derselbe

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

derselbe (Deutsch)[Bearbeiten]

Demonstrativpronomen, m[Bearbeiten]

Anmerkung:

Die Pronomen "derjenige" und "derselbe" werden doppelt dekliniert: sowohl der erste Bestandteil "der-" als auch der zweite "-jenig-" und "-selb-" flektieren in Kongruenz miteinander. Diese Erscheinung der doppelten Flexion in einem Wort kommt im Deutschen nur bei Zusammenrückungen vor.


Singular Plural
Maskulinum Femininum Neutrum
Nominativ derselbe dieselbe dasselbe dieselben
Genitiv desselben derselben desselben derselben
Dativ demselben derselben demselben denselben
Akkusativ denselben dieselbe dasselbe dieselben

Worttrennung:

der·sel·be, Plural: die·sel·ben

Aussprache:

IPA: [deːɐ̯ˈzɛlbə], Plural: [diːˈzɛlbn̩]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] bezeichnet die Identität mit einem vorausgegangenen oder bekannten Ding im Gegensatz zu einem anderen Ding derselben Art, für das "der gleiche" zu verwenden ist
[2] weist substantivisch auf ein vorausgegangenes Ding zurück und steht statt "er", "sein" oder "dieser"

Abkürzungen:

ders.

Herkunft:

Zusammenrückung aus "der selbe"[1]

Gegenwörter:

[1] der gleiche drückt die Übereinstimmung in der Identität einer Art aus – es gibt also mehrere gleich aussehende Ausprägungen (Dinge) einer Art [2]

Beispiele:

[1] Es ist genau derselbe Mann, den wir vorhin schon einmal gesehen haben.

Gegenbeispiel:

[1] Den gleichen Stuhl haben wir auch zu Hause.
[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]


Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „derselbe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „derselbe
[1] canoo.net „derselbe
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonderselbe
Crystal Clear app xmag.svg In diesem Eintrag sind die Referenzen noch nicht geprüft und den Bedeutungen gar nicht oder falsch zugeordnet worden. Bitte hilf mit, dies zu verbessern!


Quellen:

  1. Franz Simmler: Morphologie des Deutschen. Flexions- und Wortbildungsmorphologie. Weidler, Berlin 1998, Seite 438f. ISBN 3-89693-304-3
  2. Universität Duisburg-Essen: Der Schreibtrainer [1]