Barten

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Barten (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Toponym[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Barten
Genitiv (des Barten)
(des Bartens)

Bartens
Dativ (dem) Barten
Akkusativ (das) Barten
[1] Karte mit der Region Barten

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Barten“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Bar·ten, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈbaʁtn̩]
Hörbeispiele:
Reime: -aʁtn̩

Bedeutungen:

[1] historische Landschaft in Ostmitteleuropa, eines der elf prußischen Territorien, wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts vom Deutschen Orden erobert und umfasst die jetzigen Kreise Friedland, Rastenburg und Rössel im Regierungsbezirk Königsberg

Synonyme:

[1] Bartenland, Barthonia

Oberbegriffe:

[1] Region

Beispiele:

[1] Wir ersehen hieraus, daß Preußens Einteilung in Landschaften keineswegs bestimmt und unveränderlich war. Einstimmig aber werden als besondere Landschaften angeführt: „Kulmerland, Pomesanien, Natangen, Barten, Samland, Galinden, Sudauen, Nadrauen und Schalauen.“ […] Die Grenzen dieser Landschaft, in Urkunden häufig auch Ermland genannt, waren […] im Süden Bartenland. […] Auf dem Ostufer der Alle, im Norden bis zum Pregel, im Osten bis etwa zur Angerapp saßen die Barten, deren Landschaft in Groß- und Klein-Barten zerfiel.[1]
[1] Ausserdem gehörten dem Kapitel schon um 1388 zwei Dörfer in Barten, Heinrichsdorf und Santoppen.[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] in Barten arbeiten, in Barten aufhalten, in Barten aufwachsen, Barten besuchen/besichtigen, durch Barten fahren, über Barten fahren/fliegen, in Barten geboren sein, nach Barten kommen, in Barten leben, nach Barten reisen/auswandern/einwandern/emigrieren/umsiedeln, aus Barten stammen, in Barten verweilen, in Barten wohnen, nach Barten zurückkehren, aus Barten sein

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Gau Barten
[1] Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 2. Leipzig 1905, Seite 402.

Quellen:

  1. Albert Ulrici, Land und Volk der Aisten, in der Zeitschrift für wissenschaftliche Geographie, 1. Jahrgang (1880), herausgegeben von J. I. Kettler, Seiten 107-108
  2. Max Töppen, Historisch-comparative Geographie von Preussen (1858), Seiten 154

Deklinierte Form[Bearbeiten]

Worttrennung:

Bar·ten

Aussprache:

IPA: [ˈbaʁtn̩]
Hörbeispiele:
Reime: -aʁtn̩

Grammatische Merkmale:

  • Nominativ Plural des Substantivs Barte
  • Genitiv Plural des Substantivs Barte
  • Dativ Plural des Substantivs Barte
  • Akkusativ Plural des Substantivs Barte
Barten ist eine flektierte Form von Barte.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag Barte.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.