Kriterium

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Kriterium (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Kriterium die Kriterien
Genitiv des Kriteriums der Kriterien
Dativ dem Kriterium den Kriterien
Akkusativ das Kriterium die Kriterien

Worttrennung:

Kri·te·ri·um, Plural: Kri·te·ri·en

Aussprache:

IPA: [kʀiˈteːʀɪ̯ʊm], Plural: [kʀiˈteːʀɪ̯ən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -eːʀi̯ʊm

Bedeutungen:

[1] wichtiges Entscheidungs- und Unterscheidungsmerkmal

Herkunft:

Kriterium entstand im 17. Jahrhundert, als es vom altgriechischen κριτήριον (kritḗrion) → grc (entscheidendes Kennzeichen, Mittel zum Entscheiden[1]) übernommen und gleichzeitig latinisiert wurde [2]

Synonyme:

[1] Annahme, Bedingung, Besonderheit, Eigenschaft, Grundlage, Grundsatz, Kennzeichen, Merkmal, Zeichen
[1] bildungssprachlich: Attribut, Charakteristikum, Signum, Symptom

Unterbegriffe:

[1] Aufnahmekriterium, Auswahlkriterium, Geruchskriterium, Geschmackskriterium, Hirntodkriterium, Konvergenzkriterium, Ordnungskriterium, Selektionskriterium, Sinnkriterium

Beispiele:

[1] Hochschulen wollen in Deutschland zukünftig die Studierenden nach eigenen Kriterien auswählen dürfen.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kriterium
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kriterium
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kriterium
[*] canoo.net „Kriterium
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKriterium
[1] The Free Dictionary „Kriterium
[1] Duden online „Kriterium

Quellen:

  1. Wilhelm Gemoll: Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch. Von Wilhelm Gemoll. Durchges. und erw. von Karl Vretska. Mit einer Einf. in die Sprachgeschichte von Heinz Kronasser. 9. Auflage. Oldenbourg, München 1991, ISBN 3-486-13401-9, „κριτήριον“, Seite 453
  2. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, unter „kritisch“, Seite 736