Kocher

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Kocher (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kocher

die Kocher

Genitiv des Kochers

der Kocher

Dativ dem Kocher

den Kochern

Akkusativ den Kocher

die Kocher

[1] Gaskocher

Worttrennung:

Ko·cher, Plural: Ko·cher

Aussprache:

IPA: [ˈkɔxɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kocher (Info)
Reime: -ɔxɐ

Bedeutungen:

[1] kleines Gerät zum Kochen und Erhitzen von Speisen

Herkunft:

aus dem Stamm des Verbs kochen mit dem Derivatem -er

Oberbegriffe:

[1] Camping-Ausrüstung

Unterbegriffe:

[1] Campingkocher, Eierkocher, Elektrokocher, Gaskocher, Kaffeekocher, Multikocher, Petroleumkocher, Schnellkocher, Spirituskocher, Teekocher, Wasserkocher
[*] übertragen: Rotzkocher (scherzhaft), Stahlkocher, Teerkocher

Beispiele:

[1] Zum Zelten nehme ich immer meinen Kocher mit.
[1] Die Kocher finden sie in der Camping-Abteilung.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kocher
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kocher
[1] canoo.net „Kocher
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKocher

Substantiv, m, Toponym[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kocher

Genitiv des Kochers

Dativ dem Kocher

Akkusativ den Kocher

[1] Mündung des Kochers

Worttrennung:

Ko·cher, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈkɔxɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kocher (Info)
Reime: -ɔxɐ

Bedeutungen:

[1] Nebenfluss des Neckars

Herkunft:

Der Flussname ist vermutlich keltischen Ursprungs und lautete bis ins 16. Jahrhundert Kochen. In dieser Form war er Namensgeber für die Orte Kochendorf, Unterkochen, Oberkochen. Die heutige Form Kocher ist seit 1504 belegt – als Cochara bereits vereinzelt im 10. Jahrhundert – und entstand wohl in Anlehnung an den Necker, einer älteren Form von Neckar. Als Ausgangspunkt wird indogermanisch *keu-kbiegen, sich krümmen“ angenommen; vergleiche hierzu auch die an einer Moselschleife liegende Stadt Cochem.[1]

Oberbegriffe:

[1] Fluss

Beispiele:

[1] Der Kocher entspringt in Baden-Württemberg.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kocher (Fluss)

Quellen:

  1. Dieter Berger: Duden, Geographische Namen in Deutschland. Herkunft und Bedeutung der Namen von Ländern, Städten, Bergen und Gewässern. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1999, ISBN 3-411-06252-5, DNB 955146836 „Kocher“, Seite 166.

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Kocher
(Kocher)
die Kocher
(Kocher)
die Kochers die Kocher
Genitiv des Kocher
des Kochers
Kochers
der Kocher
(Kocher)
der Kochers der Kocher
Dativ dem Kocher
(Kocher)
der Kocher
(Kocher)
den Kochers den Kocher
Akkusativ den Kocher
(Kocher)
die Kocher
(Kocher)
die Kochers die Kocher
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Kocher“ – für männliche Einzelpersonen, die „Kocher“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Kocher“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Kocher“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Ko·cher, Plural: Ko·chers

Aussprache:

IPA: [ˈkɔxɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kocher (Info)
Reime: -ɔxɐ

Bedeutungen:

[1] deutscher Familienname

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

Emil Theodor Kocher
Konrad Kocher

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kocher

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Koch, Kocherei, Locher