Zapfen
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Zapfen (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, m
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Zapfen | die Zapfen |
| Genitiv | des Zapfens | der Zapfen |
| Dativ | dem Zapfen | den Zapfen |
| Akkusativ | den Zapfen | die Zapfen |
Worttrennung:
- Zap·fen, Plural: Zap·fen
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] kleiner Stab oder Konus, der aus einer Ebene herausragt
- [2] Botanik: ährenartiger meist aufrechter Blütenstand mit meist schraubig angeordneten Staubblättern bei männlichem oder Samenschuppen bei weiblichem
- [3] Botanik: trockener Fruchtverband, der sich aus dem weiblichen Blütenstand [2] während der Fruchtreife entwickelt hat, wie er für Koniferen typisch ist
- [4] Spund eines Fasses
- [5] Sehzelle auf der Netzhaut des Auges zur Wahrnehmung von Farben
- [6] regional: Flaschenverschluss
- [7] Gastronomie, Österreich: mageres, rundes Teilstück der Rinderkeule
Synonyme:
- [2] Blütenstand
- [3] Fruchtzapfen; Tirol, Kärnten: Tschurtschen; wissenschaftlich: Strobilus
- [4] Zapfhahn, Spund
- [6] Korken, Pflock
- [7] Kugel, Nuss
Verkleinerungsformen:
- [1] Zäpfchen
Oberbegriffe:
- [2] Blütenstand
- [3] Fruchtverband
- [5] Zelle
- [7] Rindfleisch, Fleisch, Lebensmittel
Unterbegriffe:
Beispiele:
- [1] „Robinson ließ den Zapfen des Schützes um drei Löcher steigen und blockierte ihn, indem er einen Stift in das vierte Loch steckte.“[1]
- [2] Zur Blütezeit stehen die männlichen Zapfen einzeln oder in lockeren Gruppen und streuen ihre Pollen aus. Die Samenschuppen der weiblichen Zapfen können als weibliche Blüten interpretiert werden.
- [3] Zwischen Bestäubung und Befruchtung verstreicht eine längere Zeit (bei Kiefern ungefähr ein Jahr) und die Samen werden aus den Zapfen erst im dritten Jahr ausgestreut.
- [3] Die Zapfen verschiedener Nadelbäume werden gerne zum Basteln benutzt.
- [4] Beim Fassanstich muss der Zapfen in das Fass geschlagen werden.
- [5] Es gibt drei Arten von Zapfen: Zur Wahrnehmung von rot, grün und blau.
- [6]
- [7] „Der Zapfen, auch Nuss oder Kugel genannt, ist ein gutes, fast fettfreies Rindfleisch, das man genauso verwendet, wie das Schalenfleisch.“[2]
Redewendungen:
Wortbildungen:
- [1] Eiszapfen, verzapfen
- [4] Zapfenstreich
Übersetzungen
[Bearbeiten] [2] Botanik: Blütenstand
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[3] Botanik: Fruchtverband
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[6] Flaschenverschluss
[7] Gastronomie mageres, rundes Teilstück der Rinderkeule
- [1–6] Wikipedia-Artikel „Zapfen“
- [1–4] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Zapfen“
- [1, 3, 4, 6] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zapfen“
- [1–5] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Zapfen“
- [1–6] Duden online „Zapfen“
- [5] wissen.de – Gesundheit A–Z „Zapfen“
- [7] Jakob Ebner: Duden, Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04984-4 „Zapfen“, Seite 424.
Quellen:
- ↑ Michel Tournier: Freitag oder Im Schoß des Pazifik. Roman. 1. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1984 (Originaltitel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, übersetzt von Herta Osten aus dem Französischen), DNB 850046661 (Erstausgabe bei Hoffmann und Campe, Hamburg 1968; Lizenz von ebendem; Ausgabe für die sozialistischen Länder), Seite 108.
- ↑ www.8ung.at/voglhub/Lexikon: Zapfen (Nuss)

