Pelle

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[Bearbeiten] Pelle (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Pelle die Pellen
Genitiv der Pelle der Pellen
Dativ der Pelle den Pellen
Akkusativ die Pelle die Pellen

Worttrennung:

Pel·le, Plural: Pel·len

Aussprache:

IPA: [], Plural: []
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] norddeutsch, insbesondere auf Essware bezogen: die Schale von Obst, Gemüse, Eiern, die Hülle der Wurst und Ähnlichem; die Haut von gebratenem Fleisch und Fisch, auch: menschliche oder tierische Haut, Oberbekleidung
[2] mitteldeutsch: die Schale von Obst, Gemüse insbesondere meist Kartoffeln

Herkunft:

über altfranzösisch peler von dem lateinischen pellis → laFell, Haut[1][2]

Synonyme:

[1] Haut, Kruste, Hülle, Umhüllung
[1, 2] Schale

Beispiele:

[1] Bevor ich die Wurst essen kann, muss die Pelle weg.

Redewendungen:

[1] jemandem auf die Pelle rücken (= ihm auf den Leib rücken, ihn bedrängen)

Abgeleitete Begriffe:

[1] Pellkartoffeln, Wurstpelle

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Bairisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Pelle
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Pelle
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Pelle
[1] canoo.net „Pelle
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPelle

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 689.
  2. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 986.

Ähnliche Wörter:

Ball, bell, belle!, pelle, Pille
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