Oase
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[Bearbeiten] Oase (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | die Oase | die Oasen | |||||||
| Genitiv | der Oase | der Oasen | |||||||
| Dativ | der Oase | den Oasen | |||||||
| Akkusativ | die Oase | die Oasen | |||||||
Worttrennung:
- Oa·se, Plural: Oa·sen
Aussprache:
- IPA: [oˈaːzə], Plural: [oˈaːzn̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Bereich innerhalb einer Wüste, in der es Wasser und Pflanzen gibt
- [2] übertragen: positiver Gegenpart zum negativen sonstigen Zustand
Herkunft:
- lateinisch, griechisch "óasis", das im Griechischen eine Oasenstadt bezeichnet und wahrscheinlich auf ein ägyptisches Wort zurückgeht: "wah" "Anpflanzung".[1] Auf eine koptische Parallele "ouahe" "bewohnter Ort" weist Pfeifer (1995, S. 938) hin.[2]
Unterbegriffe:
- [2] Freizeitoase, Steueroase
Beispiele:
- [1] War es der Wassermangel oder eine Fata Morgana, die ihn inmitten der Wüste eine Oase sehen ließ?
- [2] Unser Kurort ist eine Oase in der modernen Stressgesellschaft.
Charakteristische Wortkombinationen:
- [2] Oase der Ruhe
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Oase“
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Oase“
- [1] canoo.net „Oase“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Oase“
- [1, 2] The Free Dictionary „Oase“
Quellen:
- ↑ Wilhelm Gemoll: Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch. 6. Auflage durchgesehen und erweitert von Karl Vretska. Freytag Verlag/ Hölder-Pichler-Tempsky, München/ Wien 1957, S. 530.
- ↑ Wolfgang Pfeifer (Leitung): Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. Deutscher Taschenbuchverlag, München 1995, S. 938. ISBN 3-423-03358-4