergbau
[1] canoo.net „Bergbau
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBergbau
[1] The Free Dictionary „Bergbau
[1] Duden online „Bergbau

Quellen:

  1. Constanze Kindel: Um Gold und den rechten Glauben. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 42-51, Zitat Seite 47.
  2. Jóanes Nielsen: Die Erinnerungen. Roman. btb Verlag, München 2016, ISBN 978-3-442-75433-5, Seite 90. Original in Färöisch 2011, Übersetzung der dänischen Ausgabe von 2012.