Gesäß

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Gesäß (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Gesäß die Gesäße
Genitiv des Gesäßes der Gesäße
Dativ dem Gesäß
dem Gesäße
den Gesäßen
Akkusativ das Gesäß die Gesäße
[1] Aktfotografie eines weiblichen Gesäßes

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: Gesäss

Worttrennung:

Ge·säß, Plural: Ge·sä·ße

Aussprache:

IPA: [ɡəˈzɛːs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gesäß (Info)
Reime: -ɛːs

Bedeutungen:

[1] Anatomie: ein nur bei Menschen und ansatzweise bei Affen ausgeprägtes Körperteil am unteren Rumpfende

Herkunft:

mittelhochdeutsch gesæze „Körperteil, auf dem man sitzt“, althochdeutsch gisāzi „Sitz, Ruheort“, belegt seit dem 9. Jahrhundert, in heutiger Bedeutung seit dem 13. Jahrhundert[1]

Synonyme:

[1] Steiß, umgangssprachlich: Kiste, Hintern, Hinterteil, Po, Popo, vier Buchstaben, vulgär: Arsch; siehe auch: WikiSaurus:Gesäß
[1] auch Pluralformen, die eigentlich die das Gesäß bildenden Hälften bezeichnen: Backen, Pobacken

Oberbegriffe:

[1] Körperteil

Beispiele:

[1] Gib es zu, dir gefällt Annas Gesäß!
[1] „Mein Gesäß war nass geworden.“[2]

Wortbildungen:

Gesäßfalte, Gesäßmuskel, Gesäßtasche

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gesäß
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gesäß
[1] canoo.net „Gesäß
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGesäß
[1] The Free Dictionary „Gesäß

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Gesäß“, Seite 350.
  2. Ludwig Renn: Krieg. Aufbau, Berlin 2014 (Erstmals veröffentlicht 1928), ISBN 978-3-351-03515-0, Zitat Seite 103.

Ähnliche Wörter:

Gefäß