Umzug

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Umzug (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Umzug

die Umzüge

Genitiv des Umzuges
des Umzugs

der Umzüge

Dativ dem Umzug
dem Umzuge

den Umzügen

Akkusativ den Umzug

die Umzüge

[1] Menschen beim Umzug

Worttrennung:

Um·zug, Plural: Um·zü·ge

Aussprache:

IPA: [ˈʊmˌt͡suːk]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Umzug (Info)

Bedeutungen:

[1] Wechsel des Wohnsitzes (in einem oder zu einem anderen Ort)
[2] geordneter Marsch von Menschen, die eventuell auch von Fahrzeugen begleitet werden

Herkunft:

mit Bedeutung [2] „Umherziehen, Festzug“ seit Anfang des 16., mit Bedeutung [1] „Wohnungswechsel“ seit dem 19. Jahrhundert belegt[1]

Synonyme:

[1] Auszug, Übersiedlung, Umsiedlung, Wohnortverlegung, Wohnsitzwechsel, Wohnungswechsel
[2] Aufmarsch, Aufzug

Sinnverwandte Wörter:

[2] Autokorso, Fasching, Karneval, Parade

Oberbegriffe:

[1] Siedlung
[2] Zug

Unterbegriffe:

[1] Regierungsumzug
[2] Festumzug, Karnevalsumzug, Rosenmontagsumzug
[2] Prozession

Beispiele:

[1] Der Umzug wird in Eigenregie durchgeführt.
[1] „Nachher, in der Destille, ist es gar nicht so einfach, dem Meister Puttbreese begreiflich zu machen, daß der Umzug in größter Stille vor sich zu gehen hat.“[2]
[1] „Wie immer: Der Umzug geht rasch vonstatten.“[3]
[2] Der Umzug durch die Fußgängerzone beginnt um 12:00 Uhr.

Wortbildungen:

[1] Umzugsunternehmen, Umzugshelfer, Umzugskarton, Umzugskiste, Umzugskosten, Umzugstag, Umzugstermin

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Umzug
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Umzug
[*] canoonet „Umzug
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Umzug
[1, 2] The Free Dictionary „Umzug
[*, 2] Duden online „Umzug
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalUmzug

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „ziehen“.
  2. Hans Fallada: Kleiner Mann - was nun?. Roman, 4. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-7466-2676-5, Seite 204 Erstveröffentlichung 1932
  3. Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht aus Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6, Seite 116. Erstauflage 1988.