frank

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Disambig.svg Siehe auch: Frank
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Inhaltsverzeichnis

frank (Deutsch) [Bearbeiten]

Adjektiv [Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
frank
Alle weiteren Formen: frank (Deklination)

Anmerkung zum Gebrauch:

Das Adjektiv frank wird in der Gegenwartssprache nur noch in der Wendung frank und frei verwendet.[1][2]

Worttrennung:

frank, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [fʀaŋk]
Hörbeispiele: —
Reime: -aŋk

Bedeutungen:

[1] frei, ungebunden, offen

Herkunft:

Das Adjektiv leitet sich vom spätmittelhochdeutschen franc ‚frei‘ ab, was ebenso wie das mittelniederdeutsche frank, das mittelniederländische vranck, das niederländische vrank → nl und frank → nl sowie das englische frank → en und das schwedische frank → sv auf das altfranzösische franc ‚frei im Gegensatz zu untergeben, frei von Lasten, kühn, von edler Abstammung‘ zurückgeht. Das altfranzösische Adjektiv hat einen germanischen Ursprung, auf dem auch der Name des Volksstammes der Franken beruht.[3] Dieses germanische Wort mit der Bedeutung ‚frei‘ soll schon früh in das Lateinische und in romanische Sprachen entlehnt worden sein und habe dann wiederum ins Germanische zurückgewirkt.[4] Unter der Annahme einer Verwandtschaft von frank mit frech ergibt sich für die Franken, dass ihr Name sie als mutig und kühn ausweist und sie daher im Gegensatz zur unfreien, weil leibeigenen galloromanischen Volksgruppe die obere Gesellschaftsschicht im fränkischen Reich darstellten. Unter diesen Voraussetzungen ließe sich die Bedeutungsentwicklung des altfranzösischen franc erklären.[3]

Gegenwörter:

[1] gebunden, unfrei

Beispiele:

[1] „Er ist nur ein Schneider gewesen! rief der Jäger jetzt eben mit hochrothem Gesicht und erbittert: ich bin ein freier, franker Mann, nicht in der Stube versessen und verkrüppelt, sondern tüchtig und gewandt, kräftig und gesund.“[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

frank und frei

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „frank
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „frank
[1] canoo.net „frank
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonfrank
[1] The Free Dictionary „frank

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „frank“, S. 569
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „frank
  3. 3,0 3,1 Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, „frank“, Seite 370
  4. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, „frank“, Seite 312
  5. Ludwig Tieck’s Schriften, Vierundzwanzigster Band, 1853, S. 451



frank (Englisch) [Bearbeiten]

Adjektiv [Bearbeiten]

Worttrennung:

frank

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: Lautsprecherbild frank (amerikanisch) (Info)

Bedeutungen:

[1] direkt und unreversiert sein (sprechen)

Sinnverwandte Wörter:

[1] sincere

Beispiele:

[1] Be frank and say "I Did It My Way".
Sag es gerade heraus: Ich bin meinen Weg gegangen.

Wortbildungen:

[1] frankness

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] PONS Englisch-Deutsch, Stichwort: „frank
[1] Merriam-Webster Online Dictionary „frank
[1] Dictionary.com Englisch-Englisches Wörterbuch, Thesaurus und Enzyklopädie „frank
[1] dict.cc Englisch-Deutsch, Stichwort: „frank

Ähnliche Wörter:

Franc